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Abteilung Psychologie

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Die Pädagogische Psychologie – AE09

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NEWS

Dual Career: Ein doppeltes Willkommen

"Nicht immer ist es ein Arbeitsplatz für den Partner oder die Partnerin. Manchmal ist es die Hilfe neu in einer fremden Stadt anzukommen, nach einem kurzfristigen Wechsel den Alltag mit einer Familie zum Laufen zu bekommen, die Unterstützung bei Formalitäten. Oder einfach das Gefühl, dass sich jemand um Antworten auf die vielen Fragen bemüht, die damit einhergehen, wenn Wissenschaftler*innen ihre Karriere in Bielefeld fortsetzen. „Dual Career“ heißt das Programm an der Universität – und es macht einen Unterschied."

Den ganzen Artikel vom 30.04.2026 finden Sie hier: 

https://aktuell.uni-bielefeld.de/uniintern/dual-career-ein-doppeltes-willkommen/

 

15.05.2026 - Personal

Wir freuen uns, Frau Jessica Netzer als neue wissenschaftliche Mitarbeiterin in unserer Arbeitseinheit zu begrüßen. Sie übernimmt die Elternzeitvertretung von Frau Brückmann.

01.03.2026 - Prakikumsbeauftragte

Neue Praktikumsbeauftragte Bachelor Psychologie (Pädagogische Praktika) und Angewandter Master ist Frau Johanna Wilden (johanna.wilden@uni-bielefeld.de).

Begriff Pädagogischen Psychologie

Die Pädagogische Psychologie befasst sich mit der Beschreibung und Erklärung der psychologischen Komponenten von Erziehungs-, Unterrichts- und Sozialisationsprozessen. Der Anwendungsbereich umfasst alle Instanzen und Institutionen der Erziehungs-, Bildungs- und Sozialisationssysteme unterschiedlicher Gesellschaften und Kulturen:

  • Elternhaus
  • Schule & Inklusion
  • Hochschule & Weiterbildung
  • Inanspruchnahme außerschulischer Förderangebote

Inhalte der Pädagogischen Psychologie

Die Pädagogische Psychologie befasst sich mit menschlichem Erleben und Verhalten in pädagogischen Kontexten, also Erziehungssituationen in schulischen und außerschulischen Bereichen. So versucht sie z.B. Sozialisations-, Erziehungs-, Unterrichts- und Vermittlungsprozesse zu beschreiben und zu erklären. Die Pädagogische Psychologie bezieht dabei Erkenntnisse aus anderen Grundlagen und Anwendungsfächern wie der Differentiellen, Allgemeinen oder Klinischen Psychologie ein. Pädagogisch-psychologische Fragestellungen sind zum Beispiel:

  • Wie können die Lernprozesse optimiert werden? Was ist guter Unterricht?
  • Welche Rolle spielen die Eltern, Lehrer oder Peers in pädagogischen Kontexten?
  • Wie können Lernende zum selbstgesteuerten Lernen hingeführt werden?
  • Warum sind Schüler/innen oder Erwachsene motiviert zu lernen (oder auch nicht)?
  • Wie kann man Lern- und Leistungsmotivation beeinflussen?
  • Welche Rolle spielen Emotionen beim Lernen?
  • Wie sieht eine „gute“ Erziehung aus?
  • Wie sind Teilleistungsstörungen zu diagnostizieren? Und wie sieht eine gezielte Förderung aus?

Berufsfelder der Pädagogischen Psychologie

Die deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs) beschreibt das Berufsfeld pädagogischer Psychologen als „forschende und entwickelnde Tätigkeit, bei der es um die Vermittlung von Wissen, Bildung und Erziehung geht, aber auch die Vermittlung neuer Unterrichts- und Erziehungsformen an Eltern und Lehrer“ (http://www.dgps.de/studium/danach/berufsfelder.php). Dazu gehören zum Beispiel:

  • Schulpsychologischer Dienst
  • Familien-/Erziehungsberatung
  • Hochschuldidaktik (z.B. Verbesserung der universitären Lehre)
  • Evaluation (z.B. von Bildungsmaßnahmen)
  • Erwachsenenbildung
  • Selbstständige Tätigkeit (z.B. Diagnostik und Förderung bei Hochbegabung oder Teilleistungsschwächen)
  • Forschung
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