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Studiengänge Master

Zwei Studentinnen machen sich Notizen während einer Vorlesung
© Universität Bielefeld

Bioinformatik und Genomforschung (M. Sc.)

Studierende im Labor
© Universität Bielefeld

Die Technische Fakultät der Universität Bielefeld mit den Abteilungen Informationstechnik und Biotechnologie ist ein Mittelpunkt interdisziplinärer Forschung. Bioinformatik und Biotechnologie kooperieren mit Biomathematik, Molekularbiologie, Biochemie und Nanophysik in der Genomforschung, bei der Untersuchung von Einzelmolekülprozessen, und bei der Anwendung der Ergebnisse in der biotechnischen Produktion. Die kognitiv ausgerichtete Informatik kooperiert mit der Linguistik, der Verhaltens- und Neurobiologie, der Kognitionspsychologie und mit den Sportwissenschaften. Ziel dieser Zusammenarbeit ist die Entwicklung von intelligent agierenden und kommunizierenden Robotern, von virtuellen Agenten und von semantik-basierten Web- und Informationssystemen.
Die Technische Fakultät ist ein wesentlicher Träger verschiedener For-schungsinstitute an der Universität Bielefeld – des CeBiTec (Center for Bio-technology), des CITEC (Cluster Cognitive Interaction Technology) und des CoR-Lab (Research Institute for Cognition and Robotics). Die interdisziplinäre Ausrichtung der Fakultät spiegelt sich auch in der Lehre wider. Es wird kein Masterstudiengang der „reinen“ Informatik angeboten.

Masterstudium

Das Masterstudium (120 Leistungspunkte) vertieft die im Bachelor erlernten Kompetenzen und Kenntnisse und dient der inhaltlichen Schwerpunktbildung. Der Masterstudiengang Bioinformatik und Genomforschung schließt mit dem Master of Science (M. Sc.) ab. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester.

Internationaler Austausch und Kooperationen

Studierenden werden verschiedene Möglichkeiten geboten, Auslandserfahrungen zu sammeln und interkulturelle Kompetenz zu erwerben. Das Programm Erasmus+ bringt sie an Universitäten in Europa; darüber hinaus pflegt die Universität Bielefeld internationale Kooperationen und Partnerschaften mit Hochschulen auf allen Kontinenten. Das International Office berät zu allen Fragen rund um Studienortwahl, Auslandsstipendien und Bewerbung.

Auf den zentralen Studieninformationsseiten der Universität Bielefeld (Dezernat Studium und Lehre) finden Sie Hinweise zu dem Lehrangebot für diesen Studiengang im eKVV, einen Link zur Übersicht der Einführungs- und Orientierungsveranstaltungen, zum Studienbeginn, zu Studiendauer und -umfang, Zugangsvoraussetzungen, Bewerbung, Zulassung und Einschreibung, Prüfungs- und Studienordnungen und zu den Fächerspezifischen Bestimmungen des Studiengangs.

Nähere Informationen zu Bewerbung, Zulassung und Einschreibung finden Sie auf den Webseiten des Studierendensekretariates.

Netzplan

Ziel ist es fundierte Kenntnisse der algorithmischen und experimentellen Methoden zur Gewinnung, Speicherung, Verarbeitung, Visualisierung und Auswertung biologischer Daten zu vermitteln. Neben der Vermittlung grundlegender Techniken orientiert sich der Lehrstoff an aktuellen Fragestellungen der Genomforschung und den informatischen Problemen, die sie aufwerfen. Darüber hinaus werden die Studierenden verstärkt zu selbständiger Arbeit nach den wissenschaftlichen Grundsätzen der Bioinformatik und der Genomforschung angeleitet: Dabei wird die Fähigkeit geschult, an offenen Fragestellungen der Forschung mitzuarbeiten. Dazu gehört, auch neuartige experimentelle Protokolle aufzustellen und durchzuführen. Im Bereich der Informatik sollen existierende Algorithmen im Hinblick auf neuartige Daten oder Fragestellungen bewertet und neue Algorithmen geeigneter Effizienz entwickelt werden. Weiterhin werden die Kompetenz im Umgang mit englischsprachiger Literatur geschult und Arbeitserfahrungen im internationalen Kontext ermöglicht.

Sowohl in der biologischen, chemischen, pharmazeutischen und medizinischen Forschung als auch in den entsprechenden Wirtschafts- und Dienstleistungszweigen besteht ein hoher Bedarf an interdisziplinär ausgebildeten Bioinformatikerinnen und Bioinformatikern. Forschungsfelder, die auf den Hochdurchsatztechniken der Genomforschung beruhen und dementsprechend umfangreiche Bioinformatik erfordern, werden an vielen Universitäten und Forschungsstätten neu etabliert. Auch in der Industrie nimmt der Bedarf an dieser Qualifikation weiter zu, so dass sich derzeit gute Berufschancen bieten. Der Masterstudiengang vermittelt einen berufsqualifizierenden Abschluss für Tätigkeiten sowohl in der Wissenschaft als auch in der Industrie.

Insbesondere für Studierende, die nach dem Masterabschluss eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben, ist die Promotion relevant. Diese dient der Weiterentwicklung innovativer Forschung und setzt sich aus einer eigenständigen wissenschaftlichen Forschungsarbeit (Dissertation) und einer mündlichen Prüfungsleistung (Disputation) zusammen. Zur bestmöglichen Betreuung der Promotion baut die Uni Bielefeld ihr dichtes Netz an internationalen und nationalen Graduiertenkollegs sowie strukturierten Promotionsstudiengängen kontinuierlich aus und entwickelt es strategisch weiter.

An der Technischen Fakultät besteht die Möglichkeit zur freien Promotion sowie die Einschreibung in folgende Promotionsstudiengänge:

  • Bioinformatik
  • Intelligente Systeme

In den Promotionsstudiengängen ist neben der Promotion an der Fakultät zum Dr. rer. nat. oder Dr.-Ing. ein individuelles Studienprogramm zu absolvieren. Es beinhaltet sowohl intensive wissenschaftliche Betreuung als auch ein Studienangebot, wo außerfachliche Qualifikationen wie Präsentationstechniken, das Schreiben wissenschaftlicher Texte oder die Karriereplanung thematisiert werden.

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