• #UniBiUnited

    Erfahrungsberichte aus der Universität Bielefeld

    © Universität Bielefeld

Ein ungewöhnlicher Start ins Volontariat

Florentina Follmer, seit April Volontärin im Referat für Kommunikation, Team Medien und News

Screenshot von einem Zoom-Meeting mit allen Kolleginnen und Kollegen
© Alena Voelzkow

"Der erste Tag ist immer aufregend. Tausend Dingen schwirren dir vorher durch den Kopf: Werde ich mich gut eingewöhnen? Bin ich den Aufgaben überhaupt gewachsen? Werden mich meine Kolleg*innen mögen? Fragen wie „Funktioniert das Mikrofon an meinem Laptop? Hält meine Internetverbindung durch?“ oder „Wo bekomme ich jetzt auf die Schnelle noch ein Head-Set her?“ zählen unter gewöhnlichen Umständen aber eher selten dazu. Der Beginn meines Volontariats im Referat für Kommunikation war aber alles andere als „gewöhnlich“. Und so saß ich dann auch eine halbe Stunde vor meinem ersten offiziellen Zoom-Meeting am 01. April an meinem Schreibtisch und überprüfte alle paar Minuten hibbelig mein Computer-Audio.

Als ich dann wenig später direkt in einer großen Teambesprechung mit fast allen Mitarbeiter*innen des Referats saß, war das im ersten Moment schon ein seltsames Gefühl. Das legte sich allerdings recht schnell, als ich feststellte, dass nicht nur für mich, sondern auch für meine neuen Kolleg*innen die Situation noch vollkommen neu und ungewohnt war. Trotzdem gab jede*r sein Bestes, dass ich mich auch ohne direkt vor Ort zu sein sofort willkommen fühlen konnte – auch wenn dafür ein bisschen improvisiert werden musste: Damit, dass es mitten in der Vorstellungsrunde an meiner Haustür klingeln und mir ein Blumenstrauß überreicht werden würde, hatte ich jedenfalls nicht gerechnet und war ziemlich überwältigt (wie auch gut auf dem Foto zu sehen ist).  

Ich gebe zu: Am Anfang hatte ich ein bisschen Sorge, ob so ein Jobstart im Home-Office überhaupt funktionieren kann. Umso positiver hat es mich überrascht, wie reibungslos dann doch alles geklappt hat. Natürlich gibt es immer mal wieder das ein oder andere Problem und einiges dauert auch einfach ein bisschen länger als gewöhnlich – schnell um den PC herumschauen oder kurz ins andere Büro rübergehen, wenn ich Fragen habe, funktioniert zum Beispiel nicht – aber für jedes Hindernis haben wir bisher gemeinsam eine Lösung gefunden.

Der persönliche Kontakt fehlt natürlich trotzdem. Umso schöner wird es für mich sein, wenn ich meine Kolleg*innen dann das erste Mal nicht nur über den Bildschirm, sondern live im Büro sehen kann! Und ein Gutes hat das Ganze auf jeden Fall: Von meinem so ganz und gar nicht gewöhnlichen Volo-Start werde ich bestimmt noch meinen Enkelkindern erzählen."