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  • Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung

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Aktuelle Projekte

Evaluationsdesigns für Präventionsmaßnahmen - Multimethodische Ansätze zur Wirkungsermittlung und Qualitätssicherung in der Extremismusprävention sowie den Schnittstellen zur Gewaltprävention und politischen Bildung

Das Projekt Evaluationsdesigns für Präventionsmaßnahmen - Multimethodische Ansätze zur Wirkungsermittlung und Qualitätssicherung in der Extremismusprävention sowie den Schnittstellen zur Gewaltprävention und politischen Bildung (PrEval) ist ein Forschungs- und Transfervorhaben zur Erhebung von Evaluationsbedarfen und -kapazitäten in der Extremismusprävention in Deutschland. PrEval zielt auf die Entwicklung multimethodischer Evaluationsdesigns und schließt dabei die Schnittstellen zur Kriminalprävention und zur politischen Bildung mit ein. Ein zentraler Mehrwert des Vorhabens ist die Einbindung verschiedener Präventionsakteure der Verwaltung, der Wissenschaft und der Fachpraxis, die durch einen von PrEval gestalteten Dialog zu einem gemeinsamen Problemverständnis gelangen können. PrEval bietet Möglichkeiten des Erfahrungs-, Wissens- und Qualifizierungsaustausches, die in den Projekten selbst nicht gegeben sind. Teil der Projektarbeit sind ebenso umfangreiche Maßnahmen zum Transfer der Erkenntnisse für die Praxis.

Der PrEval-Verbund zielt darauf, Fragen der Qualitätssicherung und Evaluation stärker als bisher in der Extremismusprävention, der Kriminalprävention und der politischen Bildung zu verankern. PrEval befasst sich mit einem weiten Phänomenbereich, der politische und religiöse Extremismusphänomene umfasst und dabei Maßnahmen aus der politischen Bildung, der primären, sekundären und tertiären Prävention sowie Schnittstellen zur Kriminalprävention adressiert.

Das besondere Ziel am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) ist die Durchführung einer systematischen Bestandsaufnahme der Evaluationskapazitäten von universitären, außeruniversitären sowie zivilgesellschaftlichen Einrichtungen. Dabei sollen vor allem die unterschiedlichen Ansätze und Methoden der Evaluierenden sowie die verschiedenen Evaluationsziele und -kriterien in den Blick genommen werden. Die Erhebung erfolgt anhand standardisierter Telefoninterviews mit den evaluierenden Einrichtungen. Die Erkenntnisse fließen in den Verbund und die Kooperation mit vielen anderen geförderten Projekten ein.

PrEval wird durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und mit Mitteln aus dem "Nationalen Präventionsprogramms gegen islamistischen Extremismus" (NPP) gefördert. Das Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) koordiniert und betreut den PrEval-Verbund. Neben dem IKG der Universität Bielefeld sind auch das DIPF - Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, das Global Public Policy Institute (GPPI) sowie Violence Prevention Network (VPN) Verbundpartner im Projekt.

Laufzeit
03/2020 - 12/2021

Forschungsverbund
Leibniz Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)
DIPF - Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
Global Public Policy Institute (GPPI)
Violence Prevention Network (VPN)

Projektkoordination IKG
Prof. Dr. Andreas Zick
Dipl.-Soz. Andreas Uhl

Projektteam
Benjamin Zeibig, M.A. und M.Litt

Wissenschaftliche Hilfskräfte
Yannick Carstens
Beatrix Kroschewski
Eric Nissen
Sevdegül Sama

weitere Unterstützung erfolgt auch durch Ian Kattein

Förderung
Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI)

Migrationsinduzierte Vielfalt, Intergruppenbeziehungen, Konflikte und Integrationsdynamiken im Stadtteil

Das Forschungsprojekt ist ein Kooperationsprojekt vom Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG), Universität Bielefeld, dem Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS), Universität Osnabrück und dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM), Humboldt-Universität Berlin innerhalb der Forschungsgemeinschaft des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM).

Das komparativ-explorative Projektvorhaben widmet sich dem Zusammenleben in ausgewählten, von migrationsbezogener Vielfalt geprägten Stadtteilen Dortmunds, Bonns und Halles an der Saale. Es erforscht, wie die Ordnungen des Zusammenlebens durch lokale Konflikt- und Aushandlungsinteraktionen reproduziert, variiert und verändert werden. Die Auswahl der Untersuchungsstädte erklärt sich aus dem Ziel, sozialräumliche Ungleichheit und unterschiedliche Ausprägungen migrationsbedingter Diversität als Vergleichsdimension zu berücksichtigen. In diesem Zusammenhang geraten auch Prozesse der raumbezogenen (De-)Radikalisierung und deren Rückwirkungen auf die urbane Raumproduktion in den Fokus.
Als Forschungsansatz liegt dem Projekt ein moderner interaktionistischer Analyseansatz zugrunde, der figurationssoziologische Konfliktanalyse und Negotiated-Order-Soziologie zusammenführt. Damit gelangen nicht nur intendierte manifeste, sondern auch nicht-intendierte präreflexive Aushandlungsvorgänge des lokalräumlichen alltäglichen Interaktionsgeschehens in das Blickfeld. Die Datenerhebung basiert auf Methoden der Sozialraumanalyse und der Urbanen Ethnographie.

Fachliche Koordination
Dr. Jörg Hüttermann, IKG, Universität Bielefeld

Projektteams
IKG, Universität Bielefeld
Prof. Dr. Andreas Zick, Johannes Ebner, Hannah Mietke, Dr. Anna-Lisa Müller, Benjamin Zeibig, Dr. Steffen Zdun

IMIS, Universität Osnabrück
Prof. Dr. Andreas Pott, Denis van de Wetering

BIM, Humboldt-Universität Berlin
Prof. Dr. Naika Foroutan, Daniel Kubiak

Förderung
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Beteiligen Sie sich an unserer Forschung
Das IKG lädt alle Einwohner Kölns ein, sich an unserer Forschung "Die Qualität der Polizei- und Einwohner Interaktionen in Köln" zu beteiligen. Dies ist eine unabhängige Studie, was bedeutet, dass wir für keine staatliche Institution arbeiten. Wir bitten Sie um Ihre Teilnahme an dieser Studie, indem Sie unseren Fragebogen ausfüllen. Der Fragebogen kann online abgerufen werden, entweder über einen Computer, ein Tablet oder ein Smartphone.

In fünf Sprachen verfügbar: Deutsch, Englisch, Türkisch, Französisch, Arabisch.
Bitte wählen Sie den Link der Sprache, die für Sie am geeignetsten ist.

