
Beschreibung:
Wie entwickelt sich kritisches Denken bei Schüler*innen? Wie können wir kritisches Denken fördern, um Schüler*innen darauf vorzubereiten, sich als informierte Bürger*innen in demokratische Gesellschaften einzubringen? Ziel ist die Aufarbeitung und Integration des aktuellen Forschungsstandes zu diesen Fragenstellungen aus interdisziplinärer Perspektive. Theorien und Evidenzen zum kritischen Denken aus Erziehungswissenschaft, Linguistik, Fachdidaktiken, Soziologie, Psychologie und Sportwissenschaft werden konzeptuell zusammengeführt.
Ansprechperson:
Kirsten Berthold
Mitglieder:
Melanie Bangel (LiLi)
Melanie Basten (Biologie)
Kirsten Berthold (Psychologie)
Anja Hackbarth (EW)
Udo Hagedorn (Soziologie)
Valerie Kastrup (Sport)
Friederike Kern (LiLi)
Amelie Labusch (EW)
Claudia Mertens (EW)
Susanne Miller (EW)
Alexander Salle (Mathematik)
Lisa Schüler (LiLi)
Stefanie Schwedler (Chemie)
Lisa Stinken-Rösner (Physik)
Michaela Vogt (EW)
Claas Wegner (Biologie)
Elke Wild (Psychologie)
Matthias Wilde (Biologie)
Fabian Wolff (Psychologie)
Beschreibung:
In dieser Micro Group setzen wir uns damit auseinander, wie kritisches Denken in (fach)unterrichtlichen, familiären Praktiken und darüber hinaus hervorgebracht wird, welche Normen und Erwartungen dafür eine Rolle spielen und wie die Ebenen miteinander verzahnt sind. Ziel der Auseinandersetzung ist es, aus den jeweiligen (fach)disziplinären Perspektiven Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Praktiken des Kritischen Denkens herauszuarbeiten und zu reflektieren, wie Diskurse um kritisches Denken für vielfältige Zwecke thematisiert werden und welche Aspekte unberücksichtigt bleiben. Das Potential der interdisziplinären Zugänge für diese Analyse wird anhand aktueller Forschungsprojekte beleuchtet, um dann im Weiteren übergreifende Fragestellungen zu konkretisieren sowie die weitere Zusammenarbeit auszuloten.
Ansprechperson:
Birgit Lütje-Klose (EW)
Mitglieder:
Andres Acher (Biologie)
Melanie Basten (Biologie)
Saskia Bender (EW)
Kerstin Gerlach (Mathematik)
Anja Hackbarth (EW)
Udo Hagedorn (Soziologie)
Anna-Maria Kamin (EW)
Valerie Kastrup (Sport)
Amelie Labusch (EW)
Amelie Labusch (EW)
Alina Quante (EW)
Lisa Stinken-Rösner (Physik)
Michaela Vogt (EW)
Elke Wild (Psychologie)
Lisa Schüler (LiLi)
Stefanie Schwedler (Chemie)
Lisa Stinken-Rösner (Physik)
Michaela Vogt (EW)
Claas Wegner (Biologie)
Elke Wild (Psychologie)
Matthias Wilde (Biologie)
Fabian Wolff (Psychologie)
Beschreibung:
Ziel der Micro Group ist es, Zusammenhänge zwischen individuellen Merkmalen von Schüler*innen (z. B. Selbstkonzept, Intelligenz, sprachliche Kompetenz, Need for Cognition, Leistungsmotiv) und ihrer Kompetenz zum kritischen Denken (bzw. Performanz kritischen Denkens) zu untersuchen. Zu diesem Zweck werden im Sachunterricht der dritten und vierten Klassen Dilemma-Situationen diskutiert. Die Beiträge der Schüler*innen – sowohl mündliche Äußerungen während der Unterrichtsgespräche als auch schriftliche Reflexionen am Ende der Stunde – werden aufgezeichnet bzw. dokumentiert. Anschließend werden diese Beiträge systematisch dahingehend kodiert, in welchem Ausmaß und auf welche Weise sich darin Merkmale kritischen Denkens zeigen (z. B. das Erkennen von Perspektiven, das Begründen von Standpunkten, das Abwägen von Argumenten). Mithilfe multipler Regressionsanalysen soll schließlich geprüft werden, inwiefern die zu Beginn der Studie erfassten individuellen Merkmale der Schüler*innen die Qualität ihrer mündlichen und schriftlichen Beiträge vorhersagen.
