
Menschen mit Behinderung stoßen im Gesundheitssystem häufig auf Barrieren, etwa durch nicht barrierefreie Praxisräume, organisatorische Hürden oder begrenzte Zeit in der ärztlichen Versorgung. Wie sich diese Hindernisse konkret auf die dermatologische Versorgung auswirken, ist bislang kaum erforscht.
Ziel dieser Studie ist es, die Hautgesundheit sowie die hautärztliche Versorgung von Menschen mit Behinderung systematisch zu untersuchen. Die Ergebnisse sollen Versorgungsbedarfe sichtbar machen, bestehende Probleme identifizieren und eine Grundlage für eine bedarfsgerechtere und barriereärmere dermatologische Versorgung schaffen.
Die Datenerhebung erfolgt mittels einer digitalen Fragebogenerhebung im Krankenhaus Mara sowie in zwei Medizinischen Zentren für Erwachsene mit Behinderung (MZEB).
Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen folgende Fragestellungen:
Ein weiterer Schwerpunkt der Studie liegt auf der Untersuchung der Rolle digitaler Versorgungsangebote, wie telemedizinischer Anwendungen, in der dermatologischen Versorgung. Dabei wird sowohl die Akzeptanz digitaler Lösungen in der inklusiven Medizin untersucht als auch evaluiert, an welchen Stellen digitale Angebote sinnvoll eingesetzt werden können.