• © Universität Bielefeld

Nutzung von Videokonferenzen

Hier finden Sie alle Regelungen als PDF-Dokument zum Download.
(Stand: 27.04.2020)

Mit Hilfe von Online-Videokonferenzen wie DFNconf (Videokonferenzdienst im Deutschen Forschungsnetz) und Zoom können während der COVID-19-Pandemie beispielsweise Lehrveranstaltungen, Prüfungen, Lerngruppen, Interviews aber auch (Dienst-)Besprechungen, Gremiensitzungen, Konferenzen, Vorträge, Tagungen oder Sprechstunden technisch unterstützt werden. Technisch lassen sich auch Anbieter wie z. B. Skype nutzen. Mit diesen Anbietern hat die Universität jedoch keine Vertragsbeziehung. Für Skype gilt weiterhin die Richtlinie der Universität.

Daten bestimmen die Nutzung

Nicht alle Anbieter von Online-Videokonferenzen sind für die Übermittlung von besonders sensiblen Informationen bzw. Daten geeignet. Da Zoom keine Ende-zu-Ende Verschlüsselung im eigentlichen Sinne verwendet, kann der Dienst nicht für besonders vertrauliche oder sensible personenbezogene Informationen genutzt werden. In diesen Fällen ist darauf zu achten, dass personenbezogene, besonders schutzbedürftige Daten und Inhalte bei der Nutzung von Zoom anonymisiert besprochen werden.

Welche Daten sind besonders vertraulich oder sensibel?

Zu besonders sensiblen bzw. vertraulichen Daten zählen insbesondere die in Artikel 9 der DSGVO aufgeführten Datenkategorien. Dazu gehören personenbezogene Daten über rassische oder ethnische Herkunft, religiöse, politische oder weltanschauliche Überzeugungen, Gesundheitsdaten oder auch Informationen zur sexuellen Orientierung.

Welcher Anbieter genutzt werden kann ist vom sogenannten Schutzbedarf der Daten abhängig:

Eine Liste zertifizierter Tools für die Nutzung bei sehr hohem Schutzbedarf finden Sie hier.

Erst prüfen, dann nutzen

Bitte wählen Sie auf Basis der voraussichtlichen Gesprächsinhalte den geeigneten Videokonferenz-Anbieter. Die im Folgenden beschriebenen „typischen Nutzungsszenarien“ können Ihnen dabei helfen.

Eine Tabelle zur Bestimmung des Schutzbedarfs finden Sie unter "Schutzbedarfssfeststellung / Anforderungen an die Vertraulichkeit".

Typische Nutzungsszenarien:

Für den typischen Schutzbedarf von Daten geben die folgenden beispielhaften „typischen Nutzungsszenarien“ Anhaltspunkte:

Dabei ist zu beachten, dass Nutzungsszenarien durchaus Daten mit unterschiedlichem Schutzbedarf enthalten können:

Schutzbedarfssfestellung / Anforderung an die Vertraulichkeit

Sofern das Ergebnis der Schutzbedarfsfeststellung in einer Kategorie hoch oder sehr hoch ist, gilt dieser Schutzbedarf für die gesamte Videokonferenz.

 

Ansprechpersonen:

Technische Fragen zur Nutzung von Videokonferenzen:
EDV-Betreuung der Fakultät oder Einrichtung
(im PEVZ unter "Funktionsträger" zu finden)

Fragen zu diesem Dokument:
Informationssicherheitsbeauftragte*r
(unter -3032 oder informationssicherheit@uni-bielefeld.de)