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Fakultät für Erziehungs­wissenschaft

Campus der Universität Bielefeld
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WEICHEN - Zwischen Beratung und Entscheidung - Die Sichtweisen von Erziehungsberechtigten

Das Forschungsprojekt untersucht die Perspektiven von Erziehungsberechtigten im Zusammenhang mit der Feststellung und Fortführung eines sonderpädagogischen Förderbedarfs sowie den damit verbundenen schulischen Entscheidungsprozessen. Ausgangspunkt ist die Bedeutung der Elternbeteiligung und der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule im Kontext inklusiver Bildung.

Ziel ist es, die Erfahrungen und Einschätzungen von Erziehungsberechtigten zur Feststellung des Förderbedarfs, zur Wahl des Förderorts, zur jährlichen Überprüfung sowie zur Zusammenarbeit mit der Schule zu erfassen.

Die Studie umfasst einen standardisierten Vorabfragebogen und ein anschließendes leitfadengestütztes qualitatives Interview. Der Vorabfragebogen erfasst soziodemografische Angaben zur erziehungsberechtigten Person sowie schulbezogene Angaben zum Kind und dauert etwa 5–10 Minuten. Das anschließende Interview dauert etwa 60 Minuten und thematisiert den schulischen Werdegang des Kindes, die Beteiligung an schulischen Entscheidungen sowie Erfahrungen mit Kommunikation und Zusammenarbeit. Die Interviewdaten werden mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet.

Die Studie soll dazu beitragen, die Perspektive von Erziehungsberechtigten besser zu verstehen und Erkenntnisse für die Gestaltung von Beteiligungsprozessen und die Zusammenarbeit zwischen Schule und Familie zu gewinnen.

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