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Perspektiven

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Career Service

Die Karriere schon während des Studiums planen – dabei unterstützt der Career Service der Universität Bielefeld mit Seminaren und Beratungsangeboten.

 

Ehemalige berichten aus dem Job

Das Masterzeugnis in der Hand – und dann? Welche Berufsfelder nach dem Studium der "Interdisziplinären Medienwissenschaft" offenstehen, berichten ehemalige Studierende. Sie erzählen über ihren Weg in den Beruf, welche Tätigkeiten sie ausführen und wie sie ihre Zukunft sehen.

Claudia Jonas

Claudia Jonas

Grafikerin, Stadtmarketing der Stadt Herford (Pro Herford GmbH)

„Vor dem Master habe ich Mediengestaltung an der Uni Bielefeld studiert und nach der Bachelorprüfung zwei Jahre als Grafikerin in einer Werbeagentur gearbeitet.

Für den Master „Interdisziplinäre Medienwissenschaft“ habe ich mich entschieden, weil ich mich zum einen weiterbilden wollte und weil mich zum anderen das Fächerangebot interessierte. Außerdem wurde mir in einem Informationsgespräch signalisiert, dass ich mit dem Bachelor in Mediengestaltung bestens auf den Master Medienwissenschaft vorbereitet bin und dass der Master besonders für Mediengestalter der Universität Bielefeld gedacht ist.

Im Master habe ich dann Modul 1 „Medien, Gesellschaft & Kultur“, Modul 3 „Texttechnologien“, Modul 5 „Medienforschung“ und Modul 6 „Praxis-Umgang mit Medien“ studiert. Während meiner Masterarbeit habe ich zusammen mit zwei Kommilitonen die App "iGo Bielefeld" für das iPhone und den iPod touch entwickelt. Im theoretischen Teil meiner Arbeit habe ich mich mit dem Thema "Neue Formen des Stadtmarketings" beschäftigt.

Heute arbeite ich als Grafikerin bei der Pro Herford GmbH, dem Stadtmarketing der Stadt Herford. Mein Arbeitsalltag ist extrem abwechslungsreich und sehr arbeitsreich.

Leider hat mir das Masterstudium inhaltlich und handwerklich für meinen jetzigen Job nicht so viel gebracht. Deutliche Verbesserungen bemerke ich allerdings in den Bereichen Konzeption, Schreiben und Ideenentwicklung. Das Masterstudium hat mir besonders im Praxis-Modul die Gelegenheit gegeben noch mehr verschiedene Medien auszuprobieren und war für meine persönliche Entwicklung wichtig. Vieles was ich gelernt habe, kann ich zwar nicht anwenden, ich freue mich aber, dass ich es gelernt habe.

In zehn Jahren sehe ich mich in einer eigenen Agentur.“

Friederike Edler

Redakteurin und Online-Beauftragte in der Lokalredaktion Gütersloh der „Neuen Westfälischen“

„Mein Name ist Friederike und ich arbeite ich als Redakteurin in der Lokalredaktion Gütersloh der „Neuen Westfälischen“. Zudem bin ich hier Online-Beauftragte, das heißt, ich kümmere mich um die Internetpräsenz unserer Lokalseite.

Vor meinem Master-Studium habe ich an der TH Karlsruhe Germanistik im Hauptfach, Journalismus und Technik der elektronischen Medien im Nebenfach studiert. Für den Studiengang „Interdisziplinäre Medienwissenschaft“ habe ich mich entschieden, weil ich meine Kenntnisse im Bereich Medien vertiefen wollte – und dies möglichst breit gefächert. Außerdem hat mir gut gefallen, dass es mit Modul 6 ein Praxismodul gibt, bei dem der praktische Umgang mit Medien im Vordergrund steht.

