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Dr. Alfred Freeborn

Campus der Universität Bielefeld
© Universität Bielefeld

Dr. Alfred Freeborn

Geschichte und Wissenschaftstheorie der Medizin

Kontakt

E-mail: alfred.freeborn@uni-bielefeld.de  

Raum: X A4-240

Adresse:

Abteilung Philosopie
Universität Bielefeld
Postfach 100131
D- 33501 Bielefeld

 

Forschungsinteressen

Dr. Alfred Freeborn ist Wissenschafts- und Medizinhistoriker, dessen Forschungsschwerpunkt auf der spätmodernen biologischen Psychiatrie liegt. In seiner Arbeit kombiniert er Archivforschung, Oral History und erkenntnistheoretische Analyse, um die Natur des wissenschaftlichen Fortschritts in der Psychiatrie im 20. Jahrhundert zu erklären. Sein aktuelles Projekt trägt den Titel Spektrumspolitik: Die Entstehung und der Widerstand medizinischer Kollektive im Zeitalter von Big Data und zeichnet den Aufstieg des Konzepts des Spektrums in der modernen Medizin aus der Perspektive der Geistes-, Sozial- und Politikgeschichte nach.

Lehre

Alfred hat Kurse zur Geschichte der Psychiatrie, Big Data und künstlicher Intelligenz an der Birkbeck University of London, der Humboldt-Universität und dem Bard College Berlin unterrichtet.

Kurzvita

Alfred erwarb seinen BA in Geschichte und seinen MPhil in Wissenschaftsgeschichte und -philosophie an der University of Cambridge, bevor er an der Humboldt-Universität am Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte promovierte. Er war Postdoktorand in der Forschungsgruppe zu Praktiken der Validierung in der Biomedizinischen Forschung (Lara Keuck) und in der Abteilung für Knowledge Systems and Collective Life (Etienne Benson) am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte. Im Jahr 2024 erhielt er für seine Arbeit über methodologische Reformen in der psychiatrischen Diagnostik der Nachkriegszeit den Early Career Prize der Zeitschrift History of the Human Sciences.

Publikationen

Zusammen mit Elizabeth Hughes war er Mitherausgeber des bei Hatje Cantz erschienenen Bandes Biomedical Visions: Epistemology, Medicine and Art Practice (2025). Kürzlich hat er gemeinsam mit Dr. Hanna Worliczek eine Sonderausgabe zum Thema Forschungsinterviews in der Wissenschaftsgeschichte für die Berichte zur Wissenschaftsgeschichte herausgegeben, die in Kürze erscheinen wird.

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