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Citizen Science

© Universität Bielefeld
© Nelina Neumann, Chemische Ökologie, Universität Bielefeld
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Rainfarn Fragezeichen
© Nelina Neumann, Chemische Ökologie, Universität Bielefeld

Verborgene Vielfalt - Sichtbare Wirkung?

Herzlich willkommen auf der Website des Citizen Science Projekts „Verborgene Vielfalt – Sichtbare Wirkung?“.

Gemeinsam wollen wir erforschen:

Wie wirkt sich die Geruchs- und Geschmacksvielfalt von Rainfarn-Pflanzen auf die Insektenwelt aus?

Blattlaus geht zu Rainfarn
© Nelina Neumann, Chemische Ökologie, Universität Bielefeld

Pflanzen derselben Art können sich in Geruchs- und Geschmacksstoffen unterscheiden. Diese sogenannte chemische Vielfalt beeinflusst, wie attraktiv jede einzelne Pflanze für Bestäuber und andere Insekten ist. Als Forschungsgruppe untersuchen wir unter anderem diese Auswirkungen. Dabei erforschen wir u. a. die Pflanzenart Rainfarn, die für ihre chemische Vielfalt bekannt ist. Anhand der Geruchs- und Geschmacksstoffprofile teilen wir die Rainfarn-Pflanzen in sogenannte Chemotypen ein. Die Zusammensetzung der Chemotypen kann dazu führen, dass Bestäuber, Blattläuse und ihre Fressfeinde angelockt oder abgeschreckt werden. Umweltbedingungen wie Wasser- und Nährstoffverfügbarkeit können jedoch die chemische Vielfalt beeinflussen. Unklar ist: Wie wirken sich unterschiedliche Umweltbedingungen auf die Geruchs- und Geschmacksstoffvielfalt von Rainfarn aus? Unterscheidet sich die Wirkung der Pflanzen auf die Insektenbesucher je nach Umweltbedingungen bzw. Standort?

 

Illustration: Gemeinschaft der Rainfarn-Forschenden
© Nelina Neumann, Chemische Ökologie, Universität Bielefeld

Um dies zu untersuchen, benötigen wir viele verschiedene Standorte und ein großes Forschungsteam. Daher freuen wir uns und sind dankbar, dass 65 Citizen Scientists in ihren Gärten mit uns erforschen, wie sich die Geruchs- und Geschmacksvielfalt von Rainfarn-Pflanzen auf die Insektenwelt auswirkt.

Außerdem bestimmt die Erbinformation die Geruchs- und Geschmacksprofile von Rainfarn, wodurch es zu regionalen Unterschieden kommen kann. Daher möchten wir auch herausfinden: Gibt es regionale Unterschiede in der Zusammensetzung der Geruchs- und Geschmacksstoffe von einzelnen Pflanzen, die an den natürlich an den Standorten vorkommen?

Klemmbrett zur Blattlauszählung
© Nelina Neumann, Chemische Ökologie, Universität Bielefeld

In den Gärten werden drei Rainfarn-Pflanzen eingepflanzt, die sich in ihrer Geruchs- und Geschmacksvielfalt, also dem Chemotyp, unterscheiden. Die Umweltbedingungen in den Gärten werden erfasst. Außerdem werden Blattläuse, ihre Fressfeinde, Bestäuber und blütenfressende Insekten beobachtet. Diese Daten werden über einen Online-Fragebogen übermittelt. Diese Ergebnisse erscheinen direkt auf den jeweiligen Ergebnis-Websites. Zudem bitten wir die Citizen Scientists Blattproben von den Versuchspflanzen aus den Gärten und von Rainfarn-Pflanzen aus der Umgebung/Region zu sammeln und uns zu schicken.

Aufgabenfelder

Hier findest Du eine Übersicht der verschiedenen Aufgabenfelder. Sobald der Zeitraum einer Aufgabe gestartet ist, kannst hierüber auch zu einer Übersicht der Ergebnisse gelangen, die mithilfe des Online-Fragebogens übermittelt wurden.