Dieses Modul habe ich dann auch studiert, dazu Modul 1 „Medien, Gesellschaft und Kultur“, 2 „Medientheorien“, und 3 „Texttechnologien“. Da das Studium durch die verschiedenen Module sehr vielseitig ist, hat mir das in meinem Beruf als Redakteurin weiter geholfen – besonders das Modul 6. In meiner Masterarbeit habe ich die Bedeutung der Innovationskommunikation für mittelständische Unternehmen untersucht.

In meiner Arbeit als Redakteurin und Online-Beauftragte bin ich zuständig für unsere Seiten „Kreis Gütersloh“, „Rietberg“ und in Vertretung für „Verl“. Mein Arbeitsalltag besteht darin, dass ich jede Seite produziere. Produzieren heißt: Ich recherchiere Geschichten, koordiniere die Artikel, die online erscheinen, und layoute so die Seiten. Außerdem betreue ich das „NW-Klasse!-Projekt“ für Gütersloh. Bei diesem Projekt schreiben Schüler für unsere Zeitung.

Von der Zukunft lasse ich mich überraschen und bin offen für neue Anforderungen und Herausforderungen.“

Lasse Rheingans

Geschäftsführer von u+i interact GmbH & Co. KG

„Im Bachelor studierte ich Medienproduktion in München und Australien. Für den Master „Interdisziplinäre Medienwissenschaft“ habe ich mich entschieden, weil ich in Bielefeld geboren bin. Ich finde, dass es eine schöne Stadt mit der richtigen Größe ist. Die richtige Mischung zwischen Dorf und Stadt.

Im Master habe ich die Module 3 „Texttechnologien“, 4 „Bildverarbeitungstechnologien“, 5 „Methoden der Medienforschung“ und 6 „Praxis-Umgang mit Medien“ studiert. Zusätzlich habe ich ein paar andere Vorlesungen besucht.

In meiner Masterarbeit habe ich mich mit der benutzerspezifischen Adaptation von Ontologien im Bereich digitaler Bibliotheken beschäftigt, also mit Verschlagwortung, Taxonomien und der Auswertungen von Texten.

Heute arbeite ich in der Medienbranche, in den Bereichen Internet und Software. Als Geschäftsführer von u+i interact GmbH & Co. KG arbeite ich mittlerweile mit über 30 Mitarbeitern zusammen. Mein Arbeitsalltag als Geschäftsführer sieht entsprechend so aus, dass ich Kundengespräche führe, Software- und Kommunikationslösungen konzipiere und Projekte leite. Zum Beispiel habe ich mit meinem Team den Relaunch der Website radio.de umgesetzt. Auch die Konzeption, Umsetzung und Betreuung verschiedener Portale wie www.faktencheck-gesundheit.de gehört zu unseren Aufgaben. Auch im mobilen Bereich sind wir aktiv, so haben wir zum Beispiel für die Austrian Airlines die »redGuide« App, ein mobiler Reiseführer für das iPhone, entwickelt. In meinem Arbeitsalltag sitze ich viel in Kunden- und Beratungsgespräche und habe viele tolle moderne Technologien um mich herum.

Im Master-Studium konnte ich viel theoretisches Background-Wissen im Technologie-Bereich sammeln. Dazu gewann ich viel kulturelles Wissen zur Mediennutzung, über eCommerce, Datenbanken und vieles mehr. Das ganze breite Umfeld der Medien wurde in verschiedenen, meist kleinen Gruppen beleuchtet.

In zehn Jahren möchte ich in einer ähnlichen Position mit mehr Mitarbeitern und größeren Projekten arbeiten.“

Luise Süssenbach

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Research Institute for Cognition and Robotics, AG Angewandte Informatik, Technische Fakultät, Universität Bielefeld, Promotion

„Im Bachelor habe ich Linguistik mit dem Nebenfach Soziologie an der Universität Bielefeld studiert.

Ich habe diesen Master-Studiengang gewählt, weil ich meine Interessen hier am besten abgedeckt sah, und ich fühlte mich durch seine interdisziplinäre Ausrichtung herausgefordert.