Ansprechperson:
Fabian Wolff (Psychologie)
Mitglieder:
Joana Ernst (EW)
Ulrich Gebhard (EW)
Susanne Miller (EW)
Bettina Müller (Psychologie)
Sina Schürer (EW)
Mona Stets (EW)
Fabian Wolff (Psychologie)
Beschreibung:
Wie können wir kritisches Denken fördern, um Schüler*innen darauf vorzubereiten, sich als informierte Bürger*innen in demokratische Gesellschaften einzubringen? Ziel ist die Weiterentwicklung und experimentelle Überprüfung eines strukturierten Trainingsprogramms für Schüler*innen zur Förderung des kritischen Denkens. Schüler*innen co-konstruieren das Training mit. Wir können dabei auf Vorarbeiten aus mehreren Drittmittelprojekten zurückgreifen, unter anderem auf unser DFG-Projekt „Förderung von Skill und Will argumentativen Denkens“. Darin zeigte sich: Schüler*innen brauchen sowohl SKILL (Fertigkeiten) als auch WILL (Bereitschaft) kritischen Denkens.
Ansprechperson:
Kirsten Berthold (Psychologie)
Mitglieder:
Melanie Basten (Biologie)
Kirsten Berthold (Psychologie)
Stefan Fries (Psychologie)
Markus Hefter (Psychologie)
Tim Kirchhoff (Biologie)
Alina Roensch (Psychologie)
Lisa Schüler (LiLi)
Matthias Wilde (Biologie)
Externes Mitglied:
Werner Rieß (PH Freiburg)
Beschreibung:
In dieser Micro Group wird kritisches Denken exemplarisch im Kontext des Biologieunterrichts untersucht. Im Kompetenzbereich Bewertung der Bildungsstandards (KMK, 2004; 2024) werden gesellschaftlich kontroverse oder lebensführungsrelevante Themen (socio-scientific issues), die ein vertieftes fachliches Verständnis erfordern, beurteilt. Dabei berücksichtigen Schüler*innen nicht nur fachliche, sondern auch ethische und gesellschaftliche Argumente, die sie zu einem begründeten Urteil abwägen. Socio-scientific issues stellen somit zugleich Informationsprobleme dar und verlangen neben Bewertungskompetenz auch digitale Medienkompetenz. Daher gilt es für Schüler*innen nicht nur, das Thema inhaltlich kritisch zu beurteilen, sondern ebenso die über Suchmaschinen oder KI-Tools recherchierten Informationen kritisch zu hinterfragen. Neben der Evaluation unterrichtlicher Fördermaßnahmen liegt der Schwerpunkt des Projekts auf den individuellen Merkmalen der Schüler*innen, die beeinflussen, wie tiefgehend sie sich mit einem socio-scientific issue als Informationsproblem auseinandersetzen können und möchten. Damit ist das Projekt explizit diversitätssensibel gedacht.
Ansprechperson:
Melanie Basten (Biologie)
Mitglieder:
Melanie Basten (Biologie)
Moritz Steube (Biologie)
Matthias Wilde (Biologie)
Beschreibung:
Die Micro Group knüpft an dem Desiderat an, dass bisher kein umfassendes Bild für den deutschsprachigen Raum zur empirischen Befundlage kritischen Denkens in der Grundschule vorliegt. Es wird deshalb zunächst ein an Togerson et al. (2020) orientiertes systematisches, internationales Literaturreview erstellt, das die folgenden Forschungsfragen verfolgt: (1) Welche Begriffsverständnisse liegen den Arbeiten zugrunde? (2) Welche Instrumente werden genutzt? (3) Welche Zusammenhänge zu anderen Variablen (kind-, lehrkraft-, kontextbezogen) werden analysiert? (4) Welche Interventionen erweisen sich zur Förderung des kritischen Denkens als wirksam? Das Review stellt die Voraussetzung für unser Ziel dar, eine eigene quasi-experimentelle Interventionsstudie zur Verbesserung des kritischen Denkens durchzuführen.
