
Quelle: Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten: Kommunale Hitze Tool Box Thüringen (2022)
Hitze stellt ein häufig unterschätztes Gesundheitsrisiko dar. Der Grund für das erhöhte Gesundheitsrisiko liegt darin, dass die körpereigene Temperaturregulierung sehr schnell an ihre Grenzen kommt. Je nach Temperatur und Dauer der Hitzeexposition reichen die Reaktionen des menschlichen Organismus von leichter Hitzeerschöpfung oder Schlafstörungen über schwere Gesundheitsfolgen und Organschäden bis hin zu hitzebedingten Sterbefällen.
Einige Personengruppen sind aufgrund bestimmter Risikofaktoren an heißen Tagen besonders betroffen und tragen durch Hitze stärkere Gesundheitsfolgen davon (Hitzevulnerable Personengruppen). Besonders gefährdet sind Menschen mit eingeschränkter körperlicher Anpassungsfähigkeit, wie Säuglinge, Kleinkinder, Jugendliche, ältere Menschen, Schwangere sowie Personen mit (chronischen) Erkrankungen oder Behinderungen. Ihr Körper kann die Hitze oft schlechter ausgleichen, sei es durch eine eingeschränkte Temperaturregulation, durch Medikamente, die den Flüssigkeitshaushalt beeinflussen, oder durch Bewegungseinschränkungen, die eine aktive Kühlung erschweren. Auch kognitive oder kommunikative Einschränkungen können dazu führen, dass Warnzeichen einer Überhitzung nicht rechtzeitig erkannt oder mitgeteilt werden.
Weitere Informationen zu den hitzevulnerablen Personengruppen finden Sie auf den Seiten des Landesamtes für Gesundheit und Arbeitsschutz NRW .
Quelle : Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz NRW: Hitzebedingte Erkrankungen: LZG.NRW
Hitze kann schwerwiegende gesundheitsschädliche Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben. Im Extremfall kann Hitze zum Tod führen. Im Notfall ist schnelles Handeln erforderlich, um gesundheitliche Beeinträchtigungen zu vermeiden.
Zu den akuten Hitzeerkrankungen gehören der Hitzeausschlag, der Sonnenbrand, der Sonnenstich, die Hitzekrämpfe, die Hitzeerschöpfung, der Hitzekollaps und der Hitzeschlag.
Auf den Seiten "Hitzebedingte Erkrankungen" des Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz NRW finden Sie eine Übersicht der Symptome und der einzuleitenden Maßnahmen.
Alarmsignale einer akuten Hitzeerkrankung können z. B. sein:
Nehmen Sie bei sich oder anderen eines oder mehrere der genannten Symptome wahr, sollten Sie unverzüglich reagieren und auch Ihre Vorgesetzten umgehend informieren. Wird ein medizinischer Notfall vermutet, melden Sie:
Weitere Informationen:
Dokumente/Broschüren
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