Prof'in Dr. Friederike Kern

Das Plauderlabor

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Auftritt auf dem Uni.Stadt.Fest

am 15.09.2019

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friederike.kern@uni-bielefeld.de

Telefon:

0521 / 106 3711

Tel. Sekretariat:

0521/106 3713

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Vita

Wissenschaftlicher Werdegang

  • seit 10/2011: Professorin für Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik des Deutschen (W3) an der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft der Universität Bielefeld.
  • 2009-2011: Vertretungsprofessuren Universität Hildesheim und Potsdam
  • 2010: DFG-Projekt "Zur Herstellung von Affektivität in Fußball-Livereportagen" (eigene Stelle)
  • 2009: Habilitation; Erteilung der Venia Legendi für das Fach "Germanistische Linguistik"
  • 2008-2009: Gastprofessur am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie der FU Berlin
  • 2003-2008: Wissenschaftliche Assistentin im Fach Germanistik der Universität Potsdam, Lehrstuhl für Kommunikationstheorie (Prof. Dr. M. Selting)
  • 2000-2003: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Forschungsprojekt "Diskursstile als sprachliche Sozialistion" an der Universität Dortmund (Leitung: Prof. Dr. U. Quasthoff)
  • 1999: Promotion am Fachbereich Sprachwissenschaften der Universität Hamburg ("sehr gut")
  • 1995-1998: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Forschungsprojekt "Alltagsrhetorik in Bewerbungsgesprächen bei Ost- und Westdeutschen" an den Universitäten Hamburg und Freiburg (Leitung: Prof. Dr. P. Auer)
  • 06/1995-12/1995: Konzeption und Durchführung einer Studie über den Gebrauch von Fremdsprachen bei Facharbeitern im Auftrag des Bundesinstituts für Berufsbildung Berlin (BIBB) (mit R. Skiba)

 

Auslandsaufenthalte

  • 1/2016-3/2016: Visiting researcher am University of California, Los Angeles (UCLA), USA
  • 1/2007-3/2007: Visiting researcher an der University of York, Department of Languages and Linguistic Sciences, UK
  • 1988-1989: Drei Trimester Studium am University College London (UCL), UK

 

Gutachtertätigkeiten

Peer reviewed-Journals: Research on Language and Social Interaction (ROLSI); Interaction Studies; Zeitschrift für Qualitative Forschung; Learning, Culture and Social Interaction

Forschungsorganisationen: The Netherland Organisation for Scientific Research (NWO), Leibniz-Gesellschaft, DFG

 

Mitgliedschaften

Mitglied der International Pragmatics Association (IPrA), des Vereins für Gesprächsforschung e.V., der DGfS (Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaften), der International Society for Conversation Analysis (ICSA), der International Society for Gesture Studies (ISGS) und im Deutschen Hochschulverband.


Team

Forschung

Aktuelle Forschungsschwerpunkte

  • Sprache und Lernen in der Interaktion
  • Sprach- und Diskurserwerb
  • Gesten- und Prosodieforschung
  • Mehrsprachigkeit und Sprachkontaktforschung
  • Gesprächsforschung und Konversationsanalyse

Eine interdisziplinäre empirische Studie zur Entwicklung ikonischer Gesten in unterschiedlichen kommunikativen Genres und interaktiven Settings bei 4 bis 6-jährigen Kindern.

Projekt in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Katharina Rohlfing (Universität Paderborn) und Prof. Dr. Stefan Kopp (Universität Bielefeld).

Hier geht es zur Homepage von EcoGest.

Das Projekt ist Teil des Bielefelder Projekts BiProfessional und wird vom BMBF im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung finanziert(Förderkennzeichen: 01JA1908).
In seinem Zentrum steht die Weiterentwicklung und Verstetigung von Formaten von FL zur Analyse und Reflexion von Fachunterricht. In einem sozialtheoretisch fundierten Paradigma sollen zur Förderung eines reflexiv-kritischen Praxisverständnisses in Bezug auf die (Re-)Produktion sozialer Ungleichheit durch Lehrerhandeln und institutionelle Diskriminierung (Bildungsprachliche Praktiken, Auswahl von Unterrichtsinhalten, sozialstrukturell abgeleitete Fähigkeitszuschreibungen, soziale Vorurteile) transdisziplinäre und phasenübergreifende Formate für das FL in den Fachdidaktiken etabliert werden.

In der Teilmaßnahme werden Konzepte und Materialien entwickelt und erprobt, die den Einsatz ethnographischer Methoden für die Sensibilisierung der sprachlichen (Re-)Produktion sozialer Ungleichheit in Seminaren zum Forschenden Lernen anbahnen. Dabei wird die Ziel- perspektive auf die Entwicklung einer "forschenden Grundhaltung" gelegt, welche mit den wahrnehmungsbezogenen Prinzipien der Ethnographie identifiziert werden. Die Materialien sollen perspektivisch für Fortbildungen und weitere Veranstaltungsformate weiterentwickelt und adaptiert werden.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Björn Stövesand
[Teilmaßnahme 13]

In der Teilmaßnahme wird ein Unterrichtskonzept für den integrativen Deutschunterricht erstellt, welches das Ziel verfolgt, das Lesen und Rechtschreiben sowie den Erwerb literarischer Kompetenzen anhand von Erstlesebüchern zu fördern. Im Projekt werden konkrete Materialien entwickelt, mit denen in der Schule gearbeitet werden kann.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Sandra Siewert
Teilmaßnahme 14

Ziel ist es, im Rahmen einer Pilotstudie an der Universität Bielefeld zu untersuchen, inwieweit sich Veränderungen im Bereich der universitären Forschung und der Ausbildung von wissenschaftlichen Profilen durch die Anerkennung von Chancengleichheit als Qualitätsmerkmal und strukturbildende Kategorie zeigen. Im Zentrum steht dabei die Frage, ob sich durch die stärkere Teilhabe und Beteiligung von Frauen in der Forschung neue oder andere Muster der wissenschaftlichen Praxis herausbilden.