Ansprechperson:
Susanne Miller (EW)
Mitglieder:
Joana Ernst (EW)
Susanne Miller (EW)
Bettina Müller (Psychologie)
Sina Schürer (EW)
Mona Stets (EW)
Fabian Wolff (Psychologie)
Beschreibung:
In dieser Micro Group wird es um die Untersuchung kritischen Denkens in der Sekundarstufe I gehen. Thematisch ist diese Micro Group noch offen. In einem ersten Ansatz geht es um Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). BNE wird in der naturwissenschaftlichen Bildungsforschung als grundlegend handlungsorientiert oder vorwiegend als kritisch-reflexiver Ansätzen gesehen. Herfür soll zunächst ein Messinstrument entwickelt und validiert werden, bevor Implikationen für den Unterricht in der Sekundarstufe I untersucht werden.
Ansprechperson:
Matthias Wilde (Biologie)
Mitglieder:
Vivien Bernhardt (Biologie)
Melanie Basten (Biologie)
Kirsten Berthold (Psychologie)
Oliver Böhm-Kasper (EW)
Udo Hagedorn (Soziologie)
Alexander Salle (Mathematik)
Claas Wegner (Biologie)
Matthias Wilde (Biologie)
Beschreibung:
In einer Längsschnittstudie in der Sekundarstufe I mehrerer Schulen werden Reflexionsjournale zu verschiedenen BNE-Themen eingesetzt. Durch Variationen des Journaleinsatzes und die Erhebung von Lernprozess-, Leistungs- und Begleitmaßen soll untersucht werden, wie die Förderung von Kompetenzen des kritischen Denkens möglichst effektiv und nachhaltig im Rahmen des Mathematikunterrichts gelingen kann. Durch die Betrachtung einer Base-Line-Gruppe soll zudem die Kompetenzentwicklung von Schüler*innen im Bereich kritischen Denkens ohne Intervention erforscht werden.
Ansprechperson:
Alexander Salle (Mathematik)
Mitglieder:
Kirsten Berthold (Psychologie)
Jannik Heckmann (Mathematik)
Alina Roensch (Psychologie)
Alexander Salle (Mathematik)
Beschreibung:
Ziel dieser Micro Group ist es, das Potenzial bewusst eingesetzter generativer KI zur Unterstützung von Schüler*innen beim kritischen Denken im Fach Sozialwissenschaften (Sowi) zu untersuchen. Dazu wird mit Hilfe eines experimentellen Designs anhand einer Stichprobe von Schüler*innen der gymnasialen Oberstufe geprüft, ob und wie sich die Nutzung von KI (ChatGPT o. ä.) bei der Bearbeitung von Teilaufgaben aus den Anforderungsbereichen I und/oder II auf die Leistung in einer anschließenden Teilaufgabe des Anforderungsbereichs III auswirkt. Darüber hinaus wird untersucht, inwiefern individuelle Merkmale (z. B. Selbstkonzepte) den Zusammenhang zwischen KI-Nutzung und Klausurleistung moderieren und ob es den Schüler*innen gelingt, den durch KI-Unterstützung erzielten Erfolgszuwachs bei der Aufgabenbearbeitung realistisch einzuschätzen.
Ansprechperson:
Fabian Wolff (Psychologie)
Mitglieder:
Udo Hagedorn (Soziologie)
Martin Laun (Psychologie)
Tim Schubert (Soziologie)
Fabian Wolff (Psychologie)
Beschreibung:
Vorhaben der Gruppe ist es, sich mit (kritischer) Diskursfähigkeit als fachspezifischer Teilfacette von kritischem Denken zu befassen. Diskursfähigkeit vereint als Konstrukt Wissens-, Könnens- und Einstellungsdimensionen und erlaubt es, sich bei kontroversen Sachthemen eine eigene Meinung zu bilden, diese zu vertreten sowie andere Positionen zu sondieren und argumentativ zu vergleichen. In Entwicklungsperspektive ist sie auf das Ziel ausgerichtet, eine mündige Teilhabe an gesellschaftlichen Diskursen auf Basis reflektierter Urteilsbildung zu ermöglichen. Die wissenschaftliche Modellierung und schulische Vermittlung von kritischer Diskursfähigkeit wird als fächerübergreifende Aufgabe konzeptualisiert, zu der die beteiligten Disziplinen – Sozialwissenschafts-, Englisch- und Deutschdidaktik – spezifische Beiträge leisten. Ein Fokus liegt exemplarisch auf der Thematisierung von Verschwörungstheorien. Diese Schwerpunktsetzung ermöglicht es, kritische Diskursfähigkeit zeitgemäß vor allem auf das souveräne Navigieren in zunehmend globalen und digitalen Diskursräumen hin zu konzipieren. Kritisches Denken soll dabei unter anderem durch die schriftliche Auseinandersetzung mit Verschwörungstheorien initiiert werden. Schreiben wird also als epistemisches Tool für das Durchdenken und Dekonstruieren von Verschwörungstheorien genutzt. Dafür werden entsprechende Aufgabenarrangements entwickelt und evaluiert.
