
Die vier thematischen Forschungswelten stellen große Themen unserer Zeit in den Mittelpunkt und bieten Anknüpfungspunkte für Wirtschaft und Gesellschaft.
Verbunden durch den Bielefelder Grundsatz der Transcending Boundaries beziehen alle Forschungswelten verschiedene Fakultäten und wissenschaftliche Einrichtungen ein und realisieren in Verbundforschungsprojekten ebenso wie über Drittmitteleinzelförderung interdisziplinäre Spitzenforschung auf internationalem Niveau.
Komplexe Prozesse und Auswirkungen individueller und gesellschaftlicher Dynamik
Strukturen und Prozesse an den Schnittstellen von Physik, Chemie, Biologie und Bioinformatik
Grundlegende Konzepte und Theorien in der Mathematik zur Anwendung in Wirtschafts- und Naturwissenschaften
Intelligente Systeme und inklusive KI an den Schnittstellen von Technik, Medizin und Gesellschaft
Transcending Boundaries steht für den Bielefelder Grundsatz einer gelebten und umfassenden Interdisziplinarität. Das Überschreiten von Grenzen zwischen Disziplinen und Wissenschaftskulturen, zwischen Forschung und Lehre sowie zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ist für unsere Forscher*innen Leitprinzip und Antrieb für grundlagenorientierte Spitzenforschung auf internationalem Niveau. Das Verständnis von interdisziplinärem Austausch als zentraler Motor des wissenschaftlichen Fortschritts und Erkenntnisgewinns ist an der Universität Bielefeld seit ihrer Gründung fest verankert. Mit dem Zentrum für interdisziplinäre Forschung ZiF besitzt die Universität Bielefeld einen Ort, der dieses Verständnis in besonderer Weise verkörpert und neue interdisziplinäre Zugänge eröffnet. Damit will das ZiF der „großen Interdisziplinarität“ zwischen Natur- und Geisteswissenschaften ebenso gerecht werden, wie der zunehmenden Differenzierung innerhalb der Disziplinen.
[...] systematische und regelmäßige Erörterungen und Kolloquien, Kritik und Zustimmung einer Gruppe von Gelehrten, die an gleichen Sachgebieten, wenn auch vielleicht von verschiedenen wissenschaftlichen und fachlichen Gesichtspunkten her interessiert sind, gehört zum Förderlichsten, das einer eigenen Forschungstätigkeit widerfahren kann.
Helmut Schelsky, Gründervater des ZiF (1964)