Deutsch
Englisch
Türkisch
Französisch
Arabisch

Vertraulichkeit, Anonymität, Sicherheit
Die Teilnahme ist freiwillig und streng anonym. Es gibt keine Möglichkeit, die Antworten der Teilnehmer auf sie persönlich zu beziehen. Selbst die Forscher sind nicht in der Lage, dies zu tun. Wir sind an den Gesamtergebnissen interessiert, nicht an individuellen Antworten. Es werden keine Daten über die Verbindung oder das Gerät gesammelt, welches die Teilnehmer*innen verwenden. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert ca. 20 Minuten. Sie können die Umfrage jederzeit abbrechen. Bitte zögern Sie nicht, andere Personen ebenfalls zur Teilnahme einzuladen.

Wenn Sie Fragen zur Studie haben, zögern Sie bitte nicht, uns eine E-Mail zu senden

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Zeit.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Arin Ayanian, Dr. Ekrem Duzen, & Prof. Dr. Andreas Zick

In Kooperation mit dem Mediendienst Integration und der Freudenberg Stiftung führt das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld eine Studie zu Erfahrungen und Umgang mit Hate Speech und Angriffen im Arbeitsalltag Medienschaffender durch. Bereits 2017 wurde eine ähnliche Befragung durchgeführt, auf deren Ergebnissen die jetzige Studie aufbaut. Inhaltlich stehen Fragen zu Hintergründen, Erfahrungen sowie insbesondere persönlichen und institutionellen Umgangsstrategien mit Hate Speech und Angriffen im Fokus der neuen Befragung. Methodisch greift die Online-Befragung dabei sowohl auf geschlossene quantitative als auch auf mehrere qualitative offene Fragen zurück. So lassen sich u.a. möglicher Unterstützungsbedarf als auch konkrete Handlungsempfehlungen für von Hate Speech und Angriffen betroffene Medienschaffende ableiten. Gleichzeitig wird ein empirisch-fundierter Beitrag zum Phänomen der Hate Speech geleistet.

Laufzeit
09/2019-08/2020

Projektteam
Prof. Dr. Andreas Zick
Michael Papendick
Yann Rees
Franziska Wäschle (wiss. Hilfskraft)

Förderung
Freudenberg Stiftung

Misrecognising Minorities in Europe. Challenges to Integration and Security

One of the most relevant challenges for European societies is to avoid the isolation, separation or withdrawal of groups from mainstream society. Contemporary events show that minorities in Europe can be marginalized in European society, and that this can make them prone to adopting separatist attitudes and beliefs.

The project investigates the importance of misrecognition in this process. Recognition is defined as the extent to which members of minorities feel that they are viewed by others as belonging to the nation. The project strives to understand the experiences which give rise to the sense of misrecognition and, more particularly, the role that surveillance plays in this. Moreover, it wants to understand the consequences of a state of misrecognition. When does it lead to a sense of estrangement whereby minority group members withdraw from participation and cooperation with others in the national community and with national authorities? When does it lead to becoming actively anti-community and anti-authority?

The focus will be on two significant minorities in different regions of the European Union: Muslims in the West and Roma people in the East. Recent models of intergroup relations are applied to address these questions. Estrangement is regarded as arising out of interactions between minority groups and authorities.

A multi-method approach is used to study these issues combing methods of experimentation and ethnography of everyday experience with interviews and surveys. Research is conducted in four Western European countries Germany, United Kingdom, the Netherlands, and France) and three Eastern European countries (Hungary, Serbia, and Romania).

Duration
01/2019-12/2020

Project Directors

Prof. Dr. Andreas Zick
Bielefeld University, Germany
Institute for Interdisciplinary Conflict and Violence Research (IKG)

Prof. Dr. Stephen Reicher
University of St. Andrews, United Kingdom
School of Psychology and Neuroscience


Project Coordinator

Dr. Arin H. Ayanian
Bielefeld University, Germany
Institute for Interdisciplinary Conflict and Violence Research (IKG)


Project Participants

Prof. Dr. Bertjan Doosje
University of Amsterdam (UvA), Netherlands
Social Psychology

Dr. Anna Kende
Eötvös Loránd University, Hungary
Institute of Psychology
Department of Social Psychology

Prof. Dr. Nick Hopkins
University of Dundee, United Kingdom
School of Social Sciences
Psychology

Dr. Samuel Pehrson
University of St. Andrews, United Kingdom
School of Psychology and Neuroscience

Prof. Dr. Andreea Ernst-Vintila
Paris Ouest Nanterre La Défense, France
Social Sciences and Administration
Parisian Research Centre in Social Psychology


Funded by
Volkswagen Foundation (Challenges for Europe)

In unserem Forschungsprojekt interessiert uns der Umgang von Jugendlichen mit ihren alltäglichen Erfahrungen und Erlebnissen. Neben den Freunden, der Familie und der Schule geht es dabei auch um Lebensziele, Alltagssorgen, Religion und Medien. Wir möchten gerne erfahren, wie Jugendliche über bestimmte Dinge denken und was sie machen, um ihr Leben zu bewältigen und eine gute Zukunft zu haben.

Bereits 1997 haben wir eine Studie zu diesem Thema durchgeführt und möchten diese angesichts des gesellschaftlichen Wandels wiederholen, um herauszufinden, ob sich auch seitens der Jugendlichen etwas verändert hat.

Diese Thematiken sind mit zwei Erkenntniszielen verbunden:

Wie stellt sich die Situation heute dar, in Zeiten schnellen Wandels der Anforderungen und auch innerhalb des angespannten gesellschaftlichen Klimas?
Wie stellen sich Vergleiche mit der früheren Jugenduntersuchung dar? Was hat sich verbessert? Was hat sich in den Lebenssituationen von Jugendlichen verschlechtert und welche sozialen, medialen oder religiösen Orientierungen gibt es im Vergleich mit der Situation vor 20 Jahren?


Laufzeit
04/2019-03/2022

Projektleitung
Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer

Projektteam
Stefan Kanis
Philipp Wotschel
Ricarda Mundt
Frerk Blome

Förderung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Multidimensionaler Erinnerungsmonitor (Dritte Förderphase)

Im Rahmen der dritten Phase des durch die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) geförderten Projekts werden die vierte (MEMO IV/2021) und fünfte Studie (MEMO V/2022) des Multidimensionalen Erinnerungsmonitors erhoben und veröffentlicht. Ergänzend werden zu Mitte 2021 erstmalig gezielt junge Menschen in Deutschland (zwischen 16 und 25 Jahren) in einem Online-Panel zu ihren Einstellungen zur deutschen Erinnerungskultur und ihrer Auseinandersetzung mit der deutschen NS-Geschichte befragt. Die Ergebnisse dieser längsschnittlichen Befragung sollen zu Ende der Projektlaufzeit aufbereitet und veröffentlicht werden. Im Verlauf der Förderphase wird auf Basis der bisherigen Studien ein „Kerninstrument“ für ein mögliches langfristiges Monitoring des Zustands der deutschen Erinnerungskultur erarbeitet.

