
Pauline Balle ist Apothekerin und Doktorandin. Seit dem Abschluss ihres Pharmaziestudiums an der Philipps-Universität in Marburg arbeitet sie in Teilzeit in einer öffentlichen Apotheke und forscht für ihre Doktorarbeit an der Integration von Geschlecht und Gender in deutschen medizinischen Leitlinien und den rechtlichen Grundlagen, die die Erfassung von geschlechtersensiblen Daten über den Lebenszyklus eines Medikamentes determinieren.
Eva Becher ist Diplombiologin und hat an der Universität Münster am Ludwig-Boltzmann-Institut für Zell- und Immunbiologie der Haut zur Wirkung von Neuropeptiden auf immunkompetente Zellen der Haut promoviert (1998). In weiterführenden Studiengängen hat sie Consumer Health Care und Epidemiologie an der Berlin School of Public Health (MSc 2021) studiert. An der Charité Universitätsmedizin Berlin hat sie von 2003 -2010 zu frauenspezifischer Gesundheitsforschung geforscht. Seit 2021 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Medizinischen Fakultät OWL der Universität Bielefeld mit den Forschungsschwerpunkten Operationalisierung von Geschlecht für die quantitative medizinische Forschung sowie Analyse von Leitlinien hinsichtlich der Berücksichtigung von Geschlechteraspekten.
Lyn Luca Berlin ist Student im Master Public Health und seit 2026 wissenschaftliche Hilfskraft in der AG Geschlechtersensible Medizin. Im Bachelor hat er zwischen 2021 und 2025 Soziologie und Kommunikations- und Medienwissenschaften an der Universität Rostock studiert. Neben dem Bachelorstudium arbeitete er an der Universitätsmedizin Rostock am Institut für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie.
Claudia Dammann ist ausgebildete Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte. Sie bringt langjährige Berufserfahrung und Expertise als Assistenz der Geschäftsleitung mit. Sie arbeitete zunächst in einer renommierten Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Bielefeld und anschließend über 25 Jahre für eine Firmengruppe, die mit Mehrwertleistungen im Marketing tätig ist. Aus persönlicher Motivation wechselte sie 2023 an die neu gegründete Medizinische Fakultät OWL der Universität Bielefeld, um den Aufbau der medizinischen Fakultät zu unterstützen. Claudia Dammann arbeitet jeweils zur Hälfte für die Sekretariate der AG Geschlechtersensible Medizin bei Frau Professorin Sabine Oertelt-Prigione und für die Arbeitsgruppe Anatomie und Zellbiologie bei Herrn Professor Björn Spittau.
Tobias Eggert ist Humanmedizinstudent an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und seit 2025 Doktorand in der AG Geschlechtersensible Medizin der Medizinischen Fakultät OWL. In seiner Promotion untersucht er das Geschlechterbewusstsein von Medizinstudierenden sowie curriculare und strukturelle Ansätze zur Förderung von Geschlechter- und Diversitätskompetenzen an medizinischen Fakultäten in Deutschland.
Claudia Herling ist Designforscherin mit Fokus auf Gender und (digitales) Design sowie Vorsitzende des international Gender Design Network e. V. Seit Oktober 2025 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bielefeld in der Begleitforschung des Projekts GenDiMedNet. Zuvor war sie sieben Jahre am Lab für Sozioinformatik der Hochschule Heilbronn tätig. Sie publiziert und lehrt seit 20 Jahren im Bereich Design und ist Mit-Inhaberin des Designstudios digitale frische. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich insbesondere mit Gender und Diversität im Design, mit dem Design digitaler Systeme und deren gesellschaftlichen Auswirkungen sowie mit partizipativen Designmethoden und Co-Design.
Awa Naghipour ist Ärztin, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Referentin im Bereich Geschlechter- und Diskriminierungssensible Medizin. Sie forscht und lehrt zu inklusiver, diskriminierungskritischer und kontextsensibler Gesundheitsversorgung mit Schwerpunkt auf Gesundheitsgerechtigkeit und Wissenstransfer in die Lehr-, klinische und gesundheitspolitische Praxis. Nach dem Studium der Humanmedizin an der Charité Universitätsmedizin Berlin und klinischer Tätigkeit in der Inneren Medizin ist sie seit 2022 am Lehrstuhl für Geschlechtersensible Medizin der Universität Bielefeld tätig. Ein zentraler Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Frage, wie eine inklusive, geschlechter- und diskriminierungssensible klinische Praxis strukturell verankert und sichergestellt werden kann – beispielsweise auf institutioneller Ebene anhand klinischer Leitlinien. Sie ist Co-Initiatorin und Mitbegründerin des gemeinnützigen Vereins Feministische Medizin e.V. und gesundheitspolitisch aktiv in zahlreichen (inter-)nationalen Fachgremien.
Sabine Oertelt-Prigione ist Internistin, Master of Public Health und systemische Organisationsberaterin. Seit 2017 hat sie den Lehrstuhl für Gender in Primary and Transmural Care an der Radboud University in Nijmegen, Niederlande, inne und seit 2021 die Professur für Geschlechtersensible Medizin an der Universität Bielefeld. Sie war Mitglied der EU Kommission Expert_innengruppen „Gendered Innovations 2“ und „Gender and COVID-19“, und ist aktuell Mitglied des Medizinausschusses des Wissenschaftsrats und der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. Ihr Forschungsinteresse ist die Implementierung geschlechtersensibler Ansätze in Forschung, Lehre, klinischer Praxis und Gesundheitspolitik.
Sophie Stüve ist Rettungssanitäterin und Medizinstudentin. Nach ihrem FSJ im Rettungsdienst studiert sie seit 2022 an der Medizinischen Fakultät OWL der Universität Bielefeld Medizin. Seit 2024 unterstützt sie die AG Geschlechtersensible Medizin als Studentische Hilfskraft.
Ute Wenning ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektkoordinatorin entlang der BMFTR-Förderrichtlinie: Interaktive Technologien für eine geschlechtsspezifische Gesundheit (GeGe). Nach mehrjähriger Koordination des NRW-Landesvorhabens DigiHealthStart.NRW beforscht sie aktuell geschlechtersensible Medizin hinsichtlich des systemischen Transfers evidenzbasierter digitaler Gesundheitsinnovationen, Verbesserung der Datenerhebung in der Gesundheitsversorgung sowie dem Aufbau interdisziplinärer Netzwerke aus Forschung, Versorgung und Politik.
Laura Wortmann ist Ärztin und wissenschaftliche Mitarbeiterin. Nach dem Studium der Humanmedizin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, ärztlicher Tätigkeit im Biomonitoring der Covid-19-Pandemie ist sie seit 2022 am Lehrstuhl für Geschlechtersensible Medizin der Universität Bielefeld tätig. Daneben studiert sie im interdisziplinären Masterstudiengang Gender Studies an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Ihre aktuellen Arbeitsinteressen umfassen Geschlechter- und Diversitätssensibilität in Forschung und Lehre, Interdisziplinarität, insbesondere zwischen der Medizin und den Geistes- und Sozialwissenschaften, und Wissenschaftskommunikation.