
An der Fakultät für Erziehungswissenschaft werden Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsprozesse im Kontext gesellschaftlicher Ungleichheits- und Differenzverhältnisse betrachtet. Unsere fünf Arbeitsbereiche verbindet dabei das Anliegen, Bildung und Erziehung unter den Leitideen von Inklusion, Diversität und sozialer Gerechtigkeit theoriegeleitet und empirisch zu analysieren und weiterzuentwickeln.
Grundlagen und Grundfragen der Erziehungswissenschaft reflektiert zentrale Begriffe wie Erziehung, Bildung, Subjektivierung und Sozialisation sowie Methoden erziehungswissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung und trägt deren Ergebnisse in Beratung und gesellschaftliche Diskussion. Professionalisierung in Erziehung, Bildung, Beratung und sozialen Diensten widmet sich professionellem Handeln in pädagogischen, sozialen und beratenden Feldern über den Lebenslauf hinweg.
Im Kontext von Schule und Unterricht verbindet Grundschulpädagogik und Inklusive Bildung inklusionstheoretische und empirische Zugänge und fragt, unter welchen Bedingungen Lernentwicklung sowie soziale Partizipation von Kindern ermöglicht oder eingeschränkt werden. Schulpädagogik und Schulentwicklung befasst sich mit Unterricht, Didaktik und Professionalisierung von Lehrkräften, insbesondere in den Sekundarstufen, und ist eng mit den Versuchsschulen Laborschule und Oberstufen-Kolleg verbunden. Der Arbeitsbereich Soziale Teilhabe und Diversität in Bildungsinstitutionen betrachtet, wie Zugehörigkeit, Anerkennung und Exklusion in pädagogischen und institutionellen Prozessen zu Tage treten und stellt dabei diskriminierungskritische Perspektiven in den Mittelpunkt.
Unsere Studiengänge befähigen Studierende, professionelles Handeln zu analysieren, zu reflektieren und weiterzuentwickeln.