Durch die Befragung jeweils repräsentativer Stichproben von Bundesbürger:innen wird in den MEMO-Studien unter anderem ermittelt, welche Ereignisse Menschen in Deutschland als historisch bedeutsam empfinden, welche Einstellungen die Befragten selbst zur Erinnerungskultur in Deutschland haben, ob und wie diese Einstellungen sich wandeln, welche Rolle verschiedene Wege der Auseinandersetzung mit der Geschichte spielen und welche Konsequenzen sich aus dieser Auseinandersetzung ergeben. Zu diesen und ähnlichen Fragen leisten die MEMO-Studien einen empirischen Beitrag. In den wiederkehrenden Debatten darüber, wie es um „die deutsche Erinnerungskultur“ steht, mangelte es zuvor an systematischen, repräsentativen Studien. MEMO trägt seit 2017 dazu bei, diese Lücke zu schließen, damit auf der Grundlage empirischer Daten diskutiert werden kann. Ein besonderer Fokus der Studien liegt auf der Erinnerung an die Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung von Menschen und Menschengruppen während der Zeit des Nationalsozialismus. Inwiefern sind die Erinnerungen an die Shoah bzw. den Holocaust, und den Nationalsozialismus heute noch prägend? In welchem Verhältnis stehen diese zu anderen Erinnerungen und zu gesellschaftspolitischen Einstellungen? Welche Erinnerungen und Wege der Auseinandersetzung werden gewünscht, welche werden gemieden oder verdrängt? Welches Bild haben die Befragten von der Zeit des Nationalsozialismus und der damaligen Gesellschaft? Welche Rolle spielen persönliche Bezüge in Form von Familiengeschichten? Zur kritischen Reflexion werden Expert:innen der erinnerungskulturellen Forschung und Praxis in die Konzeption und Interpretation jeder der MEMO-Studien einbezogen. Inzwischen haben über 70 Expert:innen an den Studien mitgewirkt. Die Erkenntnisse der Studien sollen sowohl der Beantwortung theoretischer Fragestellungen in Bezug auf die deutsche Erinnerungskultur dienen als auch von Praktiker:innen als empirisch fundiertes Material für Kontexte der historisch-politischen Bildung genutzt werden können. Die Ergebnisse der MEMO-Studien sind frei öffentlich zugänglich.

Laufzeit:
01/07/2020 – 31/10/2022
 

Förderer:
Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ)
 

Projektteam:

Projektleitung:
Andreas Zick
Jonas Rees

Projektmitarbeiter:innen:
Michael Papendick
Maren Scholz
 

Projektpublikationen:

Die bisherigen MEMO-Studien sind über die Homepage der Stiftung EVZ verfügbar.

Papendick, M., Rees, J. H., & Zick, A. (2021). Unknowing, indifferent, or committed: Relations between age and assessments of the German population’s involvement and inaction during the time of National Socialism. Asian Journal of Social Psychology.

Rees, J. H., Papendick, M., & Zick, A. (in press). This ain’t no placefor no hero. Prevalence and correlates of representations of victims, helpers, and perpetrators during the time of National Socialism inGerman families. Journal of Pacific Rim Psychology.

Rees, J., Papendick, M., & Zick, A. (2019). Mapping Memory Culture in Germany: What, how, and why Germans remember. In History and Collective Memory from the Margins: A Global Perspective.

 

Zugehörigkeit und Gleichwertigkeit (vierte Förderphase)

Seit 2013 untersucht die Studienreihe ZuGleich (Zugehörigkeit und Gleichwertigkeit) Einstellungen, Meinungen, Gefühle und Vorstellungen von Bundesbürger_innen zu Fragen der Integration und des Zusammenlebens von Menschen mit und ohne Migrationsbiografie in Deutschland.
Das Projekt avisiert die empirische Erfassung von ein- und ausschließenden Identitäten und die Bemessung von Gleichwertigkeit zwischen Gruppen in einer heterogenen Gesellschaft. Ebenso werden Konzepte zur Akzeptanz und (positiver) Anerkennung differenter (Gruppen)Identitäten wie Trends in der Wahrnehmung von Chancen und Hindernissen für eine integrierende Gesellschaft in den Blick genommen.
Die Datenbasis bilden bundesweite und repräsentative Befragungen der deutschen Bevölkerung, die im Zwei-Jahres-Rhythmus erfolgen und jeweils verschiedene Themenfoki setzen. Hierfür werden neben der reduzierten Fortschreibung etablierter Messinstrumente neue Wege der Er- und Begründung von (Nicht-)Zugehörigkeiten und (Un-)Gleich-wertigkeiten angestrebt.

Laufzeit
01/2013-12/2021

Projektleitung
Prof. Dr. Andreas Zick

Projektkoordination
Dr. Nora Krott

Forschungsteam
Universität Bielefeld
Zeynep Demir, Dr. Nora Krott, Stella Nueschen, Prof. Dr. Zick

Universität Duisburg/Essen, ZfTI
Dr. Martina Sauer, Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan

Förderung
Stiftung Mercator

Transfervorhaben Gesellschaftliche Ursachen und Wirkungen des radikalen Islam in Deutschland und Europa

Innerhalb der BMBF-Förderbekanntmachung „Gesellschaftliche Ursachen und Wirkungen des radikalen Islam in Deutschland und Europa“ untersuchen zwölf Forschungsprojekte und in diesen insgesamt 100 Forscher:innen die vielen verschiedenen Facetten des islamistischen Extremismus. Das Verbund- und Transferprojekt RADIS begleitet die in der Bekanntmachung geförderten Projekte, organisiert gemeinsame Veranstaltungen und bündelt den Wissenstransfer der Bekanntmachung in Politik, Verwaltung, Sicherheitsbehörden und Fachpraxis.

Ziel von RADIS ist es dabei

die in der Förderbekanntmachung geförderten Forschungsprojekte in einer Weise untereinander zu vernetzen, dass sich Synergien heben, spannende Impulse für die jeweiligen Forschungsdesigns entwickeln und thematische Cluster bilden lassen – also einen Mehrwert für die Einzelvorhaben durch Austausch und Angebote entlang ihrer Bedarfe zu bieten.
Die Forschungsprojekte beim kontinuierlichen Wissenstransfer zu unterstützen, indem Zugänge zu verschiedenen Formaten, Plattformen und Akteur:innen bereitgestellt werden;
das in dieser Bekanntmachung umrissene Forschungsfeld und seine Forschungsergebnisse durch verschiedene Veranstaltungsformate und deren mediale Begleitung für Entscheidungsträger:innen in Politik, Verwaltung, Sicherheitsbehörden und Fachpraxis im Dialog sichtbar und nutzbar zu machen.

