Das Lehramtsstudium

BIelefeld School of Education

Beratungsstelle Master of Education (M.Ed.), Praktikumsbüro, Didaktik des Sachunterrichts, Projekt Bi:Train

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Die Lehrerausbildung an der Universität Bielefeld ist gekennzeichnet durch Praxisorientierung und Bildungsinnovationen. Berufsorientierung in Bachelor und Master, zum Beispiel durch Praktika und forschendes Lernen in der Schulpraxis, ist für angehende LehrerInnen an der Universität Bielefeld schon seit Jahren eine Selbstverständlichkeit und wird durch das Praxissemester weiter gestärkt.. Ein besonderes Highlight ist das 2002 eingeführte und bislang bundesweit einzigartige Studium der Integrierten Sonderpädagogik. Es besitzt Modellcharakter für eine inklusionsorientierte Lehrerausbildung.

[Die Universität Bielefeld ist eine Vorreiterin im gestuften Bachelor- und Mastersystem: Schon 2002 wurden die herkömmliche Lehrerausbildung und die Magisterstudiengänge durch das gestufte System abgelöst, die Diplomstudiengänge folgten wenige Jahre später. Als Anfang dieses Jahrzehnts viele andere Universitäten erst in die gestufte Lehrerausbildung einstiegen, hatten einige hundert AbsolventInnen des Bielefelder Modellversuchs das Studium, den Vorbereitungsdienst und den erfolgreichen Berufseinstieg schon hinter sich. Die Anfangsschwierigkeiten des neuen Studiensystems waren in Bielefeld bereits Geschichte.]

Welche Fächer und welche Lehrämter kann ich in Bielefeld studieren?

Die Universität Bielefeld bietet die folgenden grundständigen Lehrämter an:

  • Grundschule,
  • Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschule (HRSGe),
  • Gymnasium und Gesamtschule

Die Lehrämter Grundschule und HRSGe können in Kombination mit der Integrierten Sonderpädagogik studiert werden. Diese besonders auf ein inklusives Schulsystem ausgelegten Studienvarianten sind so angelegt, dass nach dem Master für Grundschule bzw. HRSGe in nur zwei weiteren Semestern zusätzlich ein Masterabschluss für sonderpädagogische Förderung mit den besonders gefragten Förderschwerpunkten "Lernen" und "Emotionale und soziale Entwicklung" erworben werden kann.

Welche Ausbildungsabschnitte muss ich absolvieren?

Im Bachelor sind die gewählten Fächer sowie Bildungswissenschaften zu studieren. Die Fächerkombination wird im Master of Education fortgeführt, in dem auch das neu eingeführte Praxissemester absolviert wird. Um den wachsenden interkulturellen Herausforderungen im Schulalltag gerecht zu werden, ist im Master zudem das Modul "Deutsch als Zweitsprache" integriert.

Studierende, die nach dem Studium "Grundschule (G) mit integrierter Sonderpädagogik" zusätzlich zum Lehramt an Grundschulen das Lehramt für sonderpädagogische Förderung anstreben, qualifizieren sich zudem durch ein einjähriges zusätzliches Masterstudium, das sich an den Master of Education anschließt. Gleiches gilt für Studierende, die nach dem Studium "Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschule (HRSGe) mit integrierter Sonderpädagogik" zusätzlich zum Lehramt HRSGE das Lehramt für sonderpädagogische Förderung anstreben.

Im Anschluss an das Masterstudium wird in der Verantwortung des Landes (und ohne Beteiligung der Universitäten) der 18monatige Vorbereitungsdienst „Referendariat" absolviert.

Studienstruktur
  • Grundschule
  • Grundschule mit Integrierter Sonderpädagogik
  • Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschule (Jahrgangsstufe 5 – 10)
  • Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschule mit Integrierter Sonderpädagogik (Jahrgangsstufe 5 – 10)
  • Studienstruktur Gymnasium/Gesamtschule (Jahrgangssstufe 5 – 13)
Schwerpunktfach Mathematische bzw. Sprachliche Grundbildung

Die Kombination mit Studienschwerpunkt Integrierte Sonderpädagogik ist von den folgenden Ausführungen nicht betroffen, da hier „Bildungswissenschaften – Studienschwerpunkt Integrierte Sonderpädagogik“ immer und zwingend das Schwerpunktfach ist.

Die Schwerpunktfächer Mathematische und Sprachliche Grundbildung sind, wie alle anderen Fächer auch, nicht direkt zur Bewerbung wählbar. Wenn Sie den Lehrerberuf für die Grundschule anstreben, wählen Sie bei der Bewerbung bitte immer das Paketfach "BiWi+spr/mat Grundbil" aus.   

Wenn Sie dann für die Lernbereiche Mathematische und Sprachliche Grundbildung, für Bildungswissenschaften und ein weiteres Fach/einen weiteren Lernbereich den Zulassungsbescheid erhalten haben, ist der erste Schritt geschafft. Das weitere Fach/den weiteren Lernbereich oder eben Mathematische bzw. Sprachliche Grundbildung können Sie dann direkt bei der Einschreibung zu Ihrem Schwerpunktfach bestimmen und bis zum 15.11. bzw. 15.05. auch einfach noch einmal im Studierendensekretariat ändern.

Wechsel des Schwerpunktfaches

Sie können in allen auf die Einschreibung folgenden Semestern noch das Schwerpunktfach wechseln. Dazu ist es lediglich notwendig, diesen Wechsel anhand des Standardformulars im Studierendensekretariat jeweils bis zum 15.11. bzw. 15.05. zu beantragen.
Je nach Sachlage kann es besonders in höheren Fachsemestern allerdings notwendig werden, dass Sie einen Einstufungsbescheid der jeweiligen Fakultät vorlegen, da ein Schwerpunktfach insgesamt etwas umfänglicher ist, als die anderen Fächer/Lernbereiche.
Ein Beratung vor Beantragung des Wechsels eines Schwerpunktfaches ist, um ggf. entstehende Vor- und Nachteile zu erörtern, dringend empfohlen. 

Sonderfall Kunst & Musik

Wenn Sie Kunst & Musik als weiteren Lernbereich gewählt haben, müssen Sie dieses zu Ihrem Schwerpunktfach bestimmen, da es nur im Umfang eines Schwerpunktfaches angeboten wird. Andernfalls müsste Kunst & Musik durch ein anderes Fach/einen anderen Lernbereich ersetzt werden. Hierzu ist i.d.R. dann eine erneute Bewerbung für das nächste Semester notwendig. Es können sich Studienzeitverlängerungen ergeben.

Allgemeine Informationen zum Lehramtstudium in Nordrhein-Westfalen bietet das Ministerium für Schule und Weiterbildung (MSW) NRW.


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