Ansprechperson:
Lisa Schüler (LiLi)
Mitglieder:
Henning Amshoff (LiLi)
Sophie Gigl (Soziologie)
Udo Hagedorn (Soziologie)
Lotta König (LiLi)
Anne Reeßing (LiLi)
Peter Schildhauer (LiLi)
Lisa Schüler (LiLi)
Anette Textor (EW)
Beschreibung:
Die empirische Betrachtung komplexer und kontrovers diskutierter gesellschaftlicher Herausforderungen wie der Klimawandel erfordern Data Literacy und kritisches Denken, um fundierte Entscheidungen treffen zu könnten. Im Rahmen der Micro Group soll untersucht werden, wie Lernende dabei unterstützt werden können, Daten nicht nur zu analysieren, sondern diese auch in eigenen lebensweltlichen Kontexten reflektieren zu können. Im Fokus steht dabei das (digitale) Storytelling als didaktischer Ansatz zur Initiierung und Unterstützung von datenbezogenen Lernprozessen. Da belastbare empirische Belege bislang fehlen, möchte die Micro Group untersuchen, inwieweit narrative Methoden den Erwerb von Datenkompetenzen fördern und Lernende dabei unterstützen, datenbasierte Handlungsoptionen abzuwägen.
Ansprechperson:
Oliver Böhm-Kasper (EW)
Mitglieder:
Oliver Böhm-Kasper (EW)
Daniela Sellmann-Risse (Biologie)
Externes Mitglied:
Pia Gausling (Universität Münster)
Beschreibung:
Ein wichtiger Teil kritischen Denkens ist der souveräne und reflektierte Umgang mit Daten und ihrer Entstehung. Dies umfasst insbesondere die Aufbereitung, Analyse, Interpretation, Darstellung und Bewertung verschiedener Daten, die aus verschiedenen Gründen, wie zum Beispiel ihrer simulationsbasierten Genese, mit Unsicherheit behaftet sind („unsichere Daten“). Es soll mithilfe paralleler Essay-Tests disziplinübergreifend in den Blick genommen werden, inwieweit kritisches Denken im Umgang mit unsicheren Daten bei Schüler*innen ausgeprägt ist. Darauf basierend sollen in den einzelnen Disziplinen Maßnahmen entwickelt werden, die datenbezogene Kompetenzen und Praktiken im Rahmen kritischen Denkens fördern.
Ansprechperson:
Alexander Salle (Mathematik)
Mitglieder:
Oliver Böhm-Kasper (EW)
Alexander Salle (Mathematik)
Stefanie Schwedler (Chemie)
Lisa Stinken-Rösner (Physik)
Claas Wegner (Biologie)
Beschreibung:
Schülerlabore passen sich schneller den Herausforderungen der digitalen Transformation an als formale Bildungsorte wie Schulen. Ihr Potenzial als innovative Lehrkräftefortbildungsorte (LFB) zur Förderung digitaler Kompetenzen bei Lehrkräften ist nicht voll ausgeschöpft. In der Micro Group werden die Untersuchungen des Verbundprojekts LFB-Labs-digital weitergeführt, um Bedingungen für erfolgreiche Fortbildungen in der digitalen MINT-Welt weiter zu erforschen und vor allem bezüglich der Reflexionskompetenz klarer einzuordnen.
Ansprechperson:
Matthias Wilde (Biologie)
Mitglieder:
Andres Acher (Biologie)
Michael Kleine (Mathematik)
Stefanie Schwedler (Chemie)
Lisa Stinken-Rösner (Physik)
Claas Wegner (Biologie)
Matthias Wilde (Biologie)
Beschreibung:
Hier geht es um die Befassung mit Professionalisierungsprozessen (künftiger) Lehrkräfte zum kritischen Denken. Vorläufige Schwerpunkte: a) das Projekt Critical Thinkers und b) Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Zu a): Das Projekt Critical Thinkers stellt sich der systemischen Herausforderung einzelne Pilotprojekte kritischen Denkens institutionell zu verankern und vor allem in der Lehramtsausbildung wirksam zu werden. Zu b): Eine Domäne kritischen Denkens befasst sich mit Nachhaltigkeit. BNE wird in der naturwissenschaftlichen Bildungsforschung auf unterschiedliche Weise konzeptualisiert. Es sticht die Unterscheidung zwischen grundlegend handlungsorientierten versus kritisch-reflexiven BNE-Ansätzen hervor. Herfür soll zunächst ein Messinstrument entwickelt und validiert werden, bevor Implikationen für die Lehre eruiert werden.
