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  • Studienfach Germanistik

    Studium Germanistik
    © Universität Bielefeld

Herzlich Willkommen!

Die Germanistik der Universität Bielefeld ist an der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft – kurz LiLi – angesiedelt und beschäftigt sich mit der deutschen Sprache und Literatur. Doch die ‚eine‘ Germanistik gibt es nicht, vielmehr besteht sie aus den vier Teilbereichen Sprachwissenschaft (Linguistik), Literaturwissenschaft (Neuere deutsche Literatur), Mediävistik (Ältere deutsche Sprache und Literatur) und Fachdidaktik (Sprach- und Literaturvermittlung). Die einzelnen Abteilungen zeichnen sich folgendermaßen aus:

Die Germanistische Linguistik beschäftigt sich mit der deutschen Sprache. Sie beschreibt und erforscht diese im Kontext der Phonetik, Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik und Pragmatik in gegenwärtigem und vergangenem ‚Deutsch‘. Letzteres wird im Vergleich zu anderen germanischen, indoeuropäischen und nicht-indoeuropäischen Sprachen untersucht. Ferner findet die Variationsbreite innerhalb des deutschen Sprachraums (Dialektologie, Soziolinguistik) Einbezug. Außerdem wird unter den Schlagworten Psycholinguistik und Sprachpsychologie auf Grundlagen und Funktionsweise der menschlichen Sprachfähigkeit geblickt, die mit Studien zu Kommunikationsformen und kommunikativer Situationen kontextualisiert werden. Auch die Geschichte der deutschen Sprache, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen verschiedenen historischen Stadien des Deutschen, sind Gegenstand der historischen Linguistik.

Gegenstandsbereich der Germanistischen Literaturwissenschaft ist die deutschsprachige Literatur von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Entsprechend fokussiert sie auf Periodisierungen und Epochengrenzen sowie den Wandel von Gattungen, Poetiken und Diskursen. Außerdem erforscht sie poetische Texte in Tradition des Strukturalismus, der Diskurstheorie, der Gender-Forschung, der Gesellschafts-, Kultur- und Medientheorien.

Die Germanistische Mediävistik gibt dem Gesamtfach Germanistik historische Tiefe. Der Bereich beschäftigt sich mit der deutschen Literatur und Sprache des Mittelalters (‚medium aevum‘) von den ersten erhaltenen Schriftzeugnissen (8. Jahrhundert) bis zur Frühen Neuzeit. Ihr Gegenstand sind Texte aus den älteren Sprachstufen ‚des Deutschen‘, weshalb v. a. das Mittelhochdeutsche im Zentrum steht und auch die handschriftliche Überlieferung wichtig wird, sodass spezielle medienwissenschaftliche Fragen eine Rolle spielen (Mündlichkeit – Schriftlichkeit, Handschrift – Druck). Im Bereich der germanistischen Mediävistik verbinden sich Sprach- und Literaturwissenschaft in ihrer historischen Dimension.

In der Fachdidaktik Deutsch werden Studierende fachlich und methodisch auf pädagogische Berufsfelder vorbereitet. Im Mittelpunkt stehen Theorien, Gegenstände und Methoden des Lehrens und Lernens von Literatur und Sprache im Deutschunterricht. Die Sprachdidaktik beschäftigt sich deshalb historisch-reflexiv mit Fragen des Erwerbs und der Vermittlung sprachlicher Strukturen in Lehr- und Lernprozessen (Sprechen – Hören, Schriftspracherwerb – Orthographie, Lesen und Verfassen von Texten, Sprachreflexion, Grammatikunterricht) der verschiedenen Bildungsstufen (Elementarbereich, Primarstufe, Sekundarstufe I und II). Dabei steht sie in engem Austausch mit der germanistischen Sprachwissenschaft, der Psycholinguistik sowie der Lehr- und Lernforschung (Analyse von Schülerleistungen, Unterrichtserarbeitung, Analyse von Lehrwerken und Unterrichtsmaterialien). Demgegenüber stehen im Bereich der Literaturdidaktik Theorien und Methoden der Vermittlung respektive Aneignung von Literatur im institutionellen Lernkontext Schule – als Ort literarischen Lernens sowie Bildungs- und Lerntheorien – im Zentrum (literarische Sozialisation, Bildungsstandards, Aspekte ästhetischer, kommunikativer, interkultureller und medialer Erziehung).


Fachvorstand

Prof. Dr. Maximilian Benz

Prof. Dr. Maximilian Benz

Deutsche Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit

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Dr. Jana Häussler

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Germanistische Linguistik

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Dr.  Said Sahel

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Fachsekretariat

Gabriela Strob

Gabriela Strob

Fachsekretariat Germanistik

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