skip to main contentskip to main menuskip to footer Universität Bielefeld Play
  • Kultur und Veranstaltungen

    Art & Science

    ein Mann und eine Frau schauen in eine  Toilettenschüssel
    © Universität Bielefeld

Wissenschaft trifft Kunst

Mit dem "art/science-Festival" richtet das Zentrum für Ästhetik in der Regel alle zwei Jahre ein Event auf der Grenze zwischen Kunst und Wissenschaft aus: Künstler/innen und Wissenschaftler/innen verschiedener Fachrichtungen wenden sich über mehrere Tage einem gemeinsamen Thema zu. In sinnlich erlebbaren und allgemein verständlichen Beiträgen vermitteln sie ihre spezifischen Perspektiven zu einem übergeordneten Phänomen, das auf diese Weise interdisziplinär beleuchtet und in übergreifenden Zusammenhängen wahrnehmbar wird.

Bisherige Festival-Themen waren u.a. "Voids", "Eleganz" oder "Paradox". Im Wintersemester 2017/2018 fand das art/science-Festival erstmals in Kooperation mit diversen Hochschulen und Kultureinrichtungen in OWL statt. Das Thema lautete damals "Identität". Beim nächsten Mal, im Juni 2020, sollte sich alles um Zensur und Selbstzensur drehen von der Abgrenzung zwischen Meinungsfreiheit und Persönlichkeits- und Menschenrechten über digitale Zensur und Uploadfilter bis zu spezifischen Fragen zu Zensur und Selbstzensur in Kunst und Wissenschaften. Das Exposé zum Festival finden Sie hier: Exposé (pdf).

Dann kam Corona dazwischen. Das Festival musste abgesagt werden, und seitdem versuchen wir, möglichst viel davon ins Netz zu transformieren. En bloc werden wir das Festival nicht nachholen können, aber bis Ende 2021 wird es immer wieder Veranstaltungen – digital, hybrid und hoffentlich auch noch komplett analog – geben, in denen das Thema "Zensur" eine Rolle spielt. Zentral ist dabei auch das Buch "Achtung Zensur! Über Meinungsfreiheit und ihre Grenzen" von Nikola Roßbach. Dazu und zu vielem anderen aus diesem Kontext hat unsere Homepage einiges zu bieten!

 

 

art/science-Festival 2022 "Schlechter Geschmack"

Sie meinen, über Geschmack lässt nicht streiten? Ganz im Gegenteil: Über Geschmack muss unbedingt gestritten werden – vor allem wenn er schlecht ist! Genau das soll im art/science-Festival 2022 geschehen und zwar ausgiebig! Kitsch und co. haben durchaus ihre unterhaltsamen Seiten, und darum wird es natürlich auch gehen. Aber mit „Geschmack“, das wissen wir seit Bourdieu, lassen sich auch feine gesellschaftliche Unterschiede markieren. Und noch weniger harmlos ist Kitsch in politischen Kontexten, etwa als Kennzeichen der Selbstinszenierung totalitärer Systeme. Durchgängig heiter ist das Thema also nicht, aber umso spannender! Einen ersten Überblick über Theorie und Praxis des schlechten Geschmacks beim art/science-Festival 2022 finden Sie hier in unserem Exposé (pdf).


back to top