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Fokusbereiche

Eine Frau interagiert mit einem Roboter
© Universität Bielefeld / Patrick Pollmeier

AI*IM: Interaktive inklusive KI für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen

AI*IM (Artificial Intelligence*Inclusive Medicine) vereint Wissenschaftler*innen aus neun Fakultäten mit einem gemeinsamen Ziel: die Gesundheit, Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen durch inklusive Assistenztechnologie und Künstliche Intelligenz nachhaltig zu verbessern. Der Fokusbereich verbindet medizinische Expertise mit technologischer Spitzenforschung und gesellschaftlicher Verantwortung. Forschende aus der Medizin, Technik, Linguistik & Literaturwissenschaft, Gesundheitswissenschaften, Erziehungswissenschaft, Psychologie, Philosophie und Soziologie arbeiten eng mit Selbstvertretungen von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen zusammen. So schafft AI*IM ein einzigartiges Forschungsumfeld, in dem technologische Innovation und soziale Inklusion Hand in Hand gehen.

 


eine gruppe von teilnehmenden fotografiert von oben und in die kamera schauend
© Universität Bielefeld/ Sarah Jonek

Spotlight

Die Arbeitsgruppe AI*IM Consent des Fokusbereichs kommt im Frühjahr 2026 zum Thema „Die Ambivalenz der Autonomie und ihre Auflösung durch Assistierte Autonomie (A*5)“ im ZiF zusammen!

Ziel ist das Zusammenkommen internationaler Forscher:innen aus Philosophie, Medizinethik, Informatik, Soziologie, Psychologie und Gesundheitswissenschaften sowie Expertinnen aus eigener Erfahrung, um die ethischen Spannungen zwischen Selbstbestimmung und Unterstützungsbedarf bei medizinischen Entscheidungen sowie neue Wege der Assistierten Autonomie zu diskutieren.

In drei Workshops entstehen dabei Leitlinien, Forschungsimpulse und partizipative Formate, die die inklusive Nutzung von KI-Assistenzsystemen fördern und die interdisziplinäre Profilbildung sowie Vernetzung des Fokusbereichs AI*IM stärken sollen.

Hier finden Sie eine kompakte Zusammenfassung der geplanten Focus Group A*5! 

Und hier finden Sie eine Zusammenfassung der geplanten Focus Group in einfacher Sprache!

 

 

Scoping Workshop zur Inklusiven Medizin in Hannover

Vom 4.–6. Februar 2026 kamen im Schloss Herrenhausen in Hannover erstmals rund 30 Expert:innen aus Medizin, Recht, Philosophie, Politik, Journalismus und Selbstvertretung zu einem dreitägigen Scoping-Workshop zur Inklusiven Medizin zusammen. Die Veranstaltung wurde durch die VolkswagenStiftung gefördert und widmete sich der Frage, wie eine inklusive, partizipative und barrierefreie Medizin der Zukunft gestaltet werden kann.

Ziel des Workshops war es, zentrale Forschungsbedarfe zu identifizieren, prioritäre Fragestellungen zu formulieren und Grundlagen für eine nachhaltige Forschungs- und Versorgungsstruktur zu entwickeln. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere folgende Handlungsfelder:

  • gezielte Förderstrukturen für inklusive medizinische Forschungsprojekte
  • konsequente Partizipation von Menschen mit Behinderungen im Sinne von Co-Creation – von der Entwicklung der Forschungsfragen bis zur Auswertung
  • Sicherstellung von Relevanz und Schutz vor unnötigen Risiken in Forschungsvorhaben
  • internationale Vernetzung und Austausch mit bestehenden Modellen und Best Practices

Darüber hinaus wurde diskutiert, inwiefern bestehende Strukturen der medizinischen Versorgung sowie der Aus- und Fortbildung Menschen mit Behinderungen systematisch mitdenken – oder unbeabsichtigt ausschließen. Vorbildhafte Projekte an verschiedenen Standorten in Deutschland zeigen bereits vielversprechende Ansätze, die künftig stärker vernetzt und weiterentwickelt werden sollen.

Prof. Dr. Tanja Sappok
© Ev. Klinikum Bethel Ingo Semper

  • eine gruppe von menschen im stuhlkreis
    © Universität Bielefeld/ Sarah Jonek
  • drei menschen hören einem vortrag zu
    © Universität Bielefeld/ Sarah Jonek
  • Ein Plakat mit orangenen Moderationskarten darauf, dien Karten werden von einer Frau erklärt
    © Universität Bielefeld/ Sarah Jonek
  • ein Mann präsentiert etwas vor einem whiteboard
    © Universität Bielefeld/ Sarah Jonek
  • eine gruppe von menschen in einem stuhlkreis
    © Universität Bielefeld/ Sarah Jonek
  • eine frau erklärt etwas vor einem whiteboard
    © Universität Bielefeld/ Sarah Jonek
  • ein stuhlkreis mit vielen menschen
    © Universität Bielefeld/ Sarah Jonek
  • drei Frauen die der veranstaltung zuhören
    © Universität Bielefeld/ Sarah Jonek
  • eine frau unterhält sich mit drei menschen
    © Universität Bielefeld/ Sarah Jonek
  • eine frau schreibt etwas auf eine blaue moderationskarte
    © Universität Bielefeld/ Sarah Jonek
  • eine gruppe von menschen bei einer veranstaltung
    © Universität Bielefeld/ Sarah Jonek
  • eine gruppe von menschen unterhält sich vor einem plakat
    © Universität Bielefeld/ Sarah Jonek
  • einige beschriftete moderationskarten
    © Universität Bielefeld/ Sarah Jonek

Kontakt

Ansprechpersonen

Prof. Dr.-Ing. Britta Wrede (Sprecherin)
Prof. Dr. med. Claudia Hornberg (Sprecherin)
Prof. Dr. med. Tanja Sappok (Sprecherin)
Prof. Dr.-Ing. Anna-Lisa Vollmer (Sprecherin)

E-Mail: aiim@uni-bielefeld.de

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