• Dezernat Facility Management

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Präsenzveranstaltungen für den Universitäts­betrieb während der Corona-Pandemie

Bis auf Weiteres wird es keinen Wechsel hin zur Präsenz geben; vielmehr wird die Lehre auch weiterhin digital stattfinden müssen. Für die wenigen Ausnahmefälle, in denen dennoch Präsenzlehre stattfinden (muss), wurden Bedingungen geschaffen, die Präsenz unter Beachtung der Hygieneregeln möglich machen. Für alle Veranstaltungsformate gibt es Hygieneschutzkonzepte, die von den Teilnehmer*innen akzeptiert und eingehalten werden müssen.

Bitte beachten Sie, dass es keine getrennten Hygieneschutzkonzepte mehr für die Durchführung von Klausuren/Prüfungen einerseits und Lehrveranstaltungen andererseits gibt. Für jede Art von Präsenzveranstaltung gelten die Hygieneschutzkonzepte für Prüfungen (s. Box 3). Der einzige Unterschied zwischen Prüfungen und Veranstaltungen besteht darin, dass für Lehrveranstaltungen eine Obergrenze von 50 Personen gilt. Diese kann bei Prüfungen überschritten werden, wenn ausreichend große Räume zur Verfügung stehen.

Die Corona-Pandemie führt weiterhin zu einer abweichenden Raumplanung und einem umfänglicheren Buchungsprozess. Nach einer Raumzuteilung müssen von dem*der Veranstalter*in gegenüber der Zentralen Raumvergabe mindestens sieben Tage vor dem ersten Veranstaltungstermin die Kenntnisnahme und Befolgung des jeweils passenden Schutzkonzeptes sowie die Information der Teilnehmer*innen bestätigt werden. Die Bestätigung aller Schutzkonzepte hat immer zwingend über die E-Mail-Adresse: schutzkonzept@uni-bielefeld.de zu erfolgen.

Dabei ist zu beachten, dass die Bestätigung immer von der persönlichen E-Mail-Adresse des*der Veranstalters*in versandt wird, ein Ausdruck und eine persönliche Unterschrift sind hierbei nicht (mehr) erforderlich. Im Betreff der E-Mail ist die Belegnummer und der jeweilige Einzel- oder Serien-Termin (Datum bzw. Tag/Uhrzeit) anzugeben. Je nach Raumbuchung kann es vorkommen, dass beide Schutzkonzepte (zu unterschiedlichen Einzelterminen) bei ein und der derselben Veranstaltung zum Tragen kommen. Eines der Hygieneschutzkonzepte (in 2. Klappbox) ist dabei jeweils zentraler Bestandteil der Raumnutzung:

Die Durchführung von Präsenzveranstaltungen z.B. Vorlesungen, mündliche und schriftliche Prüfungen in Hörsälen und Seminarräumen (zentral verwaltete Räume), mit einer festgelegten Sitzordnung während der Veranstaltung im Auditorium, kann unter Einhaltung einer Personengrenze von 50 Teilnehmer*innen und unter Beachtung der Hygiene-Schutzkonzepte (s. Klappbox 3) stattfinden.

Für weitere Praxisveranstaltungen z.B. aus dem Bereich Laborpraktikum, Sportpraxis, Kunst oder Musik sind besondere Hygiene-Schutzkonzepte notwendig (siehe Klappbox 6)

Bitte beachten: Aktuell ist bei der Teilnahme an Lehrveranstaltungen und Prüfungen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (Ausnahmen: Personen, die durch ein ärztliches Attest befreit sind, teilweise Laborpraktika, Sportveranstaltungen, Musik). In den Hörsälen findet ein Luftaustausch durch die Lüftungsanlagen statt. In den Seminarräumen sind die Lehrenden aufgefordert, durch offene Türen und Fenster alle 20 Minuten für regelmäßige Lüftung zu sorgen.

Die Durchführung von notwendigen Präsenzveranstaltungen (Seminare, mündlichen oder schriftlichen Prüfungen) in Seminarräumen der Fakultäten und Einrichtungen (dezentrale Räume) kann unter Erstellung eines Hygiene-Schutzkonzeptes und Einhaltung der Vorgaben stattfinden. Eine Anmeldung über die zentrale Raumvergabe (bei eigenen Räumen) ist nicht notwendig.

