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Nachhaltigkeitsbericht 2025

Campus der Universität Bielefeld
© Universität Bielefeld

Open Educational Resources (OER)

Universität Bielefeld
© Universität Bielefeld/ Pollmeier

So wie in der Digitalisierungsstrategie bekennt sich die Universität Bielefeld auch in ihrem Nachhaltigkeitsleitbild zu ihrem Bestreben, in Kooperation mit anderen Hochschulen umfangreiche Angebote an Lehr- und Lernmaterialien für Studierende und Lehrende zu schaffen. Open Educational Resources (OER) machen dabei Bildungs-materialien öffentlich zugänglich. Durch eine offene Lizenzierung können ein kostenloser Zugang und die Weiterverbreitung, Bearbeitung und Nutzung von Lehr- und Lernmaterialien für Personen auch außerhalb der Universität ermöglicht werden. Die Universität Bielefeld leistet damit einen Beitrag zum Ausbau hochwertiger Bildung, einem der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN.

Dadurch, dass Lehr- und Lernmaterialen einer breiten Öffentlichkeit kostenlos zugänglich gemacht werden, kann dies auch den Zugang zu Bildung verbessern. Vorteile sind u. a., dass diese Lehr- und Lernmaterialien an die eigene Lehrplanung angepasst und in sie integriert werden können, dass sich der Lebenszyklus dieser Ressourcen dadurch verlängert und sie somit nachhaltiger eingesetzt werden können. Solche Lehr- und Lernmaterialien sind auch Teil von ökonomischer Nachhaltigkeit, da Universitäten Lizenzkosten einsparen und Studierende die Materialien kostenfrei nutzen können. Als eine Plattform für den Austausch solcher Materialien wurde in NRW die Plattform ORCA.nrw geschaffen.

Neben didaktischer auch (urheber-)rechtlicher Beratung bietet die ORCA.nrw-Koordination im Zentrum für Lehren und Lernen (ZLL) zusammen mit dem  Justitiariat des Dezernats Studium und Lehre eine Checkliste, spezielle Workshops und individuelle Beratungen für die Nutzung von OER an. Die entsprechende OER-Policy der Universität Bielefeld wurde im Oktober 2024 veröffentlicht, um den Umgang mit offenen Bildungsressourcen (OER) strategisch in der Hochschullehre zu verankern. Damit knüpft die Policy an internationale und nationale Strategien an - darunter die UNESCO-Bildungsagenda 2030, die Pariser Erklärung zu OER und die Digitalstrategie des Landes NRW - an.

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