
Der Arbeitsbereich ist im Bereich der Schulpädagogik verortet und fokussiert in Forschung und Lehre die Primarstufe. Profilbildend ist eine inklusionsorientierte Grundschulpädagogik, die Fragen von Bildungs- und Teilhabegerechtigkeit mit Professionalisierung und Schul- und Unterrichtsentwicklung verbindet und in diesem Zusammenhang auch Fragen des Abbaus von Barrieren und didaktische Unterstützungen im Sinne verschiedener Benachteiligungen mitberücksichtigt.
In der Forschung werden grundschulpädagogische, differenzkritische, inklusionstheoretische und empirisch-evidenzbasierte Perspektiven verfolgt. Im Zentrum steht die Frage, unter welchen schulischen Bedingungen grundlegende Bildung mit einer umfassenden Lern- und Persönlichkeitsentwicklung sowie soziale Partizipation für alle Kinder ermöglicht oder eingeschränkt werden. Berücksichtigt werden unterschiedliche Dimensionen von Heterogenität, darunter soziale Ungleichheit, Mehrsprachigkeit, Gender sowie Behinderung unter besonderer Berücksichtigung der sonderpädagogischen Förderschwerpunkte Lernen und emotional-soziale Entwicklung.
In der Lehre verantwortet der Arbeitsbereich die Studiengänge Lehramt an Grundschulen (mit und ohne Integrierte Sonderpädagogik) sowie in Kooperation den Master Sonderpädagogische Förderung. Zentrale Inhalte sind Pädagogik und Didaktik der Primarstufe, Übergänge, Diagnostik und individuelle Förderung, inklusives Lernen sowie professionelles Lehrerhandeln.