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Probestudium Chemie

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Für Schüler*innen der Oberstufe mit Interesse an Chemie

7. November - 12. Dezember 2023
Dienstags von 16.15 - 18.15 Uhr

Universität Bielefeld
Hörsaal 3

Kontakt
chemie-probestudium@uni-bielefeld.de

2024 findet kein Probestudium statt. 2025 findet vorraussichtlich das Nächste statt. Die Termine sind veraltet und dienen der allgemeinen Angebotsübersicht.

Chemie-Studierende stehen vor einem Abzug und schauen sich eine Glasapparatur an.
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Aktueller Hinweis:

Der Vortrag von Prof. Glaser findet am 05.12.2023 statt.

Der Fachbereich Chemie der Universität Bielefeld lädt Schüler*innen ein, an einem Probestudium Chemie teilzunehmen.

Das Probestudium bietet eine hervorragende Möglichkeit herauszufinden, ob das spätere Chemiestudium an der Universität Bielefeld den eigenen Neigungen und Fähigkeiten entspricht!

Die angebotenen Veranstaltungen kombinieren zwei Ziele: Zum einen vermitteln fachliche Vorträge und Laboransichten einen Eindruck der Studieninhalte, ihrer Komplexität und den damit verbundenen Forschungszusammenhängen. Dabei ist stets Raum für Fragen und Interaktion gegeben. Zum anderen sollen sie zur Studienorientierung und -information beitragen. Erfahrungen, Erlebnisse und individuelle Nachfragen können mit Studierenden der Fachschaft ausgetauscht werden. Darüber hinaus bietet das "Stehcafé" in der Pause die Möglichkeit, sowohl mit Dozent*innen als auch mit Schüler*innen anderer Schulen ins Gespräch zu kommen.

Programm

7. November 2023

Man sieht eine große Flamme in einem dunklen Raum.
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Prof. Dr. Norbert Mitzel (Anorganische Chemie)

In seiner spektakulären Experimentalshow nimmt euch Professor Mitzel mit in die beeindruckende Welt der Chemie.

Dr. Stefan Hopp (Studienberatung)

In dieser Veranstaltung geht es darum, einen möglichst ganzheitlichen Überblick über das Studium der Chemie und Biochemie sowie über die verschiedenen Lehramtsstudiengänge für Chemie an Schulen zu erhalten. Dabei werden nicht nur die verschiedenen Studiengänge mit ihren speziellen Möglichkeiten und ihrer organisatorischen Struktur an der Universität Bielefeld vorgestellt und auf ihren Aufbau und ihre Besonderheiten eingegangen. Es geht auch um die Frage, welche Anforderungen im Studium bewältigt werden müssen, wie der nötige Aufwand einzuschätzen ist und welche Fähigkeiten und Interessen im Studium hilfreich sind. Wir werden auch über den oft herausfordernden Einstieg in das Studium sprechen und darüber, welche Angebote die Studienanfänger*innen unterstützen können. Nicht zuletzt geht es um die Berufsfelder und –aussichten, die durch ein solches Studium erschlossen werden.

14. November 2023

Prof. Dr. Thomas Koop (Physikalische Chemie)

Jeder von uns hat das schon einmal gemacht: Wasser in eine Eiswürfelform füllen, ab in den Gefrierschrank und nach ein paar Sunden kann man die gefrorenen Eiswürfel wieder herausholen. Aber was passiert eigentlich in der Zwischenzeit, wie wird aus flüssigem Wasser festes Eis? Dieser Umwandlungsprozess fasziniert Wissenschaftler*innen bereits seit Jahrhunderten und ist auch heute noch Bestandteil aktueller Forschung. In der Vorlesung werden wir die verschiedenen Prozesse besprechen, die an der Umwandlung von Wasser zu Eis beteiligt sind und uns anschauen, wo die Eisbildung wichtig ist, beispielsweise bei der Bildung von Wolken und Niederschlag oder dem Haltbarmachen von Lebensmitteln.

Prof. Dr. Stefanie Schwedler (Didaktik der Chemie)

Der Studienstart ist in allen Fächern eine herausfordernde Phase des Übergangs, in der die Studienanfänger*innen ihr Leben neu organisieren und sich auf ein neues Umfeld sowie eine neue Lernkultur einstellen müssen. Gerade in den MINT-Fächern kämpfen die Studienanfänger*innen dabei ganz besonders mit dem hohen fachlichen Niveau an der Universität. Im Fach Chemie ist es eine Kombination aus zeitlichen Anforderungen und mathematisch-abstrakten Inhalten, die in zusammen mit vielen weiteren Faktoren immer wieder zur Überforderung der Studierenden führt. In diesem Vortrag betrachten wir, welche Überforderungsursachen von Studienanfänger*innen der Chemie die fachdidaktische Forschung bisher identifizieren konnte und welche Unterstützungsmaßnahmen den Studierenden helfen. Eine besonders große Schwierigkeit ist das Verstehen abstrakter, physikochemischer Konzepte. Dazu schauen wir uns an, wieso das Lernen mit Moleküldynamiksimulationen besonders hilfreich dabei ist, abstrakte Repräsentationen wie Formeln und Diagramme richtig zu verstehen.

