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Aktuelles

Claudia-Huerkamp-Preis

Die Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie gratuliert den diesjährigen Preisträgerinnen des Claudia Huerkamp-Preises zu ihrer großartigen Leistung!

 

Claudia-Huerkamp-Preis für die beste Masterarbeit:

 

Mathilde Ackermann (Geschichtswissenschaft):

„Der Gérant zwischen Herren und Sklaven. Die Sozial- und Machtverhältnisse auf den Plantagen am Ende des 18. Jahrhunderts in Saint-Domingue“

 

Claudia-Huerkamp-Preis für die beste Bachelorarbeit:

 

Julia Harune Nennstiel (Philosophie):

„Analyzing Normative Language: Kratzer and Finlay on ‚must‘ and ‚ought‘“

 

Die Preisverleihung findet beim virtuellen Absolvent*innentag der Fakultät am Freitag, den 4. Dezember 2020, um 19 Uhr statt. Gäste sind herzlich willkommen; bitte wenden Sie sich an silke.becker@uni-bielefeld.de, um die Zugangsdaten für das Zoom-Meeting zu erhalten.

 

Für den Claudia-Huerkamp-Preis nominiert waren außerdem die folgenden Arbeiten:  

   
Bauer, Janine
   
(MA Bildungswiss./Ev. Theologie)
   
   
   
Religionsunterricht als Chance für   Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen – am Beispiel der   Unterrichtseinheit zu Martin Luther   
   
Fialik, Anna
   
(BA Geschichtswiss.)
   
   
   
Pompeianische Nachbarschaften. Tabernae im   urbanen Kontext   
   
Gerwin, Christine
   
(BA Geschichtswiss.)
   
   
   
Pilgerreisen in der Erzählung einer   heiligen Frau – Statuskonstruktion und transformierende Reisen im „Book of   Margery Kempe“ (ca. 1438)    
   
Hadzik, Victoria
   
(M. Ed. Geschichtswiss.)
   
   
   
Historisches Lernen durch ‚digitale   Bildungsreisen‘. Am Beispiel der Discovery Tour ‚Das antike Griechenland‘ in   „Assassin’s Creed: Odyssey“   
   
Hohmann, Sophia
   
(BA Philosophie)
   
   
   
Fiktive Interviews mit Philosoph*innen.   Theoretische und praktische Perspektiven für einen inklusiveren   Philosophieunterricht   
   
König, Anna
   
(BA Geschichtswiss.)
   
   
   
Die sowjetischen Kriegsgefangenen im Stalag   326 (VI K) Senne und ihr Arbeitseinsatz im lippischen Forst   
   
Niewöhner,   Laura Maria
   
(MA   Geschichtswiss.)
   
   
   
‚Kriegszitterer‘,   ‚Kriegsneurotiker‘, ‚Kriegshysteriker‘: Medizinische Wahrnehmung psychischer   Symptome von Soldaten im Ersten Weltkrieg   

Mittwoch, 28. Oktober 2020, 14.00-16.00 Uhr, Online-Vortrag mit Diskussion

Frauen in den Geisteswissenschaften oder: Warum „Gleichstellung“ auch 2020 noch Thema sein muss

Dr. Andrea Klonschinski, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

 

Frauen haben dieselben Rechte wie Männer; sie dürfen Hosen tragen, wählen, studieren und Professorin oder Bundeskanzlerin werden. Tatsächlich finden sich mittlerweile unter Abiturient*innen und Hochschulabsolvent*innen mehr Frauen als Männer. Die Rede von der „Gleichstellung“ mutet daher altmodisch und verstaubt an. Wenn überhaupt, muss man sich anscheinend eher um die Gleichstellung der Männer kümmern, von people of color oder Personen aus der LGBTQ-Community ganz zu schweigen. 

Auf der anderen Seite hat die #Metoo-Bewegung zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit den Machtverhältnissen zwischen Männern und Frauen geführt, nehmen Diskussionen um Quotenregelungen für Frauen in Führungspositionen nicht ab und wird die Debatte um gendergerechte Sprache geradezu erbittert geführt. Der Auftrag, an den Universitäten auf die Gleichstellung von Männern und Frauen hinzuarbeiten, ist sogar gesetzlich verankert.

Wie passen diese Beobachtungen zusammen? Und warum sollte Sie das vermeintlich verstaubte Thema Gleichstellung interessieren?

Eine Antwort auf die erste Frage möchte ich in meinem Vortrag skizzieren und mit Ihnen diskutieren. Die grundlegende These lautet, dass insbesondere aufgrund tiefsitzender und oft unbewusst wirkender Stereotype noch längst keine Chancengleichheit von Männern und Frauen besteht. Dies lässt sich besonders in der Wissenschaft beobachten. Denn während zwar insgesamt betrachtet mehr Frauen als Männer einen Abschluss erlangen, verkehrt sich dieses Geschlechterverhältnis umso weiter ins Gegenteil, je höher es die akademische Karriereleiter hinauf geht. Unter den Professor*innen für Philosophie finden sich etwa nur noch ca. 27% Frauen. Was genau passiert da „unterwegs“ von Studienbeginn bis zur Professur – oder der Beschäftigung auf einer Führungsposition außerhalb der Universität? Und was bedeutet das für Sie und Ihr Studium? Was kann Gleichstellungsarbeit hier leisten? Der Studienbeginn, und das ist die Antwort auf die zweite Frage, ist genau der richtige Zeitpunkt, um sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. 

 

Eine Veranstaltung der Gleichstellungskommission der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie der Universität Bielefeld, unterstützt durch SWIP Bielefeld.

 

Rückfragen an: Prof. Dr. Michaela Rehm, mrehm@uni-bielefeld.de

 

Die Veranstaltung findet online via Zoom statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hier finden Sie die Zugangsdaten:

 

Datenschutzhinweise unter https://www.uni-bielefeld.de/zoom/datenschutz

 

Zoom-Meeting beitreten:

https://uni-bielefeld.zoom.us/j/98730600982?pwd=R3dUMW1xYzFqV3RDcHNveUJ0ZzNLZz09

 

Meeting-ID: 987 3060 0982

Passwort: 809131