Das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung unterstützt die beteiligten Forschungsvorhaben dabei insbesondere bei der wissenschaftlichen Vernetzung und Kommunikation. Dazu werden verschiedene Transfer- und Dialogformate entwickelt, die sich an den Bedarfen und Interessen der geförderten Projekte orientieren und zu einer verstärkten Sichtbarkeit der Forschungsergebnisse in der Fachöffentlichkeit beitragen sollen.

Ein wichtiger Baustein ist zudem die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Zu dessen Unterstützung wird ein Nachwuchswissenschaftler:innen-Netzwerk gegründet, das die jungen Forscher:innen bei ihren individuellen Vorhaben unterstützen, aber auch in ihrer Fähigkeit stärken soll, innovative eigene Beiträge zum wissenschaftlichen Diskurs zu produzieren.

Projektpartner sind neben dem Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung das Violence Prevention Network sowie das Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, das den Verbund leitet und koordiniert.

Mehr Informationen zu RADIS gibt es unter www.radis-forschung.de

 

Laufzeit
11/2020-10/2025

 

Forschungsverbund
Leibniz Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)
Violence Prevention Network (VPN)

Projektkoordination IKG
Prof. Dr. Andreas Zick
Dipl.-Soz. Manuela Freiheit


Projektteam

Ulrike Rogat
B.A. Franziska Winnacker

Förderung
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Effects of violence and maltreatment on the development and well-being of children: Experimental approaches to studying the causal effects of maltreatment reduction

Child maltreatment inflicts immediate and often lasting physical and psychological pain on affected children. It has been associated with a broad range of negative short- and long-term outcomes, including psychological difficulties and poor academic performance. These relationships are often interpreted as being causal in nature, with maltreatment assumed to cause negative developmental trajectories. However, most findings are based only on correlational analyses, which do not allow for such an interpretation. Causal relationships can only be determined by experimental studies. When it comes to the study of childhood maltreatment, though, the research using experimental methodologies are scarce. The high prevalence and social acceptance of the use of violence in child rearing in Sub-Saharan Africa provides an excellent opportunity for experimental manipulations on the basis of interventions seeking to reduce maltreatment.

In this project, we aim to complement current research by testing the effects of a maltreatment-reducing intervention on a spectrum of outcomes in the context of educational institutions in Sub-Saharan Africa. The studies open up the possibility of testing the causal relationship between maltreatment and various outcomes, ranging from children’s well-being to social and cognitive functioning. In experimental field studies, the project will test the effectiveness of the intervention Interaction Competencies with Children that aims for a reduction in maltreatment. We will investigate the effects of (reducing) maltreatment in the general population of children across educational settings, societies, cultures on the basis of a school-based multi-site cluster-randomized controlled trial (CRCT) in Tanzania, Uganda and Ghana. In addition, we will investigate these effects in another CRCT in a high-risk group of orphaned children. The project will also focus on the effects of maltreatment on pre-school children. In addition to determining the effectiveness of the intervention, the proposed studies allow for the monitoring of the temporal effects of maltreatment on children between the ages of 3 to 17 both in community samples and high-risk samples.

 

Principal Investigator: Tobias Hecker

Participating researchers: Florian Scharpf, Anette Kirika, Getrude Mkinga, Faustine Masath, Eliud Kabelege, Mabula Nkuba, Maregesi Machumu, Joseph Ssenyonga, Charles Mugoba Muwonge, Margaret Ekatushabe, Emmanuel Njarko-Tetteh, Amoah Karikari

 

Funding information: Emmy-Noether Program of the German Research Foundation (DFG)

Funding period: 2020 – 2026

Link: https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/434967224

Understanding the psychological and biological underpinnings of behavioral vulnerability and resilience to traumatic stress is a public health priority. Compelling human evidence linking trauma exposure and/or trauma-related psychopathology to specific epigenetic alterations remains sparse and no clear picture of an epigenetic PTSD signature has emerged so far.

In this project, we investigate a well-powered and well-characterized sample of refugee families exposed to multiple severe trauma who have resettled in refugee camps using state-of-the-art array-based technology to explore PTSD symptom related alterations across the genome. For this purpose, we have already successfully collected data from a representative sample of Burundian refugee family triads (father, mother, and one child) in three large refugee camps that are located in Tanzania. We aim to identify PTSD-associated alterations of DNA methylation that distinguish between individuals who developed PTSD following war-related trauma exposure and unaffected individuals with the same exposure. We further aim to show that trauma load is related to DNA methylation patterns. Lastly, we aim to demonstrate the mediating role of DNA methylation in the association between trauma exposure and PTSD risk.

 

Principal Investigators: Tobias Hecker and Robert Kumsta

Participating researchers: Florian Scharpf, Katharina Mattonet

Funding information: German Research Foundation (DFG)

Funding period: 2021 – 2024

Link: https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/451968036

Forschungsvernetzung innerhalb der Gemeinschaft der Forschungsgemeinschaft und des Instituts des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationswissenschaften

Zu Integration und Migration wird in Deutschland bislang dezentral und über verschiedene Institutionen verstreut geforscht. Die Zusammenarbeit in der DeZIM-Forschungsgemeinschaft soll zu einer stärkeren Koordination und Profilbildung der einzelnen Einrichtungen beitragen und helfen, Integrations- und Migrationsthemen auch in der Lehre stärker ins Zentrum zu rücken, Forschungslücken zu schließen und einen exzellent ausgebildeten, akademischen Nachwuchs zu fördern. Die Zusammenarbeit der Einrichtungen in der DeZIM-Forschungsgemeinschaft soll die Migrationsforschung in Deutschland stärken.

An allen sieben Mitgliedsinstituten der DeZIM-Forschungsgemeinschaft (BIM, IAB, IKG, IMIS, IntZentIm, MZES, WZB) ist jeweils eine Forschungsvernetzungsstelle angesiedelt. Gemeinsam arbeiten die Stelleninhaber*innen an der Verstetigung und Professionalisierung der Zusammenarbeit zwischen diesen Instituten. Eine besonders enge Kommunikation untereinander sowie eine besondere Position als Bindeglied zwischen den jeweiligen Instituten der DeZIM-Forschungsgemeinschaft und dem DeZIM-Institut sind dabei charakteristische Merkmale der Forschungsvernetzungsstellen.

Primäres Ziel der Forschungsvernetzungsstellen ist es, die Kooperation innerhalb der Forschungsgemeinschaft des DeZIM zu fördern. Es sollen Forschungslücken identifiziert, Forschungskompetenzen gebündelt und Doppelforschung vermieden werden. Eine weitere Kernaufgabe besteht darin, die Kommunikation innerhalb der Forschungsgemeinschaft durch den intensiven und systematischen Austausch forschungsbezogener Informationen zu ermöglichen. Um eine nachhaltige Vernetzung der Integrations- und Migrationsforschung in Deutschland und darüber hinaus zu erreichen, setzt diese bereits auf Ebene der Promovierenden an, wozu neben anderen Formaten eine jährliche DeZIM-Doktorand*innen-Tagung stattfindet. Zusätzlich zu diesen übergeordneten Projektzielen steht der Transfer von Forschungsinhalten an die relevanten Referate des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Mittelpunkt der Arbeit der Forschungsvernetzungsstellen.