Studiert habe ich die Module 1 „Medien, Gesellschaft und Kultur“, 3 „Texttechnologien“, 5 „Methoden der Medienforschung“ und 7 „(Neue) Medien und Lernen“. Meine Masterarbeit hatte den Titel „Motivation im Sport: Eine konversationsanalytische Rekonstruktion interaktiver Motivationsverfahren im „Indoor Cycling“.

Mein Arbeitsalltag gestaltet sich immer sehr unterschiedlich. Zum Teil arbeite ich sehr theoretisch, befasse mich mit viel Literatur oder plane allein oder im Team Studien. Andererseits gibt es viele praktische Phasen, die mitunter sehr turbulent, aber auch spannend sein können. Zum Beispiel die Durchführung von Studien oder der Besuch unterschiedlichster Konferenzen.

In zehn Jahren sehe ich mich auf dem Sonnendeck.“ ;-)

Ulli Waltinger

Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Artificial Intelligence Group, CITEC, Technische Fakultät, Universität Bielefeld

„Meinen Bachelor of Arts (Hons.) habe ich in „Multimedia Arts“ an der University of Middlesex in London gemacht.

Für den Master „Interdisziplinäre Medienwissenschaft“ habe ich mich wegen seiner Interdisziplinarität entschieden und besonders wegen der Komponenten Texttechnologie und Informatik. Daher habe ich auch die Module 2, 3, 4, 5 und 6 studiert, wobei ich ein Modul zusätzlich studiert habe. In meiner Masterarbeit habe ich eine dynamische Ontologie zur Publikation wissenschaftlicher Texte mittels der RSS-Atom-Technologie entwickelt.

Heute arbeite ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe „Artificial Intelligence“ der Technischen Fakultät der Universität Bielefeld. Mein Arbeitsalltag besteht aus Forschen, Lehren und Organisieren. Ich programmiere, implementiere und veröffentliche Forschungsbeiträge. Dazu kommen spannende Veranstaltungen, Personen und Projekte. Ich höre interessante Vorträge und besuche internationale Konferenzen.

Der Master-Studiengang hat mich durch seine interdisziplinäre Ausrichtung gut auf meine heutige Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am CITEC vorbereitet. Denn viele Projekte der Uni Bielefeld sind ebenfalls interdisziplinär angelegt. Kritisch sehe ich jedoch, dass einzelne Module weitere Veranstaltungen hätten anbieten können. Und weniger Module bedeutet für mich auch mehr Kontext.

In zehn Jahren sehe ich mich in der Forschung und Entwicklung von Data Analytics und Knowledge Discovery.“

Ilona Mrozek

TV-Redakteurin

„Im Bachelor habe ich Medienproduktion an der FH Lippe und Höxter – der heutigen Hochschule OWL – studiert. Den Master „Interdisziplinäre Medienwissenschaft“ in Bielefeld habe ich gewählt, weil es damals wenige Medien-Masterstudiengänge gab. Zudem klang es interessant.

Studiert habe ich die Module 1 „Medien, Gesellschaft und Kultur“, 3 „Texttechnologien“, 6 „Praxis-Umgang mit Medien“ und 7 „(Neue) Medien und Lernen“. Meine Masterarbeit hatte den Titel: „Produktion einer RTL-Reportage "Hörtest", gesendet am 12.12.2005“. Diese TV-Reportage entstand in Zusammenarbeit mit der Redaktion RTL EXTRA und hatte eine Länge von 12 Minuten, die auch bei RTL EXTRA ausgestrahlt wurde.

Mein Arbeitsalltag als TV-Redakteurin besteht aus Redaktion und Realisation. In der Redaktion dreht sich alles um Themen- und Personenrecherche. Ich erstelle Exposés und Treatments, führe Castings durch und schneide diese auch, organisiere und plane Drehs im In- und Ausland. Realisation bedeutet, dass ich die Drehs durchführe (Interviews und Kamerateamführung), und ich kümmere mich um Schnitt und Sprechertext.

