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  • Zentrum für Kindheits- und Jugendforschung (ZKJF)

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Aktuelle Veranstaltungen


Jahrestagung „Politisierung von Jugend“

Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen der Tagung

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zoom-Link

Meeting ID: 945 8450 6190

Passwort: 615779 

Montag, 29.11.2021 um 19.30 Uhr

Cécile van de Velde (Harvard University/University of Montreal): Social Anger, Politics & Youth

(eine Anmeldung ist nicht nötig)


Digitale Ringvorlesung: „Von Liberalisierungen und Gefährdungen. Diskurse über jugendlichen Pornographiekonsum“

Die Bedeutung des Pornographiekonsums Jugendlicher wurde in der Vergangenheit und wird aktuell medial häufig als „Bedrohungszenario“ (Klein 2010) inszeniert. Diese Diskurse schließen an tradierte Stereotype der gefährlichen und gefährdeten Jugend an. Zugleich lassen sich Gegenbewegungen und Tendenzen der Liberalisierung erkennen.
In der interdisziplinären Ringvorlesung werden diese Diskurse in der BRD analysiert. Besonders richtet sich der Fokus auf die darin enthaltenen kulturellen Bilder kindlicher, jugendlicher und erwachsener Sexualität sowie ihre Funktionen für die darin aufscheinende generationale Ordnung im jeweiligen gesellschaftspolitischen Kontext.

Die digital Ringvorlesung findet mittwochs (Termine s.u.) von 16-18 Uhr (c.t.) statt.

Für Studierende ist es möglich über ein MA-Begleitseminar (Veranstaltungsnummer 250167) studiumsrelevante Leistungen zu erbringen. Bitte tragen Sie sich im ekVV ein.

20.10.2021 | Jun.-Prof. Dr. Julia König | Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
Diskurse über Kinder und Sexualität. Zur Metakritik der Foucaultschen Sexualitätstheorie

03.11.2021 | Dr. Silja Matthiesen | UKE Hamburg
Pornografiekonsum von Jugendlichen – Fakten und Fiktionen

01.12.2021 | Dr. Helmut Graupner | RA Wien
Das 17jährige Kind. Europäisches Sexualstrafrecht zwischen Schutz und Bevormundung

12.01.2022 | Podiumsdiskussion zu Phantasmen der Erwachsenen in Diskursen über juvenilen Pornographiekonsum mit Prof. Dr. Alexandra Klein, Prof. (em.) Dr. Kurt Starke und Dr. Melanie Babenhauserheide | Moderation Dr. Sven Lewandowski

19.01.2022 | 19.00 Uhr (abweichend) | Prof. Dr. Insa Härtel | IPU Berlin
Skandal „sexueller Verwahrlosung“ - Skandal des Sexuellen? „Voll Porno“ (stern 2007)


Digitale Kick-Off Veranstaltung zur Tagung „Politisierung von Jugend“

Eigentlich sollte im November 2020 die Jahrestagung des Zentrums für Kindheits- und Jugendforschung (ZKJF) zum Thema „Politisierung von Jugend“ stattfinden. Die Veranstaltung, die in Kooperation mit dem Institut für Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) für November 2020 geplant war, musste aufgrund der Corona-Pandemie auf November 2021 verschoben werden. Die Veranstalter*innen wollen die Zeit nutzen, um im Rahmen einer digitalen Kick-Off-Veranstaltungsreihe gemeinsam mit Gästen Fragen aktueller Politisierung von Jugend aufzuwerfen, aufzugreifen und zu diskutieren. Wesentlich scheint dabei der Blick auf den doppeldeutigen Verständnissinn von Politisierung. Dies lässt sich nämlich sowohl als Frage lesen, wie Jugend politisiert wird, als auch als, wie sich Jugend politisiert.

Die digitale Kick-Off-Veranstaltungsreihe nutzt synchrone wie asynchrone Formate, wie bspw. Live-Streams mit moderierter Diskussion, Live-Podiumsdiskussionen, Podcasts, Präsentationen, Fachtalks etc., die in einer regelmäßigen Abfolge stattfinden bzw. abgerufen werden können.

