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    Erfahrungsberichte aus der Universität Bielefeld

    © Universität Bielefeld

Der Zusammenhalt in der Abteilung ist noch stärker geworden

Elke Neumann leitet die Fachbibliotheken Geschichtswissenschaft, Philosophie, Theologie, Kunst, Geowissenschaften, Soziologie und Geschlechterforschung im Gebäude X.

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„Wir arbeiten zurzeit mit eingeschränkten Öffnungszeiten von 10 bis 16 Uhr. Alle Mitarbeiter*innen unseres Teams sind jeweils zwei Tage im Homeoffice und dann im Wechsel an den Ausleihterminals. Die Arbeit hat sich schon stark verändert. Es gibt sehr viel mehr Organisatorisches zu klären, wir haben mehr Besprechungen als sonst. Oft ist eine schnelle Reaktion gefragt, weil neue Herausforderungen bewältigt werden müssen. So wurde beispielsweise das E-Book-Programm deutlich ausgeweitet.

Die Universität hat immer gut unterstützt. So wurden Plexiglasscheiben zum Schutz der Mitarbeiter*innen erstellt und angebracht, die den provisorischen Schutz aus Folien ersetzt haben. Wir fühlen uns dadurch relativ sicher. Das ganze Team hat die Beibehaltung der Öffnung der Bibliothek mitgetragen und alle haben sich Gedanken gemacht, wie das gut zu regeln ist. Vielleicht behalten wir den Schutz auch! Denn es gibt ja nicht nur Coronaviren.

Wir sprechen viel mehr miteinander, weil sich immer wieder etwas ändert. Jeden Morgen gibt es vor der Öffnung der Bibliothek eine Teamrunde im Lesesaal – natürlich mit viel Abstand. So ist der Zusammenhalt in der Abteilung sogar noch besser geworden.  Diese Besprechung werden sich leider nicht so in den Normalbetrieb überführen lassen. Bei den normalen Öffnungszeiten, und den verschiedenen Schichten ist das nicht zu realisieren.

Natürlich fehlen die Studierenden. Der leere Lesesaal mit den gesperrten Arbeitsplätzen ist schon befremdlich. Die Studierenden dürfen derzeit nur für eine kurze Recherche in die Bibliothek. Auch ausführliche Beratungen vor Ort fallen zurzeit aus. Wir bieten allerdings Beratungen per Mail, Chat oder Telefon an."