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Hitzewarnungen

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Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes

Wärmeempfinden des Menschen und Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes

Das Empfinden von Wärmebelastung ist ein komplexer Vorgang. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bewertet mithilfe von Modellrechnungen die „Gefühlte Temperatur“, womit das Wärmeempfinden eines durchschnittlichen Erwachsenen im Freien bezeichnet wird. Die „Gefühlte Temperatur“ ist unter warmen, sonnigen und windschwachen sommerlichen Bedingungen höher als die Lufttemperatur. Sie kann im Extremfall in Mitteleuropa bis 15 °C über der gemessenen Lufttemperatur liegen. 

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) überprüft von Mai bis September täglich die thermische Belastungssituation in Deutschland und differenziert zwischen zwei Stufen der thermophysiologischen Wärmebelastung:

Starke Wärmebelastung (Warnstufe 1)

Starke Wärmebelastung wird bei einer über mehrere Tage andauernden Wetterlage empfunden, die mit intensiver Sonneneinstrahlung, hohen Lufttemperaturen (um 29 °C im Schatten), erhöhter relativer Luftfeuchte und geringer Windbewegung verbunden ist. Die „Gefühlte Temperatur“ liegt bei über 32 °C (Link Kriterien DWD).

Extreme Wärmebelastung (Warnstufe 2)

Extreme Wärmebelastung wird bei einer über mehrere Tage andauernden stabilen Wetterlage empfunden, für die eine intensive Sonneneinstrahlung, extrem hohe Lufttemperaturen (um 35 °C im Schatten), erhöhte relative Luftfeuchte, geringe Windbewegung sowie eine geringe nächtliche Abkühlung charakteristisch sind. Die „Gefühlte Temperatur“ liegt hier bei über 38 °C.

Für die Hitzeschutzmaßnahmen ist das Hitzewarnsystem des DWD mit den entsprechenden Warnstufen ausschlaggebend. Die Warnung bezieht sich auf eine Periode mit „andauernd hoher Wärmebelastung“, die faktisch mindestens zwei Tage andauert (Link Kriterien DWD).

Hitzewarnungen werden für den aktuellen Tag und den Folgetag jeweils morgens bis spätestens 10:00 Uhr vom DWD veröffentlicht.

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