Logo Rainfarn einpflanzen
© Nelina Neumann, Chemische Ökologie, Universität Bielefeld

Zeitraum:

so schnell wie möglich nach Ankunft der Pflanzen

Logo Umweltbedingungen
© Nelina Neumann, Chemische Ökologie, Universität Bielefeld

Ziel:

Die Umweltbedingungen sind von Garten zu Garten sehr unterschiedlich. Daher wollen wir die Bedingungen in Deinem Garten kennenlernen. Dazu bestimmst Du wichtige Wachstumsbedingungen wie Bodenart und Lichtverfügbarkeit in Deinem Garten. Wir benutzen diese Informationen für die Auswertung der Daten rund um die Pflanzen und Insekten. So können wir zum Beispiel herausfinden, ob Pflanzen auf sandigem Boden mehr oder weniger Terpene bilden und deswegen mehr oder weniger Insekten zu finden sind.

 

Zeitraum:

20.04.-03.05.2026

 

Ergebnisse:

Hier geht es zu den mittels Fragebögen übermittelten Ergebnissen (bitte anklicken).

 

 

 

Logo Wachstum der Pflanzen
© Nelina Neumann, Chemische Ökologie, Universität Bielefeld

Forschungsfrage:

Unterscheiden sich die Pflanzen an verschiedenen Zeitpunkten im Jahr in ihrer Größe und ihrer Anzahl an Blütenköpfchen zwischen den Chemotypen und Standorten?

Zeiträume:

11.05.-24.05.2026
20.07.-02.08.2026
24.08.-06.09.2026

 

Ergebnisse:

Bitte Hyperlinks anklicken. 

Hier geht es zu den Diagrammen. 

Logo Pflanzenfressende Insekten – Blattläuse
© Nelina Neumann, Chemische Ökologie, Universität Bielefeld

Forschungsfrage:

Unterscheidet sich die Anzahl der Blattläuse der verschiedenen Arten zwischen den Chemotypen und Standorten?

 

Zeiträume:

11.05.-24.05.2026
25.05.-07.06.2026
08.06.-21.06.2026
22.06.-05.07.2026
06.07.-19.07.2026

 

Ergebnisse:

Bitte Hyperlinks anklicken. Rechts oben kann jeweils der Zeitraum ausgewählt werden.

Hier geht es zu den Diagrammen.

Hier geht es zu den Übersichtskarten. Unten in der Leiste können die verschiedenen Blattlausarten und Chemotypen ausgewählt werden.

Logo Fressfeinde und vorteilhafte Partner von Blattläusen
© Nelina Neumann, Chemische Ökologie, Universität Bielefeld

Forschungsfrage:

Unterscheidet sich die Anzahl an Fressfeinden und vorteilhaften Partnern von Blattläusen je nach Chemotyp und Standort?

Zeiträume:

11.05.-24.05.2026
25.05.-07.06.2026
08.06.-21.06.2026
22.06.-05.07.2026
06.07.-19.07.2026

 

Ergebnisse:

Bitte Hyperlinks anklicken. Rechts oben kann jeweils der Zeitraum ausgewählt werden.

Hier geht es zu den Diagrammen.

Hier geht es zu den Übersichtskarten.

Logo Bestäuber und blütenfressende Insekten
© Nelina Neumann, Chemische Ökologie, Universität Bielefeld

Forschungsfrage:

Unterscheidet sich die Anzahl an Bestäubern und blütenfressenden Insekten je nach Chemotyp und Standort?

Zeiträume:

20.07.-02.08.2026
24.08.-06.09.2026

 

Ergebnisse:

Bitte Hyperlinks anklicken. Rechts oben kann jeweils der Zeitraum ausgewählt werden.

Hier geht es zu den Diagrammen.

Hier geht es zu den Übersichtskarten.

Logo Unterschiede in der chemischen Vielfalt – Blattsammlung
© Nelina Neumann, Chemische Ökologie, Universität Bielefeld

1. Forschungsfrage

Gibt es Unterschiede in den Terpenprofilen spezifischer Chemotypen aufgrund von unterschiedlichen Umweltbedingungen an den verschiedenen Standorten?

2. Forschungsfrage

Welche Chemotypen kommen in welcher Häufigkeit in den Regionen der verschiedenen Standorte vor?

Zeiträume:

07.09.-20.09.2026 Je ein Blatt von den drei Versuchspflanzen

01.08.-20.09.2026 Je ein Blatt von 5-20 Pflanzen aus der Umgebung

 

Rüsselkäfer auf Rainfarn
© Nelina Neumann, Chemische Ökologie, Universität Bielefeld
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