 

Laufzeit

10/2017-12/2022

 

Forschungsverbund

Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG)
Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS)
Interdisziplinäres Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (InZentIM)
Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES)
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)

Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationswissenschaften Institut (DeZIM-I)

 

Projektkoordination IKG

Universität Bielefeld
Prof. Dr. Andreas Zick
Benjamin Zeibig, M.A. & M.Litt

 

Förderung

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Radikalisierende Räume

Das vom BMBF geförderte Verbundprojekt „Radikalisierende Räume“, welches von 2020 bis 2024 am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld und am Fachbereich Sozialwesen der FH Münster läuft, untersucht den räumlichen Effekt auf Radikalisierungsanfälligkeiten- und -verläufe. Ziel ist es, besser zu verstehen, unter welchen Kontextbedingungen vor allem salafistische Radikalisierungskarrieren stattfinden, um im Anschluss ein Instrument zur Prävention und Intervention in enger Zusammenarbeit mit der Praxis zu entwickeln. Die Erhebungsmethoden bestehen aus ethnografischen, quantitativen sowie qualitativen Teilerhebungen.

Das Verbundprojekt „Radikalisierende Räume“ (RadiRa) der Universität Bielefeld und der Fachhochschule Münster verfolgt das Ziel, die Rolle urbaner Milieus – bzw. sozialer Räume – hinsichtlich salafistischer Radikalisierungsprozesse zu untersuchen. Mit dem Fokus auf der Handlungsebene des Raums als Radikalisierungsfaktor, beabsichtigt das Projekt den Forschungsstand um diese spezifische Perspektive zu erweitern und so zu einem besseren Verständnis von Radikalisierungsprozessen beizutragen. Ziel ist es ein Instrument zur Prävention und Intervention in enger Zusammenarbeit mit der Praxis zu entwickeln. Die Erhebung bestehen aus ethnografischen, quantitativen sowie qualitativen Teilerhebungen.

 

Laufzeit:
10/2020 – 09/2024

 

Förderer:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

 

Projektteam IKG

Prof. Dr. Andreas Zick
Jonas Feldmann

 

Projektteam Münster

Prof. Dr. rer. pol. Sebastian Kurtenbach
Hebba Gazarin (B.A.)
Armin Küchler (M.A.)
Linda Schumilas (B.A.)
Janine Linßer
Abdul Rauf
Justin Grawenhoff
Raphael van Kampen
Theresa Scheelje

 

Ehemalige Mitarbeiter*innen

Kathrin Wagner

 

Projekthomepage:
https://radikalisierende-raeume.de/

 

Projektpublikationen
Schriftenreihe „Radikalisierende Räume”
Herausgegeben von Andreas Zick/ Sebastian Kurtenbach

„Radikalisierung und Raum. Untersuchung räumlicher Einflüsse auf die Anfälligkeit für Radikalisierung” von Sebastian Kurtenbach.
Verfügbar unter: https://radikalisierende-raeume.de/publikationen/

Die Mitte-Studie 2020/2021 untersucht aus einer sozial- und gesellschaftswissenschaftlichen Perspektive und auf der Grundlage von Forschungswissen die Dynamiken der Bemessung von Ungleichwertigkeit von Gruppen sowie auch demokratiefeindlicher Meinungen. Weiterhin soll die Studie auch Fragen zum gegenwärtigen gesellschaftlichen Zustand der Bundesrepublik in Augenschein nehmen, hier natürlich v.a. Fragen um die Wirkungen der Coronapandemie sowie Diskurse um Rassismus in der Gesellschaft. Sie soll sich ferner mit den Grundfragen des Zusammenhaltes, politischer Identitäten wie auch der Bindung an die Demokratie widmen.

Die diesjährige Erhebung soll an die bisherigen Mitte-Studien der Friedrich-Ebert-Stiftung sowie die vorhandenen Datensätze seit dem Jahr 2002 anknüpfen, so dass eine methodisch zuverlässige und theoretisch gut begründbare Fortschreibung erfolgen kann. Kernfokus der Studie 2020/21 wird die empirische Erfassung rechtsextremer Einstellungen bzw. Orientierungen im Sinne von Überzeugungsstrukturen und menschenfeindlichen Vorurteilen sein.

Die Mitte-Studie 2020/21 wird vom Institut für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld, im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung, durchgeführt.

 

Laufzeit
10/2020 bis 08/2021

 

Förderer:
Friedrich-Ebert-Stiftung, https://www.fes.de/

 

Projektteam IKG
Prof. Andreas Zick
Dr. Maike Rump,

Transnationale Einflüsse, migrantische Identitäten und Gesellschaftlicher Zusammenhalt

TransMIGZ aims to understand how Turkish migrant communities living in Germany perceive and understand social cohesion, under the influences of national integration policies and transnationally received home-state politics. Social cohesion is a concept that is grasped academic and policy-based domains, which denotes the importance of trust, belonging, cooperation, and participation for all the groups in societies. However, while this dynamic is mostly framed with the unity, TransMIGZ offers to address it by revealing the plurality / heterogeneity in the society through uncovering the tendencies of Turkish migrant communities in relation with the two differentiating political discourses of the host and home-state. The project includes three work packages starting with a media study that is planned to reveal how the integration policies of the host state and the diasporic policies of the home state are represented in the media targeting Turkish communities living in Germany. Then an archival study will follow that will focus on the social and political roots of the current diaspora policy of the Turkish government, with a special interest on the political discourse of national identity in Turkey after the failed coup attempt in 2016 and its reflections on the foreign policy. The final work package will include a field study which will be conducted to see how the members of the Turkish communities in Germany understand the integration policies of the German state, diaspora policies of the Turkish state, and how they conceptualize and represent the social cohesion and coexistence in Germany.

