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  • Qualitätsmanagement Studium und Lehre

    Lehrsituation in einem Hörsaal
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Bitte wenden Sie sich an die verfahrensverantwortliche Person der Abteilung QM Studium und Lehre.

Prozessdokumentation

Sie finden alle Dokumente auch im Download-Bereich des QM-Portals.

Regelhafte Betrachtung von Studiengängen

Das Ziel dieses Prozesses liegt darin, einen Studiengang oder eine Studiengangsvariante* regelmäßig und gemäß der vereinbarten Prozesse im Rahmen eines internen QM-Verfahrens zu betrachten. Dazu gehören die folgenden Schritte:

  • Das Studiengangsgespräch ist durchgeführt (mindestens alle 2 Jahre)
  • Externe Expertise ist eingebunden (mindestens alle 4 Jahre)
  • Der Studiengang ist intern zertifiziert (alle 8 Jahre in der Regel, alle 6 Jahre M.Ed.-Teilstudiengänge)

* In den Prozessbeschreibungen und -​darstellungen wird der Begriff Studiengang synonym für den Begriff Studiengangsvariante verwendet. Ein Studiengang an der Universität Bielefeld ist neben fachwissenschaftlichen 1-​Fach Bachelor-​Studiengängen und Masterstudiengängen auch die individuelle Kombination von Studiengangsvarianten, die zu einem Studienabschluss führt. Alle Studiengänge und Studiengangsvarianten sind in der Studieninformation zu finden.

Die Teilprozesse im Detail:

Prozessdarstellung "Studiengangsgespräch vorbereiten"

Prozessdarstellung "Studiengangsgespräch vorbereiten"
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a) Vorbereitung des Verfahrens

In der Zentralverwaltung wird bei zertifizierungsrelevanten Vorgängen (die Schließung wird als Sonderfall der konzeptionellen/wesentlichen Weiterentwicklung behandelt) die Verfahrensverantwortung auf jeweils eine*n Mitarbeiter*in aus den beiden Teams „Evaluation und Controlling“ und „Entwicklungs- und Ressourcenplanung“ übertragen. Dabei soll eine Person die Koordination sämtlicher Prozessschritte und das Überwachen von Fristen und ggf. Einleiten von Maßnahmen zur Fristwahrung übernehmen. Auch soll sie für das Fach als Hauptansprechperson für das Verfahren fungieren (bei der Einrichtung bzw. konzeptionellen/wesentlichen Weiterentwicklungen von Studiengängen ist dies i. d. R. ein*e Mitarbeiter*in aus der Entwicklungs- und Ressourcenplanung, während es bei der „regelhaften Betrachtung“ der Studiengänge meist ein*e Mitarbeiter*in aus dem Bereich Evaluation und Controlling sein sollte. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass immer der Bereich federführend im Verfahren tätig ist, der am meisten Expertise für die jeweiligen Prozesse aufweist bzw. dessen Tätigkeitsbereich am stärksten angesprochen und gefordert wird). Sie erstellt in enger Abstimmung mit den weiteren relevanten Akteur*innen im Dezernat SL einen detaillierten Zeitplan für das gesamte Verfahren und koordiniert die internen Verständigungsprozesse der Zentralverwaltung (einschließlich zentralen Einrichtungen). Dabei sollen die Perspektiven der anderen Bereiche (bspw. International Office, Gleichstellungsbüro, Zentrum für Lehren und Lernen – Studienberatung, Hochschuldidaktik) berücksichtigt und in die Kommunikationsabläufe eingespeist werden. Teil der internen Verständigung der Zentralverwaltung ist darüber hinaus, die Änderungshistorie des Studiengangs zu sichten und den Kennzahlenreport aus Befragungsergebnissen und Controllingdaten Studium und Lehre für die Verwendung im Fach aufzubereiten.

b) Planungstreffen

Das Planungstreffen bereitet mit Ergebnissen der internen Verständigung der Zentralen das Studiengangsgespräch vor. Hierfür kommen die beiden verfahrensverantwortlichen Personen mit den jeweiligen Fakultätsvertreter*innen (ggf. Dekan*in, Studiendekan*in, QM-Koordinator*in, ggf. Referent*innen) und ggf. Referent*in Prorektorat Studium und Lehre (der*die auch am Studiengangsgespräch teilnehmen wird) zusammen. Themen, die im Studiengangsgespräch behandelt werden sollen, werden von den beiden Verfahrensverantwortlichen benannt und durch die Fakultätsvertreter*innen mit in die Verständigung des Fachs (z. B. in das Gespräch mit externen Expert*innen) genommen. Die QM-Koordination/das Studiendekanat ist dafür verantwortlich, dass alle relevanten Akteur*innen aus den Bereichen Prüfungs- und Lehrveranstaltungsmanagement, Studierendenberatung sowie Lehrende und Studierende in der dezentralen Verständigung berücksichtigt werden, damit eventuell auftretende Probleme im Studiengang bemerkt und korrigiert werden können. Das Planungstreffen in der regelhaften Betrachtung dient zudem dazu, dass sich die Beteiligten kennenlernen und einen Zeitplan für das Verfahren vereinbaren.