30.11.2020 | 18h | Vortrag mit Diskussion im Live-Stream mit Prof. Dr. Mathias Albert | X, Y, Z, Greta, Corona? Jugend und Jugendgenerationsgestalt in Deutschland

28.01.2020 | 19 Uhr | Diskussion der politischen und medialen Entgegensetzung von Jugend versus Risikogruppen in der Corona-Pandemie mit Dr. Ulrike Graff, Andrea Trumann, Rebecca Maskos (Moderation: Melanie Babenhauserheide)


Frühere Veranstaltungen

Die Lebensphasen Kindheit und Adoleszenz verweisen auf die Entwicklungsfähigkeit des Menschen und das widersprüchliche Verhältnis von Kontinuität und Veränderung in der Geschichte der Subjekte. Das darin aufscheinende Verhältnis von Identität und Nicht-Identität der Menschen mit sich selber hat einen im Unbewussten verwurzelten Rätselcharakter, der in seiner Unverstehbarkeit zu Sprache und Kultur treibt, wobei er zugleich eine „sinn-verstörende oder schweigend-unsinnige Seite“ (Insa Härtel) hervorbringt. So ist es denn auch kein Zufall, dass Kindheit und Jugend einerseits häufiger Gegenstand von Kunst sind und andererseits selbst ästhetische Versuche hervorbringen, die sich mit dem Sinn und Unsinn des Werdens befassen — und damit immer auch mit der generationalen Ordnung. Ist es doch der (durch Geburt und Tod bestimmte) kulturelle Übergang von einer Generation zur anderen, der Bildung und Erziehung notwendig macht, der die Frage nach Kontinuität und Veränderung nicht nur auf ontogenetischer, sondern auch auf einer kulturellen Ebene immer wieder neu stellt. Ästhetisiert wird sowohl im Rückblick auf die biographische Frühzeit als auch in ihren eigenen Äußerungen etwas, das noch nicht da ist — und zwar im Vorgriff auf einen Zustand, der das Jetzige überschreitet.

Ästhetisierungen von Kindheit und Jugend sind kein ‚realistisches‘ Abbild dieser Lebensphasen, sondern je spezifische Deutungen, die unterschiedlichen künstlerischen Formgesetzen folgen, unterschiedliche Stereotype reproduzieren, verschiedene Ideologien verfechten und historisch spezifisch sind. Das Epochenjahr 1968 brachte ein neues Interesse an Kindheit und eine neue Emphase der Jugend hervor, als jugendliches Protestmilieu, SchülerInnen- und StudentInnenbewegung zum Sturm auf die überkommene bürgerliche Gesellschaft und Kultur und in diesem Zuge auch zur Befreiung der Kinder aufriefen. Zugleich wurden dabei kulturelle Grenzziehungen angegriffen. Dementsprechend interessiert sich die Vortragsreihe für kulturelle Produkte aus den verschiedensten Sparten — von der Literatur über Fotografie und Film bis zur Musik — unter Einschluss der Populärkultur, die seit den 1960er Jahren an Gewicht gewann, eigenständige Ästhetiken hervorbrachte und die sogenannte Hochkultur in vielfacher Weise infizierte.

Als ReferentInnen konnten wir VertreterInnen unterschiedlicher Disziplinen gewinnen, die sich jeweils mit spezifischen Ästhetisierungen befassen. Durch Nutzung des digitalen Formats soll raumübergreifend ein interdisziplinärer Dialog angeregt werden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen über den Zoom-Link teilzunehmen und sich an der Diskussion nach den Vorträgen zu beteiligen.

Hier findet sich ein Interview über die Entstehungsgeschichte und Ausrichtung der Vortragsreihe: zum Interview

Organisation: Benedikt Wolf und Melanie Babenhauserheide


In diesem Semester findet das Kolloquium des Forschungsclusters „Kindheit und Jugend in Institutionen und Organisationen“ digital statt. Das Kolloquium findet mittwochs von 16-18h statt.

Interessierte Personen, die bisher noch kein Teil des Kolloquiums sind, können sich unter zkjf@uni-bielefeld.de melden und bekommen dann den zoom-Link zu gesendet.


