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Fakultät für Gesundheitswissenschaften

Uni-Halle
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Gesundheitsverhalten und Gesundheitsverhältnisse

Im Fokus des Profils „Gesundheitsverhalten und Gesundheitsverhältnisse“ stehen individuelle, soziale, ökonomische, politische und ökologische Einflussfaktoren auf die Gesundheit. Nach dem Abschluss dieses Profils sind Sie in der Lage, komplexe Gesundheitsverhältnisse zu analysieren, Herausforderungen sowie Bedarfe zu identifizieren und Lösungsansätze hierfür zu entwickeln.

Alle Profile in dem Bachelorstudiengang Public Health sind interdisziplinär ausgerichtet. Dies bedeutet, dass Sie im Rahmen dieses Profils verschiedene wissenschaftliche Sicht- und Herangehensweisen an unterschiedlichste Fragestellungen in Bezug auf Gesundheitsverhalten und Gesundheitsverhältnisse kennenlernen werden.
Hierzu gehören Ansätze und Theorien zu sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit, zu Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitsberichterstattung, sowie verschiedene methodische Zugänge zur empirischen Erforschung gesundheitsbezogener Ungleichheit.
In dem Profil können Sie Seminare und Projekte aus drei Themenbereichen (Module) wählen:

  1. Prävention und Gesundheitsförderung
  2. Soziale und gesundheitliche Ungleichheit 
  3. Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsmonitoring

Ziel ist es, Sie zu befähigen, die Wechselwirkungen von Gesundheitsverhalten und Gesundheitsverhältnissen auf verschiedenen Ebenen zu analysieren, Herausforderungen und Bedarfe zu identifizieren und Lösungsansätze zu entwickeln.
So qualifizieren Sie sich für Arbeitsfelder z.B. im (öffentlichen) Gesundheitswesen wie:

  • Öffentlicher Gesundheitsdienst, 
  • NGOs, 
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement,
  • Gesundheitsförderung und Prävention in Zusammenarbeit mit Gesundheitsdienstleistern, Bildungseinrichtungen und Regierungsbehörden
  • Wohlfahrtsträger, 
  • Krankenkassen

Sie lernen

  • wie individuelle, soziale und kulturelle sowie sozioökonomische und politische Faktoren die Gesundheit beeinflussen;
  • wie Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention systematisch geplant, umgesetzt und evaluiert werden; 
  • politische Strategien und Maßnahmen zur Reduzierung gesundheitlicher Ungleichheit zu analysieren und zu bewerten;
  • Gesundheitsdaten der Bevölkerung oder von Bevölkerungsgruppen aufzubereiten, zu analysieren und die Ergebnisse strukturiert und zielgruppenspezifisch darzustellen.
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