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  • Lesung Sharon Dodua Otoo

     

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Rassismuskritik (in) der Kulturarbeit. Ein Abend mit Lesung und Podiumsgespräch von und mit Sharon Dodua Otoo und anderen im AlarmTheater

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Foto: Fadi Elias  |  In-Haus Media 2022

Alarmtheater Bielefeld | 19. März 2024 | 18:30 Uhr | Einlass 18:00 Uhr | Eintritt frei

An diesem Abend im Rahmen der Bielefelder Aktionswochen gegen Rassismus liest die mehrfach ausgezeichnete Autorin und Kuratorin Sharon Dodua Otoo aus ihrem Roman „Adas Raum“. Gerahmt wird die Lesung von einem Podiumsgespräch mit Sharon Dodua Otoo, Leila Haghighat (Hochschule für Bildende Künste Braunschweig) und Lenny Djoumey Hagemeister (Pädagogische Mitarbeiterin mit dem Schwerpunkt: Safer Spaces für Schwarze Jugendliche und für queere Jugendliche, Bielefeld), in der folgende Fragen im Zentrum stehen:

  • Inwieweit ist Kulturarbeit in die Entstehung, Aufrechterhaltung und Veränderung von Rassismus involviert?
  • Wie kann Kulturarbeit Rassismus kritisch thematisieren?
  • Was bedeutet es eigentlich, unter den aktuellen Bedingungen Rassismus in der Kulturarbeit anzusprechen?

Rassismus stellt nicht bloß eine randständige oder historische Form der Feindlichkeit gegenüber anderen Menschen dar. Rassismus ist vielmehr eine gesellschaftlich verbreitete und in das gesellschaftliche Funktionieren eingelassene Art und Weise, Menschen basierend auf ethnischen, kulturellen oder nationalen Zuschreibungen in vermeintlich wesenhafte Gruppen zu unterteilen und zueinander in ein Verhältnis der unterschiedlichen Wertigkeit und Zugehörigkeit zu setzen. Kulturarbeit hingegen eröffnet Wege, die Welt durch Kunst und andere kreative Ausdrucksformen zu begreifen. Egal ob in fiktiven oder möglichst realgetreuen Geschichten Kulturarbeit nutzt, bestätigt und verändert die bestehenden sprachlichen Möglichkeiten, um über die Welt nachzudenken und ihr zu begegnen. Kulturarbeit schreibt sich damit in die Herstellung, Aufrechterhaltung und Veränderung gesellschaftlicher Bezugnahmen auf „Welt“ ein, auch diejenigen die von Rassismen vermittelt sind.

Der Abend wird organisiert von der AG10: Migrationspädagogik und Rassismuskritik der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld. Durch den Abend führen Paul Mecheril, Vanessa Ohm und Saphira Shure.

Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Universitätsgesellschaft Bielefeld, den Integrationsrat Bielefeld und das AlarmTheater.

Ansprechperson: Matthias Rangger, matthias.rangger@uni-bielefeld.de

Kapazität/Plätze

Wir freuen uns, dass für unsere Veranstaltung keine Anmeldung erforderlich ist. Da die Anzahl der Plätze jedoch begrenzt ist, bitten wir darum, rechtzeitig vor Ort zu sein.

Barrieren

Leider müssen wir auf den nicht barrierefreien Zugang zum Veranstaltungsort hinweisen. Wir entschuldigen uns dafür und bemühen uns, für die Zukunft eine Lösung zu finden. Bitte zögern Sie nicht, uns bis zwei Wochen vor der Veranstaltung zu kontaktieren (matthias.rangger@uni-bielefeld.de), wenn Sie andere spezifische Bedarfe haben. Wir werden uns bemühen, diese zu berücksichtigen.

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