 

Laufzeit
01.01.2021 – 01.06.2023

Förderer
https://www.bmbf.de/

 

Projektteam

Dr. N. Ekrem Düzen
Dr. Elif Sandal Önal
Aydin Bayad

 

Verbundpartner*innen

Dr. Yudit Namer (Universität Bielefeld – School of Public Health)
Dr. Yasemin Gülsüm Acar (Dundee University – Department of Psychology)

 

Projektpublikationen

Önal, E. S., Bayad, A., & Düzen, N. E. (2020). Cross-border transmission of Turkey’s ethnoreligious-nationalist ideology. Paper presented in the First German Political Psychology Meeting, January 17-18, Hagen; Germany. (https://www.researchgate.net/publication/344659406_Cross-border_Transmission_of_Turkey's_Ethnoreligious-_nationalist_Ideology)


Abgeschlossene Projekte

seit 2020

Mapping und Analyse von Präventions- und Distanzierungsprojekten im Umgang mit islamistischer Radikalisierung

Das MAPEX-Verbundprojekt "Mapping und Analyse von Präventions- und Distanzierungs­projekten im Umgang mit islamistischer Radikalisierung" widmet sich einer bundes­weiten wie wissenschaftlich interdisziplinär begründeten Analyse von Maßnahmen im Bereich der universellen, selektiven und indizierten Prävention.
Hierzu wird der Forschungsverbund über 1.000 Initiativen in Deutschland befragen und auf einer interaktiven Landkarte digital abbilden, die es Expertengruppen und Interessierten ermöglicht, die Präventions- und Interventionslandschaft zu überblicken und anhand von spezifischen Filtern und Metadaten zu sortieren. Ergänzt und vertieft wird das Mapping durch qualitative wie explorative Analysen.

Projekthomepage:
www.mapex-projekt.de

Laufzeit
12/2017-11/2020

Verbundkoordination
Prof. Dr. Andreas Zick
Dipl.-Soz. Manuela Freiheit

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Dipl.-Soz. Andreas Uhl

Studentische Hilfskraft
B.A. Franziska Winnacker
B.A. Moritz Bühler

Kooperationspartner
FH Münster
Goethe-Universität Frankfurt
Universität Osnabrück

Förderung
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Extremistische Bestrebungen in Social Media Netzwerken: Identifikation, Analyse und Management von Radikalisierungsprozessen

Das Verbundprojekt leistet praxisorientierte, interdisziplinäre Grundlagenforschung zum Verständnis extremistischer Interaktions- und Eskalationsdynamiken in sozialen Onlinenetzwerken. X-SONAR erforscht die Mechanismen der individuellen und kollektiven Gewaltdynamiken sowie die Selbstregulation von Radikalität in sozialen Online-Netzwerken. Onlineradikalisierung und die Eskalation von Gewalt im Internet sind nicht nur strafrechtlich relevant, sondern fordern auch neue Wege der Früherkennung und die Entwicklung geeigneter Präventionsmaßnahmen.

Projekthomepage:
www.x-sonar.org

Laufzeit
02/2017 - 02/2020

Verbundkoordination
Prof. Dr. Andreas Zick
Dr. Kerstin Eppert

Projektleitung Bielefeld
Dr. Kerstin Eppert

Projektmitarbeiter*innen
Viktoria Roth M.A.
Annika Hamachers M.A.
Daniela Hertel, M.A.
Kai Sören Falkenhain, B.A.
Dorian Tsolak M.Sc.

Förderung
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Eine Fallstudie zur stadtgesellschaftlichen Integration salafistischer Gruppen in Nordrhein-Westfalen

Das Projekt erforscht, inwiefern und in welcher Form salafistische Gruppen hierzulande in urbane Sozialräume bzw. in die Stadtgesellschaft integriert sind. Es ist als eine explorative Fallstudie konzipiert, die sich in die Tradition der urbanen Ethnographie der Chicago School einreiht und zudem islamwissenschaftliche Aspekte berücksichtigt. Als Forschungsansatz dient die Verknüpfung der klassischen interaktionistischen Soziologie mit der Figurationssoziologie und dem interdisziplinären Ansatz der Symbolic Boundary Research.

Die ethnographischen Feldforschungen sollen in nordrhein-westfälischen Städten durchgeführt werden, in denen unterschiedliche salafistische Gruppierungen zum Teil schon länger präsent sind. Diese interagieren in einem genauer zu erforschenden Maße mit weiteren muslimischen und nicht-muslimischen Akteuren der Stadtgesellschaft. Das besondere Augenmerk der Datenerhebung und -analyse gilt Alltagsinteraktionen und Konflikten an den lebensweltlichen Grenzen und Grenzübergängen, die zwischen salafistischen Gruppierungen und anderen Akteuren der Stadtgesellschaft verlaufen. Im Lichte dessen werden die eingelebten Intergruppengrenzen, ihre Veränderungen, Verschiebungen, Öffnungen und Schließungen im Sozialraum sichtbar gemacht. Dabei wird auch rekonstruiert, wie die verschiedenen salafistischen Gruppen in den jeweiligen Sozialraum eingebettet sind, und ob bzw. wie sie sich zusammen mit der sich wandelnden Stadtgesellschaft entwickeln.
 

Als Erhebungsmethoden dienen teilnehmende Beobachtungen, Experteninterviews, narrativ-biographische Interviews, Gruppeninterviews und problemzentrierte Interviews.

Laufzeit
09/2017-08/2020

Projektleitung
Prof. Dr. Andreas Zick

Projektmitarbeiter
Johannes Ebner M.A.

Förderung
Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW

A Comparative Analysis in Different Accommodation Settings

Im vorliegenden Projekt sollen Konflikte zwischen unbegleiteten männlichen Geflohenen in unterschiedlichen Unterbringungssettings in Deutschland untersucht werden. In der gegenwärtigen Forschung zu geflüchteten Menschen in Deutschland sind die Konfliktdynamiken innerhalb ebendieser Gruppe bisher noch weitestgehend unerforscht. Im Speziellen möchte das beantragte Vorhaben die Ausgangslagen, das Aufkommen und den Verlauf sozialer Konflikte in Flüchtlingsunterkünften erfassen und dabei der Frage nachgehen, inwiefern sich die jeweiligen Rahmenbedingungen der Unterkünfte auf die Konflikte zwischen den dort lebenden unbegleiteten geflohenen Männern auswirken. Dabei beschränkt es sich auf einen Vergleich von Unterbringungssettings bezogen auf die Größe (Sammelunterkünfte mit begrenztem Raum vs. Gruppenunterkünfte). Mittels .verschiedener qualitativer Methoden (wie etwa narrativ-biographische Interviews mit Betroffenen, Experteninterviews sowie teilnehmende Beobachtungen) soll ein klareres Bild von den täglichen Routinen unbegleiteter junger männlicher Geflüchteter in Unterkünften sowie den damit zusammenhängenden Konfliktprozessen und -dynamiken gezeichnet werden.

Laufzeit
2018-2020

Projektleitung
Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer

Projektmitarbeiter*innen
Dr. Ahmad Al Ajlan

Förderung
VolkswagenStiftung

seit 2019

Database and Assessment of Risks of violent Extremists

DARE is a collaboration between three main institutes: Institute for Interdisciplinary Research on Conflict and Violence at Bielefeld University in Germany, Netherlands Institute for Forensic Psychiatry and Psychology in Netherlands, and Le Service Public Federal de Justice (FED Justice) in Belgium.