Das Master-Studium hat mir leider wenig für meinen beruflichen Alltag geholfen. Am hilfreichsten waren die praktischen Tätigkeiten (Radio, Kurzfilme etc.). Ein Praktikum gab mir einen Einblick in den Berufsalltag einer Redaktion und daraus ergaben sich Kontakte, die ich für einen Berufseinstieg nutzen konnte.

In zehn Jahren sehe ich mich in der Redaktionsleitung, als CvD (Chef vom Dienst) oder als Producer.“

Marc Tönsing

Technischer Leiter EatSmarter.de/Meedia.de

„Ich habe den Bachelor-Studiengang „Medieninformatik und Gestaltung“ an der Universität Bielefeld studiert. Für den Master „Interdisziplinäre Medienwissenschaft“ habe ich mich entschieden, weil ich einen geisteswissenschaftlichen Master studieren wollte, um später breiter aufgestellt zu sein - hat auch geklappt.

Studiert habe ich die Module 1 „Medien, Gesellschaft und Kultur“, 3 „Texttechnologien“, 6 „Praxis-Umgang mit Medien“ und 7 „(Neue) Medien und Lernen“. Meine Masterarbeit hatte den Titel: "Strukturwandel des journalistischen Publizierens” mit dem Untertitel “Was Onlinezeitungen und Weblogs voneinander lernen können.“

Aktuell arbeite ich als technischer Leiter für zwei mittelgroße Webseiten in Hamburg. Vorher habe ich als Frontend-Entwickler bei ZEIT ONLINE und später dann dort als technischer Projektmanager gearbeitet. Dem sind zwei Praktika bei MTV Game One und auch ZEIT ONLINE vorangegangen.

Mein Arbeitsalltag besteht aus der Koordination und Führung eines kleinen Entwicklerteams. Bei ZEIT ONLINE habe ich selber sehr viel entwickelt, was später immer weniger wurde. Bei meinem neuen Job programmiere ich selbst praktisch gar nicht mehr. Um meinen Job aber wirklich machen zu können, muss man Programmieren können.

Für mich bedeutet ein Studium, dass man die theoretischen Werkzeuge an die Hand bekommt, um später dann damit komplexe Aufgaben lösen zu können. Wie diese Werkzeuge und Aufgaben später aussehen, hat jeder selber in der Hand. Ich habe mich stark auf die Bereiche konzentriert, die mich wirklich interessiert haben: Videoproduktion und Webentwicklung. Die Beziehungen, die man während des Studiums pflegt, haben mir später sehr viel geholfen.

Was mir im Nachhinein sehr viel gebracht hat, war die Dokumentation meines Studiums in meinem Blog. Letztendlich habe ich dadurch alle Jobs und Praktika bekommen.

Die Zeit, die ich neben dem Studium hatte, habe ich dann in Jobs als wissenschaftliche Hilfskraft investiert (Notebook University und Fabio Magnificos Assistent). Das hat mir im Nachhinein mehr gebracht, als in einer Agentur oder Kneipe zu arbeiten.

Der MA und BA haben mir ein breites Wissen vermittelt. Wichtig ist aber, dass man aus eigener Initiative seinen eigenen Weg geht und sich auf eine Sache konzentriert. Denn sonst befähigt einen, meiner Ansicht nach, der Abschluss alleine nicht irgendwo einen bestimmten Beruf auszuüben.

In zehn Jahren sehe ich mich als Geschäftsführer einer IMMUI* Agentur (IMMUI = Irgendwas mit Medien und Internet) ... oder ich mache HTML5-Banner für 10 EUR vor Karstadt.“

MeWi-Alumni bei Campus TV

"MedienMachen: Let's Talk" heißt das neue Format von Campus TV Bielefeld (YouTube). Dabei dreht sich alles um die Medienpraxis und das Berufsfeld Medien.

Im ersten Video der neuen Reihe ist MeWi-Absolventin Franziska Beckmann zu Gast.


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