• BiLieF

    Bielefelder Längsschnittstudie zum Lernen in inklusiven und exklusiven Förderarrangements

    © Universität Bielefeld

BiLieF

Bielefelder Längsschnittstudie zum Lernen in inklusiven und exklusiven Förderarrangements

Die Ergebnisse des BiLieF-Projektes finden Sie in unseren Publikationen. Eine Übersicht bieten insbesondere die folgenden Beiträge:

Lütje-Klose, B., Neumann, P., Gorges, J., & Wild, E. (2018). Die Bielefelder Längsschnittstudie zum Lernen in inklusiven und exklusiven Förderarrangements (BiLieF) – Zentrale Befunde. DDS - Die Deutsche Schule, 110(2), 109-123. doi:10.31244/dds.2018.02.02

Neumann, P., Lütje-Klose, B., Wild, E. & Gorges, J. (2017): Die Bielefelder Längsschnittstudie zum Lernen in inklusiven und exklusiven Förderarrangements (BiLieF). P.-C. Link & R. Stein (Hrsg.), Schulische Inklusion und Übergänge (S.39-48). Berlin: Frank & Timme.

Unsere Längsschnittstudie BiLieF wurde am 30. Juni 2015 abgeschlossen. Wir danken allen Beteiligten für die erfolgreiche Zusammenarbeit.


Projektbeschreibung

Kontakt

Sie wünschen Information zu unserem Projekt oder haben Fragen bezüglich unserer Studie? Gerne helfen Ihnen unsere Projektmitarbeiter*innen weiter. Wenden Sie sich dafür bitte an:

Frau Sandra Grüter & Frau Antonia Weber

Unser aktuelles Projektposter können Sie hier herunterladen.

Universität Bielefeld
Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft
Abteilung für Psychologie
BiFoKi
Postfach 100131
D-33501 Bielefeld

Fon: +49 (0)521 106-4440
Fax: +49 (0)521 106-156865

E-Mail: bifoki@uni-bielefeld.de

Förderhinweis

FKZ 01JC1101

Die Bielefelder Längsschnittstudie zum Lernen in inklusiven und exklusiven Förderarrangements (BiLieF) greift international geführte Debatten um Chancen und Risiken inklusiver versus exklusiver Formen der Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf auf und prüft, ob die damit verknüpften Hoffnungen und Erwartungen erfüllt werden. Die Studie liefert aussagekräftige Ergebnisse zur derzeit intensiv diskutierten Frage, ob sich Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Förderschwerpunkt Lernen in verschiedenen Settings der Beschulung über einen Zeitraum von zwei Jahren unterschiedlich entwickeln. Dabei werden drei in Nordrhein-Westfalen etablierte organisatorische Modelle der Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf im Lernen verglichen: (a) die Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen, (b) der gemeinsame Unterricht / die Integrationsklasse sowie (c) die Grundschule mit Unterstützung durch ein Kompetenzzentrum für sonderpädagogische Förderung (KsF).
Dem theoretisch zugrunde gelegten Angebots-Nutzungsmodell (Helmke 2009) folgend werden diese Fördersettings als formal unterschiedliche Bildungsangebote gefasst, deren Wirkung maßgeblich von der konkreten Umsetzung und Nutzung abhängt. Aus dieser Perspektive kommt somit individuellen sowie kontextuellen Risiko- und Resilienzfaktoren eine entscheidende Bedeutung zu. Sie werden, ebenso wie Bildungsprozesse und –ergebnisse, in einem interdisziplinären Zugriff (Sonderpädagogik und Pädagogische Psychologie) modelliert und mit Rückgriff auf Fragebögen und standardisierte Tests zur Mitte der 3. Klasse sowie zu Anfang und Ende der 4. Klasse erfasst. Dabei stehen die Entwicklung des Selbstwertgefühls, des schulischen Wohlbefindens und der Lernmotivation sowie der Schulleistungen im Bereich Schriftsprache bei Kindern mit Lernbeeinträchtigungen im 3. und 4. Grundschuljahr im Fokus. Darüber hinaus zielt das Projekt durch die schriftliche Befragung von Eltern und Lehrkräften sowie durch Gruppendiskussionen mit ausgewählten Schulteams auf die Identifizierung (primär) schulischer Bedingungen ab, die innerhalb der drei Settings zur Persönlichkeits- und Lernentwicklung dieser Kinder beitragen. Die Ergebnisse können in der Praxis genutzt werden, um die zukünftige Entwicklung einer schulischen Angebotsstruktur für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Schwerpunkt Lernen zu begründen, um Konzepte der inklusiven Beschulung weiterzuentwickeln und um Schulentwicklungsprozesse in diesem Feld gezielt unterstützen zu können. Darüber hinaus können auf Basis der Projektergebnisse evidenzbasierte Angebote der Aus- und Fortbildung von Grundschullehrkräften sowie von sonderpädagogisch qualifizierten Lehrkräften entwickelt werden.


Team

Lehrstuhlinhaberin für Padagogische Psychologie an der Universität Bielefeld

 

Lehrstuhlinhaberin für Sonderpädagogik mit dem Schwerpunkt Heterogenität an der Universität Bielefeld

 

Lehrstuhlinhaber für Pädagogik und Entwicklungspsychologie an der Universität Witten-Herdecke

 

  • Dr. Julia Gorges

Universität Bielefeld, Arbeitseinheit Pädagogische Psychologie

 

  • Dipl.-Päd. Sarah Kurnitzki

Universität Bielefeld, Arbeitseinheit Schultheorie mit dem Schwerpunkt Grund- und Förderschulen

 

  • Björn Serke, M.Ed.

Universität Bielefeld, Arbeitseinheit Schultheorie mit dem Schwerpunkt Grund- und Förderschulen

  

  • Daniela Stranghöner, M.Sc.

Universität Bielefeld, Arbeitseinheit Pädagogische Psychologie

  • Carolin Bonan, B.Sc.
  • Sarah Weber
  • Louisa Zimmermann, B.Sc.
  • Antonia Bartels, B.Sc.

  • Dipl.-Psych. Rebecca Baumanns

  • Dr. Carola Grunschel

  • Dipl.-Päd. Phillip Neumann

  • Dipl.-Päd. Claudia Pazen

  • Silke Stelling, Lehrerin im Hochschuldienst

  • Dr. Sittipan Yotyodying


Informationsmaterial

Hier finden Sie Informationen:

...allgemeine Informationen zum Projekt BiLieF als pdf.

...für Eltern.

...für Schulen.