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    © Universität Bielefeld

Jahreskurzberichte

2020

Im Jahr 2020 gab es in der Allgemeinen Studienberatung dokumentiert (*)

  • 2553 telefonische und bis März persönliche Informations- und Beratungsgespräche mit Studieninteressierten und Studierenden, davon 44 % Schüler*innen und andere Studieninteressierte, 53 % Studierende und Promovierende sowie 3 % Hochschulabsolvent*innen und andere.
  • 3421 E-Mail-Antworten mit zumeist mehreren Einzelthemen,
  • 1 Veranstaltung zur Studieninformation außerhalb der Universität Bielefeld,
  • 28 Studienwahl-Coachings mit Schüler*innen sowie
  • 1 Info-Veranstaltung zum Hochschulzugang für berufliche Qualifizierte,
  • 2 Gruppen „Duales Orientierungspraktikum“ mit 45 Schüler*innen,
  • 4 Schulungen zu Studieninformation und Studienwahl für Lehrer*innen von Schulen mit Oberstufe.

 

Die Fragen und Anliegen der deutschen und internationalen Ratsuchenden bezogen sich vor allem auf das Studienangebot der Universität Bielefeld und anderer Hochschulen, auf Studienwahl (Fächer und Alternativen), vielfach auf die Bewerbungsverfahren, auf Einschreibung und Studienvoraussetzungen, auf das Lehramtsstudium, auf Fachwechsel, Studienzweifel und –abbruch (u.a. im NRW-Landesprogramm Next Career), auf Studienfinanzierung, Vereinbarkeit von Job und Studium sowie auf Berufsperspektiven.

(*) Für die Monate März und April ist die Dokumentation aufgrund des Wechsels in Home-Office-Arbeit nicht vollständig.

 

Im NRW-Landesprogramm Talentscouting fanden im Jahr 2020

  • 1009 persönliche Gespräche mit 216 Schüler*innen und Absolvent*innen von 14 Kooperationsschulen im Stadtgebiet Bielefeld und im Kreis Gütersloh statt, außerdem
  • 6 Gruppen mit 286 Teilnehmer*innen zu Themen wie Studienfinanzierung, Auslandsaufenthalten etc.

 

Die psychologische und psychosoziale Beratung bei Studien- und persönlichen Problemen oder in Krisensituationen leistete dokumentiert (*)

  • 2092 Einzelgespräche mit 284 Student*innen und Promovierenden,
  • 5 Beratungen von Lehrenden zu Fragen im Umgang mit Studierenden

Durchgeführt wurden außerdem

  • 6 Coaching-, Übungs- und Trainingsgruppen bzw. Workshops zur Bewältigung studienbezogener Probleme mit insgesamt 68 Teilnehmer*innen, außerdem Supervision studentischer Initiativen.

Die Anliegen und Themen waren hauptsächlich

  • Lern- und Arbeitsschwierigkeiten sowie chronisches Aufschieben, Prüfungsängste und Leistungsprobleme
  • Zweifel am Studienfach oder generell am Studieren
  • belastend hohe eigene Leistungsansprüche und Selbstzweifel
  • depressive Stimmungen
  • Lebenssituation in Deutschland / Bielefeld
  • Stress und Erschöpfung, auch im Hinblick auf das Online-Studium
  • Beziehungsprobleme
  • soziale Ängste, Kontaktverluste durch die Pandemie
  • psychische Erkrankungen und Rückkehr nach Klinikaufenthalten
  • langanhaltende Entscheidungsschwierigkeiten
  • sowie weitere soziale Belastungen für einheimische und internationale Studierende durch die Pandemie.

(*) Für die Monate März und April ist die Dokumentation aufgrund des Wechsels in Home-Office-Arbeit nicht vollständig.

 

Innerhalb der Universität Bielefeld beteiligten sich die ZSB-Mitarbeiter*innen 2020 an der akademischen Selbstverwaltung in der Zentralen Lehrkommission, Gleichstellungskommission und Universitätsentwicklungskommission sowie in zentralen Arbeitsgruppen u.a. zur Studieninformation, im Gesundheitsmanagement, im Audit „Vielfalt gestalten“.

Kooperiert hat die ZSB außerhalb der Universität Bielefeld mit mehr als 20 Stellen, so z.B. mit Schulen in OWL, mit der Bezirksregierung Detmold, der Bundesagentur für Arbeit, mit anderen psychosozialen Beratungsstellen in Bielefeld, mit Psychotherapeut*innen, mit der ambulanten und stationären Psychiatrie in Bielefeld, dem Krisendienst der Stadt Bielefeld, in lokalen Netzwerken der psychosozialen Versorgung, mit dem NRW-Wissenschaftsministerium, dem Zentrum für Talentförderung NRW.


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