Veranstaltungstermine

28.10.2020 | Nina Kläsener

11.11.2020 | Mira Püschel

25.11.2020 | Martina Richter und Katharina Sufryd

09.12.2020 | Melanie Babenhauserheide

13.01.2021 | Katharina Schitow

03.02.2021 | Britta Hoffarth, Susanne Richter und Sylvia Wehren

Im Wintersemester 2020/2021 lädt das Zentrum für Kindheits- und Jugendforschung zu einer digitalen Ringvorlesung mit dem Titel ein „Kindheit und Jugend in Zeiten der Pandemie“.

In der Corona-Krise wird medial viel, gleichwohl zugespitzt über Kinder und Jugendliche gesprochen: Es wird zumeist diskutiert, ob sie virologisch eine Gefährdung darstellen und wie sie sich im Alltag ohne Schule und KiTa versorgen lassen. So sind sie vor allem als Objekte von Sorge(n) repräsentiert. In der Ringvorlesung soll demgegenüber eine andere Perspektive stark gemacht werden, die sich mit den Perspektiven und Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen in Zeiten der Pandemie auseinandersetzt. In der Ringvorlesung werden Forschende erste Erkenntnissen ihrer Studien vorstellen, die folgende Fragen thematisieren: Welche Ansichten äußern Kinder und Jugendliche selbst über die Covid-19-Pandemie? Wie nehmen sie ihre eigenen Lebensrealitäten in dieser Krisenzeit wahr, welche Zukunftsvorstellungen entfalten sie? Und welche Kinder und Jugendlichen können sich möglicherweise kein Gehör verschaffen? Über die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen hinaus wird dann auch Fragen zu pädagogischen Institutionen im gesellschaftlichen Kontext nachgegangen: Mit welchen besonderen Herausforderungen sind Jugendhilfe und Schule konfrontiert, nicht zuletzt auch mit Blick auf Ansprüche von Inklusion?

Die digitale Ringvorlesung findet mittwochs von 16.00-18.00 Uhr (c.t.) über zoom statt und richtet sich an alle interessierten Personen. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sie im ekvv (Veranstaltungsnummer 250409). Für Studierenden ist es möglich über ein BA-Begleitseminar (Veranstaltungsnummer 250196) studiumsrelevante Leistungen zu erbringen.

Wir freuen uns über euer zahlreiches Kommen!

Veranstaltungstermine

04.11.2020 | 16-18h | „Da ist mir Präsenzunterricht deutlich lieber“ - Befunde einer Erhebung an der Laborschule |Dr. Johanna Gold und Dr. Sabine Kaiser | Universität Bielefeld

18.11.2020 | 16-18h | Kinder- und Jugendhilfe und Corona — Perspektiven aus Forschung und Praxis | Veranstaltung in Kooperation mit der AG 8 Soziale Arbeit | Anke Berkemeyer (Jugendamt Bielefeld), Britta Knieper (Mädchenhaus Bielefeld e.V.), Dr. Andreas Mairhofer (DJI) und Ralf Mengedoth (Ev. Jugendhilfe Schweicheln) | Präsentation zum Vortrag

02.12.2020 | 16-18h | „Aber wir (die Schüler*innen) werden nie gefragt...“ Einblicke in die Perspektive von jungen Menschen auf die Corona-Pandemie. Befunde aus der JuCo Studie | Anna Lips und Dr. Severine Thomas | Stiftung Universität Hildesheim | Präsentation zum Vortrag

16.12.2020 | 16-18h | Fallrekonstruktionen zum Umgang von Adoleszenten mit der Corona-Pandemie im internationalen Vergleich | Prof. Dr. Boris Zizek | Leibniz Universität Hannover

06.01.2021 | 16-18h | Familialer (Bildungs-)Alltag während der gesellschaftlichen Schließungsmaßnahmen im Rahmen der COVID-19-Pandemie. Partizipative Perspektiven auf die Herstellung von Kindheit und Kindsein | Dr. Jennifer Carnin und Svenja Garbade | Stiftung Universität Hildesheim | Präsentation zum Vortrag

