

Orte bzw. die Entscheidung für eine bestimmte Lernumgebung oder auch eine bewusste Arbeitsplatzgestaltung können sich positiv auf das eigene Lernverhalten auswirken und somit zur Ressource werden. So werden Lernräume auch als externe Ressource und als Lernstrategie verstanden. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, die du kennen solltest, um bewusste Entscheidungen treffen zu können. Denn je nach Stimmung, Aufgabe oder Zeitfenster kann der beste Lernort ein ganz anderer sein.
Du bist dir noch unsicher, welche Lernumgebung besonders förderlich für dich ist? Dann probiere die folgende Übung aus.
Auch der Ort, d.h. deine Lernumgebung, ist im Sinne der Selbstregulation eine Ressource, die du gezielt nutzen kannst, und zwar indem du Lernorte gezielt wählst oder deinen Arbeitsplatz bewusst gestaltest. Wenn es dir bspw. schwerfällt, dich zu motivieren oder zu konzentrieren, kannst du überlegen, wie du den Faktor Raum verändern kannst. Wenn du einen Ort wiederholt für eine bestimmte Aufgabe aufsuchst, kann das dazu beitragen, dass du leichter in deinen Arbeitsmodus findest. Über Verabredungen zu einer gemeinsamen Lernzeit in einem Co-Learning-Space kannst du einen positiven sozialen Druck aufbauen. Auch der Ausblick auf eine gemeinsame Pausenzeit, wie Kaffeetrinken, gemeinsames Essen oder Spaziergang, können dich motivieren und deinem Energiehaushalt guttun.
1. Denke an eine umfangreichere Aufgabe oder an ein Projekt, für das du noch nach einem geeigneten Lernort suchst:
2. Schau auf die Aspekte, die dir für deine Lernumgebung wichtig sind, und überlege, welche Arbeitsplätze deinen Präferenzen am ehesten entsprechen. Einen guten Überblick über die Möglichkeiten auf dem Campus der Universität Bielefeld erhältst du unter www.uni-bielefeld.de/lernorte.
3. Welchen Lernort möchtest du ausprobieren? Wie kannst du deinen persönlichen Arbeitsplatz stärker nach deinen Bedürfnissen gestalten?