Wiss. Mitarbeit: Dipl. Soz. Claudia Weymann, wiss. HK: Ricarda Elwers

Laufzeit: 2019-2020, finanziert aus dem Strategieetat "Gleichstellung" des Rektorats der Universität Bielefeld
Projektleiterinnen: Prof. Dr. Friederike Kern und Dr. Petra Pansegrau

Eine interdisziplinäre Studie über die Verwendung semiotischer Ressourcen in Entwicklungs- und Lernprozessen auf der Grundlage videographierter Nachhilfestunden an der Bielefelder Beratungsstelle für Kinder mit Rechenstörungen.

Projekt in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Kerstin Tiedemann und Dr. Thomas Rottmann/Institut für die Didaktik der Mathematik/Bielefeld und Prof. Dr. Sören Ohlhus/Universität Hildesheim).


Abgeschlossene Projekte

Im Projekt wurde untersucht, inwieweit ethnographische Beobachtungen von Deutschunterricht als Mittel forschenden Lernens zum Erwerb sprachdidaktischen Wissens beitragen können. Dafür wurden erstens vielfältige Lehr? und Übungsformen ("Ethnographisches Schreibjournal") entwickelt, durch die die Studierenden angeleitet werden, eine fremde Perspektive einzunehmen. Zweitens wurde überprüft, inwieweit die Prozesse der Beobachtung mit anschließender Verschriftung und (mehrfacher) Überarbeitung zur (Weiter)-Entwicklung eines praxisbezogenen linguistischen und sprachdidaktischen Wissens und somit zur Professionalisierung als Deutschlehrer_in beitragen.

Projektleitung: Prof. Dr. Friederike Kern Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Björn Stövesand; M.Ed.

Institutionelle Ziele der Maßnahme waren der Aufbau und die Implementierung eines Didaktischen Labors für Lese-Rechtschreibförderung, um die Lernorte Universität und Schule in der Region besser miteinander zu vernetzen und die Studierenden in den Bereichen Diagnose und Förderung bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten zu professionalisieren. Für die Förderung wurden linguistisch fundierter Materialien entwickelt, die allen Kindern einen systematischen Zugang zur Schriftsprache ermöglichen sollen. Wissenschaftliches Ziel war die durch Videographie gestützte Beschreibung und Modellierung fachdidaktischen Handelns im Rahmen von Rechtschreibunterricht.

Projektleitung: Prof. Dr. Friederike Kern und Dr. Beate Lingnau Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Catherina Herzig, M.Ed

In dem Projekt wurde der Ausdruck von Spannung und die Herstellung von Dramatik als besondere affektive Qualitäten in Radio-Live-Reportagen untersucht. Der Fokus der Analysen lag auf den prosodischen Mitteln zur Herstellung und Signalisierung von Spannung und Dramatik. Dabei wurde untersucht, auf welche Ressourcen Reporter/innen in Fußball-Live-Reportagen in der Hauptsache zurückgreifen, um bestimmte Spielereignisse so zu inszenieren, dass sie als besonders dramatisch und damit für die Zuhörer miterlebbar dargestellt werden. Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Barbara Samlowski (2014-2015)

In einer dreitägigen interdisziplinär und international besetzten Arbeitstagung wurden Prozesse der Inklusion im schulischen Unterricht diskutiert und anhand von Aufzeichnungen konkreter Unterrichtskommunikation analysiert. Im Mittelpunkt stand die forschungszentrierte Arbeit am empirischen Material. (mit Prof. Dr. Heiko Hausendorf/Zürich, Prof. Dr. Birgit Lütje-Klose/Bielefeld, Prof. Dr. Ingwer Paul/Bielefeld und Prof. Dr. Michael Urban/Frankfurt)

Das Projekt, das zusammen mit KollegInnen der Universitäten Bielefeld und Frankfurt durchgeführt wird, ist als wissenschaftliche Begleitung des Projekts "Mitsprache" zur durchgängigen Sprachförderung an der Grundschule konzipiert und untersucht in diesem Zusammenhang auch authentische Unterrichtsinteraktionen im Hinblick auf Fragen nach der interaktiven Wissenskonstitution, des Erwerbs von Schrift- und Bildungssprache und sprachlicher Kompetenzen im Fachunterricht. (Gemeinsam mit Prof. Dr. Ulrich Mehlem (Universität Frankfurt), Prof. Dr. Ingwer Paul, Prof. Dr. Birgit Lütje-Klose, Dr. Beate Lingnau, Dr. Julia Settinieri, Magdalena Spaude u.a. (Universität Bielefeld). Gefördert von der BISED und der Stadt Bielefeld, Laufzeit 1.8.2010-30.9.2014)
LISFÖR-Projekt


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