zum Hauptinhalt wechseln zum Hauptmenü wechseln zum Fußbereich wechseln Universität Bielefeld Play Search

Digitale Soziale Dynamiken

Campus der Universität Bielefeld
© Universität Bielefeld

Digitale Soziale Dynamiken

Analyse sozialer Einbettung

dona

Menschen sind soziale Wesen, und die Verbundenheit mit anderen ist wichtig für unser Wohlbefinden. Die quantitative Untersuchung sozialer Interaktionen stellt nach wie vor eine Herausforderung dar, da es an skalierbaren und datenschutzkonformen Datenquellen mangelt, die echte Interaktionen widerspiegeln. Wir begegnen dieser Einschränkung mit unserer Datenspendenplattform Dona, über die Nutzer*innen ihre anonymisierten Metadaten (z. B. Zeitstempel, Nachrichtenlänge – jedoch niemals Inhalte!) von Facebook, Instagram, WhatsApp und iMessages spenden können. 

Auf Grundlage dieser Daten wenden wir Zeitreihenanalysen und Methoden des maschinellen Lernens an, um zu untersuchen, wie sich soziale Interaktionen im digitalen Raum zeitlich entwickeln und um Muster zu identifizieren, die möglicherweise mit verschiedenen psychologischen Merkmalen in Verbindung stehen. Unter anderem untersuchen wir, wie sich einschneidende Lebensereignisse, wie persönliche oder kollektive Traumata (z. B. Krieg), darauf auswirken, wie diese Personen langfristig mit anderen interagieren. 

Die Analyse von Verhaltensdaten ist aufgrund ihrer Eigenschaften wie beispielsweise inhärenter Sprunghaftigkeit („burstiness“) und Dynamiken auf verschiedenen Zeitskalen methodisch anspruchsvoll. Durch die Entwicklung von Ansätzen, die diese Eigenschaften berücksichtigen, wollen wir Analysewerkzeuge vorantreiben, die auf ähnlich komplexe und zeitlich strukturierte Daten auch in anderen Bereichen angewendet werden können.

Sind Sie an einer Zusammenarbeit interessiert?

Dank unserer analytischen Expertise und der Möglichkeit, mit Dona laufende und auch bereits abgeschlossene Datenerhebungen mit retrospektiven Daten anzureichern, bieten sich vielfältige Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Florian Martin oder Dr. Olya Hakobyan.

Diese Forschung wurde durch das Drittmittel „Empathische Künstliche Intelligenz“ (EKI), FKZ 01IS20046, im Zeitraum vom 01.12.2020 – 30.11.2024 gefördert.

Zum Seitenanfang