• Medizinische Fakul­tät OWL

    Grafik vom Innovationszentrum Campus Bielefeld
    © Universität Bielefeld

Die Fakultät

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat im Sommer 2017 die Gründung der Medizinischen Fakultät Ostwestfalen-Lippe in Bielefeld beschlossen. Zugleich wurde die Universität Bielefeld gebeten, im engen Austausch mit den Ministerien für Kultur und Wissenschaft sowie Arbeit, Gesundheit und Soziales ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten.

Das Ziel: „Die Medizinerausbildung in Ostwestfalen-Lippe (OWL) soll insbesondere darauf ausgerichtet sein, langfristig die ärztliche Versorgung auf dem Land zu verbessern. Hierzu soll bei diesem Vorhaben die Allgemeinmedizin und die Vernetzung mit akademischen Lehrkrankenhäusern und Arztpraxen auf dem Land eine besondere Bedeutung haben.“ (Aus dem Koalitionsvertrag von CDU NRW und FDP NRW, 2017).

Das vorgelegte Konzept war Teil der Begutachtung der Universitätsmedizin in NRW durch den Wissenschaftsrat. Das Ergebnis der Begutachtung wurde im Oktober 2019 vorgestellt. Die medizinische Fakultät erhielt eine grundsätzlich positive Bewertung mit der das Konzept weiter konkretisiert werden konnte. Mit der Ernennung der Gründungsdekanin, Professorin Dr. med. Claudia Hornberg, hat die Medizinische Fakultät offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Im Wintersemester 2021/22 sollen die ersten Studierenden Ihre Medizinerausbildung in Bielefeld beginnen.

Während der Aufbauphase findet die inhaltliche Arbeit im Rahmen einer Projektstruktur statt. Sukzessive wird dabei auch die Dekanatsstruktur ausgebildet und mit Personen besetzt. Im Juni 2018 wurde Professorin  Dr. Claudia Hornberg zur Gründungsdekanin ernannt. Folgend wurde unter ihrer Leitung die erste Arbeitsgruppe (AG1 – Sustainable Environmental Health Sciences) an der Medizinischen Fakultät etabliert. Zudem wurde die zweite Arbeitsgruppe (AG2 – Medizinische Assistenzsysteme) unter der Leitung von Professorin Dr.-Ing. Britta Wrede eingerichtet. Weitere Arbeitsgruppen folgen mit der Besetzung weiterer Professuren. Der Aufbauprozess wird von unterschiedlichen internen und externen Gremien beratend begleitet.

Über die konzeptionellen und akademischen Fragen hinaus beschäftigt sich die Universität Bielefeld intensiv mit der Frage des Standortes für die Medizinische Fakultät. Zentrale Leitplanken für die Planungen sind der enge Zeitplan bis zur Aufnahme der ersten Studierenden, der sukzessive personelle und räumliche Ausbau der Fakultät und die aus konzeptioneller Sicht notwendige Nähe zum aktuellen Hauptgebäude. Die Universität hat durch einen Gutachter verschiedene Varianten prüfen lassen, wo die Flächen und Gebäude entstehen könnten. Diese Varianten werden nun mit der Landesregierung, der Stadt Bielefeld und dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW eingehend erörtert, so dass zügig eine Entscheidung getroffen werden kann, wie und wo gebaut werden soll. Zudem hat die Universität bereits Teile des Innovationszentrums Campus Bielefeld (ICB) angemietet, das bereits am 22. November 2018 von den ersten 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der zukünftigen Fakultät bezogen wurde. Auf den Campus-und-Bauen-Seiten können Sie sich einen Überblick über die Bauvorhaben der Universität Bielefeld verschaffen.