
Wir freuen uns, die 90. Tagung der Arbeitsgruppe für Empirische Pädagogische Forschung (AEPF) in Bielefeld vom 28.09.2026 bis 30.09.2026 unter dem Thema „Wissen|schaf[f]t|Ordnung? – Zur Dynamik von Wissensordnungen in erziehungswissenschaftlicher Forschung, Gesellschaft und Pädagogik“ ausrichten zu dürfen.
Den Call for Papers finden Sie hier.
Die Anmeldung zur Tagung ist bis zum 06.09.2026 über ConfTool möglich.
Aktuelles
Das Programm der Tagung finden Sie hier.
Herzlich Willkommen in Bielefeld!
| Montag, 28.09.2026 | Programmpunkt |
| 09:30 -11:00 | Ankommen und Anmeldung |
| 11:00 - 11:30 | Begrüßung |
| 11:30 - 12:30 | Keynote I: Soziale Grenzen und Multiperspektivität PD Dr. Lukas Otterspeer & Dr. Christoph Haker |
| 12:30 - 13:30 | Mittagspause |
| 13:30 - 15:30 | Sessions I |
| 15:30 - 16:00 | Kurze Pause |
| 16:00 - 17:00 | Posterslam |
| 17:00 - 18:00 | Posterbegehung mit Sektempfang |
| 18:00 - 18:15 | Kurze Pause |
| Ab 18:15 | Mitgliederversammlung |
| Dienstag, 29.09.2026 | Programmpunkt |
| 9:00 - 11:00 | Session II |
| 11:00 - 11:30 | Kurze Pause |
| 11:30 - 13:30 | Session III |
| 13:30 - 14:45 | Mittagspause Führung Laborschule und Oberstufen-Kolleg: 13:35 Uhr - Treffen bei der Anmeldung der Tagung |
| 14:45 - 15:45 | Keynote II: The empire cites back. Erziehungswissenschaftliches Wissen zwischen Kanon und Konjunktur. Prof. Dr. Katharina Vogel |
| 15:45 - 16:00 | Kurze Pause |
| 16:00 - 17:15 | Session IV (offene Formate) |
| Ab 19:00 | Gesellschaftsabend in der Hechelei |
| Mittwoch, 30.09.2026 | Programmpunkt |
| 9:00 - 11:00 | Sessions V |
| 11:00 - 11:30 | Kurze Pause |
| 11:30 - 12:30 | Keynote III: No Trend is Destiny! Warum Best Practice nicht reicht, um die Bildung der Zukunft zu gestalten. Prof. Dr. Marcus Pietsch |
| 12:30 - 13:30 | Mittagspause |
| 13:30 - 15:30 | Sessions VI |
| 15:30 | Tagungsende |
Für weitere Informationen schauen Sie gerne in das ausführliche Programm: ConfTool
Der Gesellschaftsabend findet am Dienstag, 29.09.2026 in der Alten Hechelei statt. Zu Spinnereizeiten wurde hier in der Hechelei Flachs „gehechelt“ („gekämmt“).
Heute ist dies ein außergewöhnlicher Veranstaltungsort, schön gelegen im Ravensberger Park und gut mit der Stadtbahn zu erreichen (Linie 3 bis „Dürkopp Tor 6“ mit 2 Minuten Fußweg oder Linie 4 von der Universität zum „Rathaus“, ca. 9 Minuten Fußweg).
Wir freuen uns sehr auf den Gesellschaftsabend in dieser tollen Location. Ein Begrüßungsgetränk, Wasser, Buffet mit drei Gängen sowie der DJ für die gemeinsame Party sind im Preis für den Gesellschaftsabend enthalten.
Wir hoffen auf eine rege Teilnahme. Die Anmeldung erfolgt über ConfTool. Bitte melden Sie sich frühzeitig über ConfTool an.
Die Laborschule und das Oberstufen-Kolleg als Versuchsschulen des Landes Nordrhein-Westfalens befinden sich auf dem Gelände der Universität und sind eng mit der Fakultät für Erziehungswissenschaft verbunden.
Die Führungen durch die Laborschule und das Oberstufen-Kolleg finden parallel am Dienstag, 29.09.2026 um 13:35 Uhr (Treffen bei der Anmeldung der Tagung) statt. Details finden sich vor der Tagung in ConfTool. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Wir empfehlen eine frühzeitige Anmeldung.
| Teilnehmendengruppe | Frühbucher (bis 30. Juni 2026) |
Normalpreis |
|---|---|---|
| Studierende (Bachelor/Master) |
0 € | 30 € |
| Promovierende | 100 € | 120 € |
| Regulär Teilnehmende | 140 € | 160 € |
| Ausstellende | 0 € | 0 € |
Hier finden Sie Hotelkontingente. Wir empfehlen eine frühzeitige Buchung. Zeitgleich zur Tagung finden andere Großveranstaltungen in Bielefeld statt.
Hier finden Sie eine Auswahl von Speisemöglichkeiten am Tagungsort und Restaurantempfehlungen in der Innenstadt.
Tagungsort
Die Tagung findet im Universitätshauptgebäude (UHG) im Audimax sowie S-Trakt der Universität Bielefeld statt. Die Anmeldung finden Sie vor dem Audimax.
Einen Plan des Universitätshauptgebäude (UHG) finden Sie hier.
Einen Campusplan finden Sie hier, um die Lage des Universitätshauptgebäude zu erkunden.
Die Universität Bielefeld wird umfassend saniert. Es gibt mehrere größere Bauabschnitte. Wir bitten um Verständnis.
