
Die COMPASS-Intervention wurde im Rahmen des COMPASS-Projekts entwickelt und zielt darauf ab, fachspezifische Selbstkonzepte von Schüler*innen zu stärken. Sie macht Schüler*innen bewusst, wie Vergleiche ihr Selbstbild beeinflussen, und vermittelt zwei zentrale Botschaften: Mathematische und sprachliche Fähigkeiten schließen sich nicht aus, und Fähigkeiten sind grundsätzlich entwickelbar.
Die COMPASS-Intervention wurde bislang in den Klassen 9 bis 11 an Gymnasien erprobt und hat sich dort sowohl kurz- als auch langfristig als förderlich für Schüler*innen gezeigt.
Weitere Einblicke in das Projekt und die COMPASS-Intervention erhalten Sie in zwei Interviews mit Prof. Dr. Fabian Wolff (Interview 1 & Interview 2) sowie in einem Beitrag zur COMPASS-Intervention.
In den letzten Wochen wurde die COMPASS-Intervention weiterentwickelt, um sie demnächst auch in Grundschulen einsetzen zu können. Diese weiterentwickelte Version der COMPASS-Intervention vermittelt ähnliche Inhalte wie die bereits erprobte COMPASS-Intervention, bereitet diese jedoch altersgerecht auf. Begleitet von Tintenfisch Bieli machen sich die Schüler*innen auf den Weg zu verschiedenen Inseln, auf denen sie spielerisch Themen wie "Selbstkonzept" oder "Vergleiche" vermittelt bekommen und gemeinsam Aufgaben lösen, die sie ihrem großen Ziel näherbringen: dem Schatz.
Aktuell sind wir noch auf der Suche nach Grundschulen, die Interesse daran haben, an der Pilotierung der COMPASS-Intervention für Grundschüler*innen teilzunehmen. Die Schüler*innen profitieren dabei von der Vermittlung von Kompetenzen zur Stärkung ihrer Selbstkonzepte in den Fächern Mathematik bzw. Deutsch sowie vom Erwerb von Strategien zur Stressbewältigung.
Nähere Informationen finden Sie hier.