Der Veranstalter vermittelt vorab konkrete Informationen an die Teilnehmenden (z.B. Zugänge zum Gebäude/Bauteil, Wartebereiche, Sicherheitsabstände, zu nutzende Plätze im Veranstaltungsraum, Einlass-Prozedur usw.), damit ein geordneter Ablauf unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen gewährleistet ist. Die Information soll insbesondere vorab in elektronischer Form erfolgen. Die elektronische Kontaktnachverfolgung der Teilnehmer wird  umgesetzt (siehe Klappbox 7).

Für Studierende, die im Rahmen von Bachelor-/Masterarbeiten und Forschungsarbeiten in den Laborarbeitsgruppen eingebunden sind, gelten dieselben Voraussetzungen wie für Prüfungen, da die Labortätigkeiten entsprechend der Allgemeinverfügung des Landes NRW vom 22.01.2021 als vorbereitende Maßnahmen für Prüfungen zu verstehen sind (siehe Organisationsverfügung).  Auch hierfür muss begründet werden, dass eine Verschiebung eine unzumutbare Härte darstellt. Die jeweiligen Betreuer*innen sollen diese Begründung an die*den Studiendekan*in weiterleiten. Ergänzend zu den Vorgaben der Arbeitsplatzgestaltung ist eine ergänzende Gefährdungsbeurteilung zur Vermeidung von Infektionen mit dem Coronavirus durch die Laborverantwortlichen zu erstellen. Die Gefährdungsbeurteilung ist an die Stabsstelle AGUS zu senden; es werden Besichtigungen der Bereiche von der Stabsstelle AGUS durchgeführt.

Für besondere Praxisveranstaltungen z.B. Laborpraktikum (Saalpraktikum), für die Sportpraxis, Kunst- oder Musikpraxis wurden individuelle Hygiene-Schutzkonzepte gemeinsam mit den Fakultäten/ Einrichtungen erstellt und bei Erfordernis mit dem Gesundheitsamt abgestimmt. Die Hygiene-Schutzkonzepte liegen den Fakultäten vor.

Neben den Hygiene-Schutzkonzepten zählt die Nachverfolgung von möglichen Infektionswegen und eine zeitnahe Information von Kontaktpersonen zu den zentralen Bausteinen, um durch die Unterbrechung von Infektionsketten die Corona-Pandemie erfolgreich einzudämmen. Daher wurden für die Präsenzveranstaltungen digitale Lösungen für die Kontaktnachverfolgung initiiert. Die Durchführung der Kontakterfassung ist Bestandteil des Hygiene-Schutzkonzeptes. Die Funktionsweise ist nachzulesen unter dem Link:

https://www.uni-bielefeld.de/themen/campus-support/bis-hilfeseiten/bis-corona/corona-anwesenheitsdokumente

Bei Klausuren findet weiterhin das bekannte Vorgehen zur Kontakterfassung Anwendung. Für eine schriftliche Prüfung (Klausur) muss eine separate Veranstaltung mit Anmeldefristen im eKVV vorhanden sein. In dieser kann dann für den zugewiesenen Raum eine Verteilung der angemeldeten Studierenden auf einen dann im Vorhinein bekannten und zugewiesenen Sitzplatz erfolgen. Das Nutzen oder Vorhandensein eines mobilen Endgerätes ist während der Klausur nicht erforderlich, da eine Anmeldung über den QR-Code entfällt. Eine ggf. notwendige Kontaktdatenermittlung - im Falle eines Infektionsgeschehens- erfolgt über die Anmelddaten aus dem eKVV im Abgleich mit der tatsächlichen Anwesenheit von Personen über die Anwesenheitslisten vor Ort. Für kleinere und mittlere Prüfungsformate können die Konzepte für die Präsenzlehre in zentral vergebenen Räumen genutzt werden (siehe Klappbox 2).

Weitere Informationen zum Vorgehen bei Klausuren finden Sie unter https://ekvv.uni-bielefeld.de/wiki/en/Corona_Klausuren.