Anreise
Adresse: Universität Bielefeld, Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld
Anreise mit der Bahn: Stadtbahnlinie 4 Richtung Lohmannshof bis Haltestelle Universität. (Ab Bielefeld Hbf ca. 7 Minuten Fahrzeit.)
Anreise mit dem PKW: Es stehen zahlreiche kostenlose Parkplätze auf dem Campus zur Verfügung. Wir empfehlen eines der Parkhäuser entlang der Universitätsstraße.
Von der Stadtbahnhaltestelle Universität können Sie eine Überführung nutzen, die zum Haupteingang der Universität führt. Hier findet sich auch ein Aufzug (zwischen Parkhaus 2 und 3) der einen barrierefreien Zugang ermöglicht.
Informationen zur barrierefreie Anreise finden Sie hier. Kontaktieren Sie gerne das Tagungsbüro bei Unterstützungsbedarfen. Alle Mitglieder des Tagungsorganisationsteams stehen Ihnen jederzeit während der Tagung als Ansprechpartner:innen zur Verfügung.
Weitere Informationen finden Sie hier zur Anreise und den Lageplänen.
Liebe Teilnehmende der AEPF-Tagung 2026,
wir als Tagungsteam möchten bei der AEPF-Tagung 2026 einen Raum schaffen, in dem ein respektvoller, diskriminierungsfreier und sicherer Umgang miteinander gepflegt wird. Dafür orientieren wir uns am Awareness-Konzept der DGfE. Bitte lesen Sie sich vor der Tagung das Awareness-Konzept durch. Weiterführende Informationen spezifisch für unsere Tagung zum Campus, Barrierefreiheit und Sicherheit finden Sie hier.
Sollten Sie sich während der Tagung ausgegrenzt, belästigt oder ungerecht behandelt fühlen, melden Sie sich bei einem Mitglied des Tagungsteams. Wir stehen Ihnen jederzeit als Ansprechpartner:innen zur Verfügung.
Für ein respektvolles und gutes Miteinander während der Tagung!
Prof. Oliver Böhm-Kasper, Prof. Christine Demmer, Dr. Vanessa Dizinger, Laura Siebert, Micha Kasper und Christina Wüllner
Montag, 28.09.2026, 11:30 Uhr - 12:30 Uhr
Soziale Grenzen und Multiperspektivität
Mit dem Konzept der Grenzbearbeitung liegt ein Vorschlag zur Reflexion des Verhältnisses von Wissenschaft und Nicht-Wissenschaft innerhalb unserer Gesellschaft vor. Es dient sowohl dazu, die eigene wissenschaftliche Praxis zu reflektieren, als auch dazu, Wissenschaftsforschung zu betreiben. Im Vortrag führen wir die Konsequenzen dieser Reflexion aus und geben Einblicke in das gegenwärtige Verhältnis von Erziehungswissenschaft und extrem rechten gesellschaftlichen Tendenzen.
Dienstag, 29.09.2026, 14:45 Uhr - 15:45 Uhr
The empire cites back. Erziehungswissenschaftliches Wissen zwischen Kanon und Konjunktur.
Wissensordnungen erscheinen oft als selbstverständlich – tatsächlich sind sie das Ergebnis disziplinärer Aushandlungsprozesse. Was als relevantes Wissen gilt, wer als zitierwürdig erscheint und welche Theorien wann und inwiefern Bestand haben, entscheidet sich nicht allein an ihrer Überzeugungskraft. Wissensordnungen entstehen in Praktiken des Zitierens, Kanonisierens, Vergessens und Verdrängens.
Die Keynote richtet den Blick auf diese Dynamiken und versteht Wissensgeschichte als Geschichte der Herstellung, Stabilisierung und Veränderung von Wissensordnungen. Sie fragt danach, wie sich erziehungswissenschaftliches Wissen durch Konjunkturen, Umdeutungen und Wiederentdeckungen fortlaufend neu ordnet – und welche blinden Flecken diese Ordnungen zugleich hervorbringen.
Mittwoch, 30.09.2026, 11:30 – 12:30 Uhr
No Trend is Destiny! Warum Best Practice nicht reicht, um die Bildung der Zukunft zu gestalten.
Der Vortrag diskutiert die Grenzen einer evidenzbasierten Bildungssystemsteuerung, die häufig auf der Optimierung bestehender Systeme durch die Identifikation und Verbreitung von „Best Practice“ ausgerichtet ist. Dabei wird aufgezeigt, dass sich die Zukunft von Bildung nicht allein aus der Analyse vergangener Entwicklungen ableiten lässt, da grundlegende Innovationen stets unter Bedingungen von Unsicherheit und Ungewissheit entstehen. Vor diesem Hintergrund wird das Spannungsfeld zwischen der Steuerung von Schule als scheinbar planbarem und kontrollierbarem System einerseits und der komplexen sozialen Realität schulischer Organisationen andererseits herausgearbeitet. Ausgehend vom Konzept der organisationalen Ambidextrie wird diskutiert, wie Bildungssysteme gleichzeitig bestehende Praktiken weiterentwickeln (Exploitation) und neue Möglichkeiten erkunden können und müssen (Exploration). Abschließend wird reflektiert, welche Konsequenzen sich hieraus für Bildungsforschung, Bildungspolitik und die pädagogische Praxis ergeben.

Von links nach rechts: Prof. Oliver Böhm-Kasper, Prof. Christine Demmer, Laura Siebert, Christina Wüllner, Dr. Vanessa Dizinger und Micha Kasper
Wenn Sie Fragen zur Tagung haben, melden Sie sich gerne beim Organisationsteam: aepf2026@uni-bielefeld.de