Ansprechperson:
Matthias Wilde (Biologie)
Mitglieder:
Vivien Bernhardt (Biologie)
Kirsten Berthold (Psychologie)
Valerie Kastrup (Sport)
Antonia Kirchhoff (Chemie)
Stefanie Schwedler (Chemie)
Daniela Sellmann-Risse (Biologie)
Lisa Stinken-Rösner (Physik)
Alexander Stiller (Biologie)
Claas Wegner (Biologie)
Matthias Wilde (Biologie)
Beschreibung:
Diese Micro Group befasst sich mit den miteinander verflochtenen Herausforderungen von fehlenden Daten und Fehlinformationen in den Bildungswissenschaften, in der Lehrkräfteausbildung und in Schulsystemen. Fehlende Daten gefährden die Validität der Bildungsforschung und der evidenzbasierten Entscheidungsfindung, während Fehlinformationen zunehmend die Überzeugungen und Praktiken in Schulen und Lehrkräftegemeinschaften prägen. Die Gruppe bietet einen Raum für den Austausch von Erfahrungen, Methoden und praktischen Strategien zur Erkennung, Bewältigung und Reduzierung beider Phänomene. Die Mitglieder diskutieren methodische Ansätze, digitale Kompetenz und institutionelle Verantwortlichkeiten, wobei der Schwerpunkt auf übertragbaren Lösungen für Forschung, Lehrkräfteausbildung und Schulentwicklung liegt. Ziel ist es, die Datenkompetenz, die kritische Reflexion und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Fehlinformationen in allen Bildungskontexten zu stärken.
Ansprechperson:
Michaela Vogt (EW)
Mitglieder:
Oliver Böhm-Kasper (EW)
Amelie Labusch (EW)
Annette Textor (EW)
Michaela Vogt (EW)
Beschreibung:
Eine inhärente Kultur der Digitalität umfasst nicht nur medientechnische Infrastruktur, sondern auch tiefgreifende Veränderung von Denkweisen, Interaktionen und sozialen Praktiken. Dies schließt auch (außer-)unterrichtliche, familiäre und universitäre Lehr-Lernkontexte ein und zeigt sich aktuell überlagernd in Praktiken der Nutzung von generativen KI-Tools, aus denen kritisches Denken hervorgeht. Eine mit Blick auf das kritische Denken zentrale Herausforderung besteht darin, dass Akteur*innen KI-Outputs weitgehend als ungefilterte bzw. unreflektierte Informationen verwenden und die Verantwortung für ihre Entscheidungen überwiegend den Technologien übertragen. Im Fokus steht das Ermöglichen und Unterstützen des kritischen Bewertens, Erwägens und Reflektierens der in den von KI-Tools erzeugten Artefakte, um einen kritischen akteurszentrierten Umgang mit KI zu entwickeln. Methodisch werden die empirische Erfassung von KI-Nutzungspraktiken und KI-Lehrpraktiken, AI Literacy sowie Wirksamkeitsforschung im Kontext KI-basierte Interventionen herangezogen. Gemeinsame Fragestellungen werden im Weiteren konkretisiert.
Ansprechperson:
Alexander Stiller (Biologie)
Mitglieder:
Melanie Basten (Biologie)
Kirsten Berthold (Psychologie)
Markus Hefter (Psychologie)
Anna-Maria Kamin (EW)
Anna-Maria Kamin (EW)
Claudia Mertens (EW)
Benjamin Paaßen (Technik)
Lisa Schüler (LiLi)
Alexander Stiller (Biologie)
Maria Tellez-Acosta (Biologie)
Kirsten Berthold (Projektleiterin), Alexander Renkl (Universität Freiburg), Werner Rieß (PH Freiburg), Sebastian Schmid und Stefan Fries; DFG-Projekt im Rahmen des Schwerpunktprogramms SPP 1409 „Wissenschaft und Öffentlichkeit: Das Verständnis fragiler und konfligierender wissenschaftlicher Evidenz“ (Geschäftszeichen: BE 4391/1-1o).