20.01.2021 | 16-18h | „Doing arrival“ unter Pandemie-Bedingungen: Die Auswirkungen von Covid-19 auf junge Geflüchtete und Asylsuchende in der Stadt | Dr. Elisabeth Kirndörfer | IfL Leipzig

27.01.2021 | 16-18h (entfällt) | Kinderalltag im Corona-Lockdown. Befunde zum subjektiven Wohlbefinden im internationalen Vergleich | Prof. Dr. Sascha Neumann | Eberhard Karls Universität Tübingen

03.02.2021 | 16-18h | Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf während der Corona-Pandemie. Herausforderungen und Möglichkeiten der Förderung — Ergebnisse aus einer Befragung zu Wohlbefinden und Inklusion an der Laborschule Bielefeld | Dr. Sabine Geist, Dr. Janka Goldan, Prof. Dr. Birgit Lütje-Klose, Dipl.-Päd. Dominik Zentarra (Universität Bielefeld) und Prof. Dr. Harry Kullmann (Universität Paderborn)

Im Wintersemester 2019/2020 hat die öffentliche Ringvorlesung mit dem Titel  „Programme und Technologien in/der Kindheit“ stattgefunden. In der Ringvorlesung wurden anhand exemplarischer Studien verschiedene Programme/Technologien in/der Kindheit in den Blick genommen und aus verschiedenen disziplinären Perspektiven beleuchtet. Eingeladen waren überwiegend Vortragende, die in den letzten Jahren empirische Studien zu Programmen und Technologien in/der Kindheit in verschiedenen Bereichen vorgelegt haben oder derzeit daran arbeiten.

Anbei finden Sie einen Teil der Aufzeichnungen der Vorträge im Rahmen der Ringvorlesung.

„Pränatale Kindheit? Ultraschalldiagnostik und familiale Sozialität in der Schwangerschaft“ I Dr.in habil. Eva Sänger I 06.11.2019 I16.00-18.00 UhrI H2

"Risikoscreenings in den Frühen Hilfen"I Prof.In Dr. Helga Kelle I Universität Bielefeld I 20.11.2019 I 16.00-18.00 Uhr I H2

"Frühe Familienkindheit und Smartphone" I Prof.In Dr. Jutta Wiesemann I Universität Siegen I 22.01.2020 I H2

"In Form bringen. Ernährungsbezogene Präventionen in der Kindheit" I Prof.In Dr. Friederike Schmidt I Leuphana Universität Lüneburg I 29.01.2020 I H 2

Jahrestagung und Workshop der Sektion Soziologie der Kindheit 2019 in Kooperation mit dem Zentrum für Kindheits- und Jugendforschung (ZKJF) der Universität Bielefeld.

19.-21. September 2019, ZiF, Universität Bielefeld

Vorträge und Veranstaltungen des ZKJF im Wintersemester 2018/2019

Tagung des Zentrums für Kindheits- und Jugendforschung (ZKJF) in Kooperation mit der Frankfurt University of Applied Sciences (Lotte Rose) und der Technischen Hochschule Köln (Marc Schulz)

06.-07. Dezember 2018

Q-Gebäude/Universität Bielefeld

Rückfragen zur Tagung können gerne an Friederike Schmidt (friederike.schmidt@uni-bielefeld.de) gestellt werden.

Ringvorlesung: „Ambivalenzen des Kinderschutzes“ – Empirische und theoretische Perspektiven auf aktuelle Präventions- und Kinderschutzpolitiken“

Veranstaltungen aus früheren Semestern

Aufwachsen in Zeiten der "Krise". Perspektiven der Kindheits- und Jugendforschung Tagungsort: Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF), Universität Bielefeld 07. - 08. November 2016

Familienbilder – Konstruktionen von Familie zwischen gesellschaftlichen Normvorstellungen und subjektiven Realitäten. Tagungsort: Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF), Universität Bielefeld Freitag, 13. Dezember 2013.

  • Programm

25 Jahre Jugendforschung in Bielefeld. „Jugend zwischen kreativer Innovation, Gerechtigkeitssuche und gesellschaftlichen Reaktionen“ Tagungsort: Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF), Universität Bielefeld. In Zusammenarbeit mit der Sektion Jugendsoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, 16-18.November 2009.


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