Prozessdarstellung "Externe Expertise einbinden und interne Verständigung durchführen"

Prozessdarstellung "Externe Expertise einbinden"
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Sämtliche Studiengangsunterlagen werden den externen Expert*innen zur Verfügung gestellt. Je nach vom Fach gewählter Ausgestaltung des Modells der Einbindung Externer (Beiratsverfahren oder ad-hoc-Peerberatung) beraten die Externen anhand der vorhandenen Unterlagen zum Studiengang. Die Einbindung Externer erfolgt spätestens alle vier Jahre und jeweils vor dem Studiengangsgespräch. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der Beratung des Faches zu den fachlich-inhaltlichen Aspekten des Studiengangs - und nicht auf der Überprüfung bestimmter Kriterien mit Recht zur Auflagenerteilung. Dadurch unterscheidet sich die Einbindung Externer ganz bewusst vom Format der Begehung, wie sie in der Programmakkreditierung durchgeführt wird. Die Rückmeldungen zum Studiengang (Konzept, Modul oder Ordnung) werden vom Fach aufgenommen und als Impulse und Ideen in den fachinternen Diskurs zum Studiengang (interne Verständigung dezentral) eingespeist.

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Einbindung externer Expertise finden Sie hier.

Prozessdarstellung "Studiengangsgespräch durchführen"

Prozessdarstellung "Studiengangsgespräch durchführen"
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Das regelhafte Studiengangsgespräch dient der Überprüfung, ob die vorab definierten Ziele im Studiengang (Studiengangskonzept) auch erreicht werden (quantitative Messungen via Kennzahlenreport und qualitatives Feedback aus verschiedenen Bereichen der Hochschule (z.B. Studierendenberatung oder Prüfungsamt)). Am Studiengangsgespräch nehmen Fakultäts- und Fachvertreter*innen (Dekan*in, Studiendekan*in, QM-Koordinator*innen und ggf. Studiengangsverantwortliche und Referent*innen aus Dekanat und Studiendekanat) und die Verfahrensverantwortlichen aus der Zentralverwaltung sowie die*der Prorektor*in Studium und Lehre sowie ihr*e Referent*in teil (ggf. werden Personen aus weiteren zentralen Einrichtungen eingeladen, z.B. bei Lehramtsstudiengängen BiSEd-Vertreter*innen oder bei Studiengängen mit starker internationaler Ausrichtung Vertreter*innen des International Offices).

Des Weiteren soll zwischen den zentralen und dezentralen Akteur*innen über das Feedback aus den Verständigungsprozessen, einschließlich Externer, gesprochen werden. Welche angesprochenen Punkte sollte man sich in der nächsten Zeit eventuell ganz genau ansehen, so dass schnell und wirksam gegen eventuell auftretende Probleme gegengesteuert werden kann? Wie können Weiterentwicklungen im Studiengang angegangen werden? Welche Aspekte wurden von den Beteiligten ganz besonders positiv herausgehoben? Wie könnte man diese weiter ausbauen? Am Ende des Studiengangsgesprächs steht ein Besprechungsergebnis, das gezielt Weiterentwicklungs- bzw. Verbesserungspotentiale benennt und beim nächsten Studiengangsgespräch (spätestens nach zwei Jahren) erneut Gegenstand der Beratung ist. Das Studiengangsgespräch ist wie auch die Beratung mit Externen ein zentraler Kommunikationsprozess, der grundlegend für die anschließende Zertifizierung im Rektorat ist.

Weitere Informationen:

Die konkreten Zuordnungen der Studienangebot zu Clustern und die Termine für die Studiengangsgespräche finden Sie hier.

Prozessdarstellung "Studiengang zertifizieren"

Prozessdarstellung "Studiengang zertifizieren"
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Sofern die Studiengangsgespräche (bei fachwissenschaftlichen Studiengängen drei bis vier Mal; bei lehramtsbezogenen Studiengängen zwei bis drei Mal) stattgefunden haben und Externe (bei fachwissenschaftlichen Studiengängen zwei Mal, bei Lehramt mindestens ein Mal) eingebunden waren, wird der zentrale Gremienweg zur Zertifizierung beschritten. Hierfür erstellt die verfahrensverantwortliche Stelle der Zentralverwaltung zunächst eine Vorlage, an der die Studiengangsunterlagen angehängt werden und lädt das Fach in die nächste Sitzung der zentralen Lehrkommission ein, um die Ergebnisse der regelhafte Betrachtung vorzustellen. Die zentrale Lehrkommission berät und fasst den Beschluss, dem Rektorat die Zertifizierung zu empfehlen. Die verfahrensverantwortliche Stelle bringt den Tagesordnungspunkt anschließend ins Rektorat ein, das den Beschluss für die Hochschule fasst.

Prozessdarstellung "Qualitätsbericht veröffentlichen"

Prozessdarstellung "Qualitätsbericht veröffentlichen"
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Sobald sämtliche Beschlüsse gefasst worden sind, wird das Ergebnis des Verfahrens veröffentlicht. Hierzu wird der Bericht über das erfolgreiche Zertifizierungsverfahren (Qualitätsbericht) veröffentlicht und die Akkreditierung dem Akkreditierungsrat angezeigt und im Hochschulkompass veröffentlicht. Der Studiengang ist zertifiziert. Bei Lehramtsstudiengängen wird gemäß Vereinbarung noch die Stellungnahme des Ministeriums für Schule und Bildung NRW das Studiengangsgespräch „Lehrer*innenausbildung“ abgewartet und bei positivem Ausgang die Akkreditierung bekanntgegeben.


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