Im Fokus des Profils „Gesundheitskommunikation“ stehen Wissen und Forschung über die Bedeutung von Kommunikation und Medien für Gesundheit und Krankheit. Nach dem Abschluss dieses Profils sind Sie in der Lage, effektive Kommunikationsstrategien in verschiedenen Gesundheitskontexten zu entwickeln und zielgerichtet anzuwenden.
Das Profil ist interdisziplinär ausgerichtet. Das bedeutet, dass Gesundheitsförderung und Gesundheitsberatung aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven betrachtet wird. Hierzu gehören u. a. Ansätze und Theorien der Kommunikationswissenschaft, Konzepte der Wissenschafts- und Risikokommunikation sowie Beratungskontexte der Pflege und Prävention.
Im Profil können Sie Seminare und Projekte aus drei Modulen wählen:
- Strategische Gesundheitskommunikation
- Gesundheitsbezogene Beratung
- Gesundheitsbezogene Wissenschafts- und Risikokommunikation
Ziel ist es, Ihnen ein breites Verständnis von Kommunikation, Medien und Beratung in unterschiedlichen Gesundheitskontexten zu vermitteln. So können Sie sich ein breites Arbeitsfeld erschließen. Hierzu gehören z. B. Tätigkeitsbereiche, wie
- Gesundheitsbildung, Prävention und Aufklärung,
- Gesundheits-, Organisations- und Politikberatung,
- Gesundheitsbezogene Medienberichterstattung und Social-Media-Inhalte,
- Wissenschaftskommunikation,
- Vermittlung von Risiken und Handlungsempfehlungen an die Bevölkerung und Risikogruppen,
- strategische Kommunikation in Form von Öffentlichkeitsarbeit und Gesundheitskampagnen in und für Institutionen, Stiftungen sowie Unternehmen im Gesundheitswesen.
Sie lernen
- zentrale Konzepte, Theorien und Modelle der gesundheitsbezogenen Kommunikation und Beratung zu beschreiben, zu erklären und einzuordnen,
- gesundheitsbezogene Kommunikation und Beratung zu analysieren und zielgerichtet zu konzipieren,
- in analogen und digitalen gesundheitsbezogenen Kommunikationsprozessen zielführend, adressatenorientiert und angemessen zu kommunizieren,
- gesundheitsbezogene Kommunikationsmaßnahmen mit und über verschiedene Medien und Kommunikationswege systematisch und evidenzbasiert zu planen, umzusetzen und zu evaluieren,
- die Funktionsweisen, Abläufe und Prozesse strategischer Kommunikation zu bewerten,
- individuelle, personenzentrierte Beratungsbedarfe einzuschätzen und zu entwickeln sowie gesundheits- bzw. pflegebezogene Beratungsprozesse strukturiert zu planen,
- die Möglichkeiten und Grenzen von gesundheitsbezogener Kommunikation zu bewerten.