21. November 2023

Prof. Dr. Uwe Manthe & Prof. Dr. Wolfgang Eisfeld (Theoretische Chemie)

Schlagworte wie das Ozonloch oder der Treibhauseffekt weisen auf die Bedeutung der Chemie der Atmosphäre für unser tägliches Leben hin. Chemische Reaktionen und Umwandlungen in der Atmosphäre sind aber nicht nur wichtig, sondern auch aus einem anderen Grund interessant: Aufgrund ihrer Einfachheit ermöglichen sie es, grundlegende Aspekte chemischer Reaktionen und Prozesse im Detail zu untersuchen, im Computer zu simulieren und zu verstehen. Die Veranstaltung wird einen Einblick in die Vielfalt chemischer Vorgänge in der Atmosphäre, sowie das bei näherem Hinsehen manchmal sehr merkwürdige Verhalten von Elektronen, Atomen und Molekülen geben.

Apl. Prof. Dr. Torben Lübke (Biochemie)

„Lebensmoleküle“ umfassen sehr große, dynamische Verbindungen, so die Proteine. Diese werden nach genauen, in den Genen festgelegten Bauplänen hergestellt. Das Zusammenwirken der Biomoleküle, ihre Organisation zu immer komplexeren Strukturen und das Kopieren des genetischen Materials ermöglichten Leben, führten zur Bildung von Zellen und zur Evolution höherer Lebensformen. Defekte im genetischen Bauplan führen zu Erbkrankheiten. Deren Untersuchung vermittelt der Grundlagenforschung oft unverhoffte Einblicke in die Funktionsweise der durch die Gene verschlüsselten Biomoleküle. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden dann die Grundlage für therapeutische Ansätze in der Medizin.

28. November 2023

Prof. Dr. Stephan Hammer (Organische Chemie)

In der Biotechnologie werden Enzyme und Zellen für technische Anwendungen eingesetzt. Natürliche Prozesse lassen sich somit in industriellen Verfahren nutzen. Biotechnologie ist jedoch nicht mehr auf Vorgänge beschränkt, die wir in der Natur finden. Moderne Methoden ermöglichen es, im Labor völlig neue Enzyme und teilweise auch Zellen zu entwickeln. Vergleichbar zur klassischen Züchtung von z.B. Rennpferden und Milchkühen können auf molekularer Ebene völlig neue biologische Funktionen „gezüchtet“ werden. Diese Veranstaltung gibt einen Einblick in gerichtete Evolutionsexperimente im Labor. Insbesondere wird ersichtlich, wie ein Verständnis der chemischen Reaktionen dazu beiträgt, neue Aktivitäten genetisch zu kodieren und biotechnologisch nutzbar zu machen.

Erfahrungsaustausch mit Studierenden
Fachschaft Chemie

An diesem Tag nehmen sich Studierende der Fachschaft (Bio)Chemie Zeit, um eure Fragen zum Chemiestudium in Bielefeld zu beantworten. Dabei lernt ihr sowohl Studierende der Chemie, als auch der Biochemie und Lehrämtler kennen. Egal ob ihr Fragen zu den Studieninhalten, den Dozent*innen, den Laborpraktika, den Laborpartys oder dem Essen in der Mensa habt - hier ist Zeit & Raum diese Fragen zu stellen.

 

5. Dezember 2023

Prof. Dr. Thorsten Glaser (Anorganische Chemie)

Die Chemie wurde historisch unterteilt in die Chemie der belebten (organischen) und der unbelebten (anorganischen) Natur. Demnach erscheint der Begriff Bioanorganische Chemie als ein Widerspruch in sich. Moderne Forschung zeigt jedoch, dass Metalle an nahezu allen essentiellen Lebensprozessen beteiligt sind. Die Erforschung der Funktion von Metallionen in biologischen Prozessen wie der Photosynthese und der Stickstofffixierung ermöglicht nicht nur Anwendungen in der Medizin, sondern führt auch zu Lösungsansätzen globaler Probleme.

12. Dezember 2023

Andreas Mix (Anorganische Chemie)
Uwe Güth (Physikalische Chemie)

Prof. Fischer von Mollard/Herr Prof. Niemann (Biochemie)

In Kleingruppen werdet ihr durch die Labore verschiedener Arbeitsgruppen aus den Disziplinen Anorganische Chemie, Physikalische Chemie und Biochemie geführt. Ihr bekommt einen Einblick in den Laboralltag der Forscher*innen und habt die Möglichkeit Fragen zu stellen.

 

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