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  • Medizinische Fakul­tät OWL

    Medizinisches Modell eines Torso, neben dem eine Person in OP-Kleidung steht. Die Person hält das aus dem Modell entnommene Herz in der Hand.

Geschlechtersensible Medizin

AKTUELL: Teilnehmende für Interviewstudie gesucht

Thema: Diskriminierungsfreies Studium

Mikrofon und Logo, QR-Code

Worum geht es?
Wir führen eine Interview-Studie zum Thema Diskriminierung im Medizinstudium durch.
Dabei untersuchen wir, wie der Studienalltag und der zwischenmenschliche Umgang im Medizinstudium wahrgenommen werden. Besonders interessiert uns dabei die Wahrnehmung von Diskriminierung: 

Was ist Diskriminierung im Medizinstudium und wie kann man sie vermeiden?
Kennen Sie gute Beispiele oder haben Sie Ideen dazu, die Sie mit uns teilen möchten?

Wen suchen wir?
Wir suchen Studierende mit und ohne Diskriminierungserfahrungen im Medizinstudium.

Ablauf?
Das Interview dauert 45-60 Minuten, und findet in der medizinischen Fakultät statt. Wir richten uns bei der Terminierung nach Ihnen.

Für Fragen und Anmeldungen können Sie uns gerne direkt kontaktieren.
Wir würden uns sehr freuen, mehr über Ihre Ansichten und Ideen in einem Interview zu erfahren!


 

Über die Arbeitsgruppe

Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Sabine Oertelt-Prigione widmet sich die AG der geschlechtersensiblen Medizin.

Das Geschlecht der Patient*innen hat sowohl Einfluss auf die Symptome einer Erkrankung, als auch auf die Wirksamkeit von Medikamenten. Wir wissen, dass die gleiche Krankheit bei Frauen und Männern unterschiedliche Verläufe zeigen kann. Diese Unterschiede lassen sich allerdings nicht bloß auf Unterschiede in der Körpergröße zurückführen, sondern haben weitreichendere Hintergründe. So spielen nicht nur biologische Faktoren eine Rolle sondern auch geschlechtsspezifische Unterschiede im Gesundheitsverhalten. Für eine individuelle Diagnose und Behandlung ist es daher von zentraler Bedeutung auch Genderaspekte zu berücksichtigen.

Aus diesem Grund arbeitet die AG nicht nur an  Forschungsprojekten mit Berücksichtigung gendersensibler Aspekte in der Medizin, sondern auch an der Implementierung von geschlechtersensiblen Inhalten im Curriculum und ist  dabei in engem Austausch mit vielen klinischen Disziplinen.

Zu den Schwerpunkten zählen u.a. die Entwicklung von Methoden zur Untersuchung von „Geschlecht“ (Sex und Gender) in klinischen Studien, die Implementierung von geschlechtersensiblen Ansätzen im Klinikalltag und in der Prävention und die Erarbeitung von innovativen Lehrkonzepten für die geschlechtersensible Medizin.

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