The project has two main aims. The first is to develop a European database on violent terrorists and extremists, which will allow analyses and understanding of risk factors and drivers of extremism and improve strategy and policy interventions. Court files data from 6 European countries (i.e., France, Netherlands, Germany, Belgium, Austria, and Sweden) will be gathered and coded into the database. The second aim of the project is to train the European judiciary in the six participating countries to use a violence extremism risk assessment tool (VERA-2R).

Within the German contexts, six German States are partaking in the project: Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen and Schleswig Holstein.

For further information about VERA 2R and DARE project, please follow the link below: https://www.vera-2r.nl/

Duration
10/2017-9/2019

Responsible
Prof. Dr. Andreas Zick

Funded by
European Commission, Horizon 2020

Gemeinsam mit den Kooperationspartner*innen des Zentrums für Rechtsextremismusforschung, Demokratiebildung und gesellschaftliche Integration (KomRex) der Universität Jena untersucht das Projekt individuelle Radikalisierungsverläufe im Kontext des Zuzugs geflüchteter Menschen und der Anti-Asyl-Debatten seit 2015. Im Fokus stehen dabei Personen, die wegen Straf- bzw. Gewalttaten gegen Unterkünfte von Geflüchteten, gegen Geflüchtete selbst oder wegen Hassrede gegen Geflüchtete im Internet verurteilt wurden, allerdings zuvor noch nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten sind. Mit dem gewählten Mixed-Methods-Design der Studie wird eine belastbare empirische Datengrundlage geschaffen. Diese umfasst qualitative narrativ-biografische Interviews mit Straftäter*innen und standardisierte Fragebögen, die von den Straftäter*innen selbst und dem Umfeld der Straftäter*innen beantwortet werden. Weiterhin werden sozialpädagogische und psychologische Fachkräfte (z.B. im Justizbereich) in Interviews und einem weiteren Fragebogen zu ihrer Sicht auf Radikalisierung befragt. Damit werden verschiedene Perspektiven auf die individuelle Radikalisierung berücksichtigt und ausgewertet. Die Datenerhebung erfolgt bundesweit. Das Projekt leistet so einen empirisch fundierten Beitrag zur Radikalisierungs- und Präventionsforschung.

Laufzeit
04/2018-12/2019

Projektteam

Bielefeld
Prof. Dr. Andreas Zick

Jena
Prof. Dr. Andreas Beelmann

Sylja Wandschneider
Hannah Mietke
Yann Rees

Jakob Thinius
Dr. des. Franziska Schmidtke
Dr. Michaela Börner
Matthias Koch


Förderung
Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI)

Das Projekt "Religion als Faktor der Radikalisierung" schließt an die Forschung über junge Menschen im gewaltbereiten Islamismus an, wirft aber nun einen genaueren Blick auf den Einfluss religiöser Bindungen und Orientierungen und den Prozess der Radikalisierung.

In dem Verbundprojekt führen das Institut für Islamische Theologie an der Universität Osnabrück und das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld gemeinsame empirische Analysen zu den Feldern Radikalisierung und Prävention durch. Der Fokus liegt dabei auf dem Religions­verständnis junger Menschen und dem möglichen Einfluss religiöser Weltvorstellung auf Radikalisierungsprozesse. Dabei wird der Faktor der Religion in Radikalisierungs­prozessen junger Menschen aus einer islamwissenschaftlichen, theologischen, erziehungswissenschaftlichen, soziologischen und sozialpsychologischen Perspektive betrachtet.

Das Forschungsvorhaben stützt sich auf eine Vielzahl von empirischen Erhebungen. Zum einen sollen die WhatsApp-Chatprotokolle einer radikal salafistischen Jugendgruppe mit weiteren Dialogen und Diskurssequenzen aus anderen sozialen Medien kontrastiert werden. Zum anderen sollen Experteninterviews mit Berater*innen geführt werden, die in Präventionsmaßnahmen direkten Kontakt zu radikalisierten Personen haben. Darüber hinaus sollen Fokusgruppeninterviews mit jungen Menschen geführt werden, um das Religionsverständnis junger Menschen mit demjenigen einer radikal salafistischen Jugendgruppe zu vergleichen.

Ziel des Forschungsvorhabens ist eine Handreichung mit Handlungsempfehlungen für pädagogische Fachkräfte, die in Maßnahmen der Radikalisierungsprävention eingebunden sind.

Laufzeit
01/2018-12/2019

Projektleitung
Prof. Dr. Andreas Zick

Projektmitarbeiter*innen
Viktoria Roth M.A.
Fabian Srowig B.A.

Förderung
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Ziel des Forschungsvorhabens ist eine Untersuchung der Dynamiken von Peer-Netzwerken und deren Relevanz für Jugenddelinquenz sowie eines Wandels von Konfliktlinien - nicht zuletzt bzgl. der ethnischen Dimension - zwischen Jugendlichen im Kontext gewalttätiger Auseinandersetzungen. Das Forschungsprojekt möchte die Prozesse dieser Netzwerkbildung und -veränderung, deren Rahmenbedingungen sowie deren Einfluss auf delinquentes Verhalten besser zu verstehen helfen. Um dies zu untersuchen wird ein längsschnittliches qualitatives Methodendesign eingesetzt. Wir gehen von einem großen Innovationspotenzial dieses Ansatzes aus, da unsere empirischen Vorkenntnisse aus Studien des Instituts für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung auf einige deutliche, aber bislang kaum untersuchte Veränderungen im sozialen Milieu auffälliger Jugendlicher hinweisen, die es zunächst explorativ genauer zu untersuchen gilt, bevor später Vertiefungen und Erweiterungen der Erkenntnisse mittels eines quantitativ ausgerichteten Forschungsprojekts erfolgen sollen. Zudem gehen wir entsprechend von einem Innovationspotenzial für die soziologisch-kriminologische Theoriebildung aus, zu der die Erkenntnisse in verschiedenen Bereichen ggf. Beiträge leisten können.
Die Bearbeitung der Forschungsfragen wird weitgehend auf einer qualitativen Längsschnittuntersuchung von 40 männlichen Jugendlichen im Alter von 15 bis 18 Jahren beruhen. Zu acht Befragungszeitpunkten sollen diverse Themen abgefragt werden, um deren Wandel nachzuvollziehen, sowie ggf. die Veränderungen des Peer-Netzwerkes. Zur Vertiefung und Ergänzung der so gewonnenen Er­kenntnisse sind qualitative Experteninterviews vorgesehen, in denen auch offene Fragen diskutiert werden können. Diese Interviews werden nicht wiederholt durchgeführt und es sind insgesamt 20 Stück vorgesehen mit Personen, die aus professionellen Gründen mit den Jugendlichen in Kontakt stehen. Dies würde bei voller Ausschöpfung ein Gesamtsample von 180 Interviews ergeben.

