Wie ordnet Recht Verteilung, Zugang und Teilhabe in Situationen begrenzter Ressourcen ebenso wie in Konstellationen scheinbarer Überfülle?

SCALA untersucht, wie Recht unter Bedingungen von Knappheit und Überfluss gesellschaftliche Ordnung gestaltet. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Verteilung, des Zugangs und der Teilhabe ebenso wie der Regulierung neuer technologischer und ökonomischer Dynamiken. Die Dachstruktur verbindet unterschiedliche rechtswissenschaftliche Perspektiven in einem gemeinsamen analytischen Rahmen.
Ausgangspunkt von SCALA ist die Einsicht, dass moderne Gesellschaften zugleich von Ressourcenknappheit und Überflussphänomenen geprägt sind. Während klassische Verteilungsfragen – etwa im Sozial-, Finanz- oder Verwaltungsrecht – weiterhin zentrale Herausforderungen darstellen, treten neue Konstellationen hinzu: digitale Informationsfülle, technologische Reproduzierbarkeit oder eine zunehmende Verdichtung rechtlicher Normen verändern Machtverhältnisse und Steuerungsbedarfe.
SCALA begreift diese Entwicklungen als gemeinsame rechtswissenschaftliche Fragestellung. Untersucht wird, wie rechtliche Verfahren, Institutionen und Regelungsmodelle ausgestaltet sein müssen, um unter diesen Bedingungen konsistente, legitime und funktionsfähige Ordnungsstrukturen zu gewährleisten. Die Dachstruktur schafft damit einen verbindenden Rahmen für unterschiedliche Teilgebiete und fördert zugleich interdisziplinäre und internationale Anschlussfähigkeit.
Weitere Felder (Arbeit, Soziales, Medizinrecht, Finanzrecht etc.)