Laufzeit
08/2016-08/2019

Projektleitung
Prof. Dr. Andreas Zick
Dr. Steffen Zdun

Projektmitarbeiter*innen
Dipl. Soz. Denis van de Wetering

Förderung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Connecting Research on Extremism

Das Hauptaugenmerk des Connecting Research on Extremism (CoRE) NRW Netzwerks liegt besonders auf dem Phänomen des extremistischen Salafismus und seiner Radikalisierung, aber schließt seit Kurzem auch die Forschung zu anderen Bereichen des politischen Extremismus ein.

Dieses Netzwerk hat zum Ziel, die bestehende Expertise und Kompetenz aus Wissenschaft und Praxis für NRW nutzbar zu machen. Es geht darum, Forschungserkenntnisse zusammenzutragen, Wissenslücken zu identifizieren, Forschungsvorhaben anzustoßen und die Theorie-Praxis-Brücke zu erschließen, damit alle von den Erkenntnissen profitieren. Hierfür werden Kompetenzen vernetzt, bei denen Wissenschaft, Politik sowie Praxisakteure miteinander in den Austausch treten.

Laufzeit
09.2016 - 08.2019

Projektleitung
Prof. Dr. Andreas Zick

Wissenschaftliche Koordination:
Dr. Nina Lutterjohann

Projektmitarbeit:
Natalja Becker, B.A.
Atif Mohd, B.A.

Website:
www.uni-bielefeld.de/ikg/core

Förderung
Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW

Ziel des Forschungsprojektes ist es, den Mangel an empirischer Vergleichsforschung und theoretischen Erklärungsansätzen zu Gewalt bezogenen Normen junger Männer in urbanen Räumen, die durch ein hohes Gewaltniveau gekennzeichnet sind, in verschiedenen Regionen der Welt zu überwinden. Zu diesem Zweck schlagen wir vor, Gewalt bezogene Normen, Einstellungen und Überzeugungen von gewaltbereiten und mainstream Jugendlichen in hoch riskanten urbanen Stadtteilen in Deutschland, Pakistan und Südafrika zu vergleichen. Um diese Ziele zu erreichen, bedarf es empirischer Daten, die anhand von Fokusgruppeninterviews (vor und nach der Hauptuntersuchung), qualitativen Interviews mit Jugendlichen sowie mit Experten in den drei Ländern gewonnen werden sollen. Darüber hinaus führen wir im Anschluss Workshops mit lokalen Feldexperten durch, die nicht nur dazu beitragen sollen, unsere Erkenntnisse zu verbreiten, sondern auch die Feldarbeit dadurch zu komplettieren, dass man diese diskutiert und unsere Interpretationen verfeinert. Befragt werden männliche Heranwachsende zweier Altersgruppen (12-16 und 17-21 Jahre), die unterschiedlich stark in gewalttätiges Verhalten involviert sind, um einen besseren Eindruck vom Spektrum Gewalt bezogener Normen, Einstellungen und Überzeugungen zu gewinnen.

Laufzeit
06/2015 bis 03/2019

Projektleitung
Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer

Projektmitarbeiter*innen
Dr. Ahmed Al Ajlan
Dr. Simon Howell (Kapstadt)
Dr. Sebastian Kurtenbach
Dr. Muhammad Zaman (Islamabad/Bielefeld)
Dr. Steffen Zdun

Förderung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

seit 2018

seit 2017

mit der Befragung "Religionen in Deutschland- Wahrnehmung durch Jugendliche"

Führungen für nicht-muslimisches Publikum finden mittlerweile in vielen Moscheen statt und erleben ein reges Interesse. Auch Schulklassen nehmen dieses Angebot, meist im Kontext des Religionsunterrichts, aber auch im Ethik- oder Geschichtsunterricht, wahr. Vor dem Hintergrund der Bemühungen um einen interkulturellen und interreligiösen Dialog stellt sich die Frage nach der Bedeutung und Wirkung solcher Begegnungen.

Das Projekt „Effekte von Moscheebesuchen bei Nicht-Muslimen“ ging der Frage nach, welche Effekte Moscheebesuche auf nicht-muslimisch sozialisierte Jugendliche zeigen. Im Kontext von organisierten Moscheeführungen mit Schulklassen wurde untersucht, ob sich Einstellungen der SchülerInnen gegenüber dem Islam und MuslimInnen durch die Begegnung mit einer Moschee und ihren VertreterInnen verbessern.

Dazu fand die Befragung „Religionen in Deutschland – Wahrnehmung durch Jugendliche“ in Schulklassen statt. Darüber hinaus umfasste die Studie Interviews mit Schulklassen, Lehrkräften und MoscheeführerInnen, um die Perspektive der beteiligten Akteure zu beleuchten.

Veröffentlichungen

Bentrup, Anna-Lina/Salentin, Kurt (in Vorbereitung). Die Reichweite der Moscheeführungen in Deutschland. Arbeitspapier des Projektes „Effekte von Moscheebesuchen bei Nicht-Muslimen“.
Bitterer, Felix/Janzen, Olga/Mazraani, Jasmin/Salentin, Kurt/Tsolak, Dorian/Zick, Andreas (2019). Dokumentation des Fragebogens "Religionen in Deutschland - Wahrnehmung durch Jugendliche". Ein Messinstrument des Projekts "Effekte von Moscheebesuchen bei Nicht-Muslimen". IKG Technical Report 13.
Haubach, Claudia/Salentin, Kurt (2015). Moscheebesuche. Erfahrungen von Nicht- Muslimen. IKG Working Paper Nr. 4.
Janzen, Olga/Salentin, Kurt (2018). Datendokumentation des Projekts "Effekte von Moscheebesuchen bei Nicht-Muslimen" mit der Befragung "Religionen in Deutschland ? Wahrnehmung durch Jugendliche". IKG Technical Report Series 11.
Janzen, Olga/Salentin, Kurt/Tsolak, Dorian/Zick, Andreas (in Vorbereitung). Guided mosque visits alleviate pupils anti-Islam sentiment.
Janzen, Olga/Salentin, Kurt/Zick, Andreas (2016). Wirkungen und Grenzen von Moscheeführungen: Empirische Beobachtungen und Herausforderungen für Schulprojekte. In: Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit. Heft 2/2016. Schwalbach/Ts.: Wochenschau Verlag.
Wiemann, Charlotte (2016). Aufmerksam durch die Moschee? Eine qualitative Studie über nichtmuslimische Besuchergruppen in Moscheeführungen. IKG Working Paper Nr. 9.

Projektteam:
Prof. Dr. Andreas Zick (Leitung)
Olga Janzen, M.A.
Dr. Kurt Salentin
Dorian Tsolak, B.A.
PraktikantInnen:
Anna-Lina Bentrup
Felix Bitterer
Jasmin Mazraani
Hadjar Mohajerzad
Charlotte Wiemann

Laufzeit: 1.9.2015 - 30.2.2017
Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern (Aktenzeichen: M II 3 – 40005/28#14).


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