• Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung (IZG)

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Geschlecht als Erfahrung. Konstitution und Transformation gesellschaftlicher Existenzweisen

Das Graduiertenkolleg (GRK) untersucht Erfahrungen, die Menschen mit ihrer Geschlechtlichkeit im Horizont von Gesellschaft machen. Im Mittelpunkt stehen das körperlich-leibliche Erleben und die sozialen Erfahrungen mit dem geschlechtlichen In-der-Welt-Sein. Wie erleben Menschen ihre geschlechtliche Existenzweise? Wie konstituiert sich Geschlecht in gelebten Erfahrungen und in der Verschränkung mit anderen Dimensionen der Existenz (Klasse, Ethnizität, Staatsbürgerschaft, Sexualität, Gesundheit, Alter, Religion)? Inwiefern stellt gerade die leibliche Dimension eine Voraussetzung für die Transformation von Geschlechterordnungen dar? Mit diesem Fokus auf die körperliche Leiblichkeit und den komplexen Erfahrungsraum von Geschlecht überbrückt das Forschungsprogramm die in der Geschlechterforschung seit langem etablierte Zweiteilung in ‚dekonstruktivistische‘ und ‚essentialistische‘ Ansätze. Da die Untersuchungsgegenstände und Ziele des GRK quer zu den etablierten Disziplinen liegen, kooperieren bislang in der Geschlechter­forschung weitgehend getrennte Fachrichtungen: American Studies, Germanistische Literaturwissenschaft, Gesundheits­wissenschaften Politikwissenschaft, Soziologie und Sportwissenschaft. Vermittelt über zwei Forschungssäulen – die Konstitution gesellschaftlicher Existenzweisen (I) und die dadurch ermöglichte Transformation der Geschlechterordnungen (II) – sollen in den einzelnen Projekten die empirischen Gegebenheiten von Geschlecht einerseits und die theoretischen Konzeptionen der Kategorie Geschlecht andererseits systematisch aufeinander bezogen werden. Das Ziel des Qualifizierungskonzeptes ist es, die Fertigstellung innovativer Doktorarbeiten in der Förderzeit von drei Jahren zu ermöglichen und Doktorand*innen auf wissenschaftliche und außer­wissenschaftliche (auch internationale) Karrieren vorzubereiten. Das auf das Forschungs­programm zugeschnittene Qualifizierungskonzept greift auf langjährige Erfahrungen und bestehende Strukturen der Universität Bielefeld zurück. Die für Karrieren im Wissenschaftssystem unerlässliche Ausbildung disziplinärer Kompetenzen wird im GRK systematisch mit der Aneignung interdisziplinärer Perspektiven verschränkt. Spezifische Arbeitsformate bilden den Rahmen für innovative Forschung, einen kontinuierlichen Austausch unterschiedlicher Disziplinen sowie die Entwicklung gesellschaftsrelevanter Themen der Geschlechterforschung für die scientific community und die breitere Öffentlichkeit.

 

Experiencing Gender. Constitution and Transformation of Being in the World

This Research Training Group (RTG) will investigate the experiences people have with their gender in any given societal context. The central focus will be on the bodily-lived experiences of gendered being in the world. How do people experience their gendered mode of existence? How is gender constituted in lived experiences and in its entanglement with other dimensions of existence (class, ethnicity, nationality, sexuality, health, age, religion)? Because subjects experience themselves as gendered through this bodily-lived dimension, to what extent does this dimension present itself as a condition for the transformation of gender orders? A division between so-called ‘deconstructivist’ and ‘essentialist’ approaches has long been established within gender studies. Contrary to this development, this RTG would like to place corporeality and the complex sphere of experience of gender at its focus. The topic and research program of the RTG traverse the established disciplines: as such, subject fields that have so far largely worked separately on gender research will cooperate in this planned research network (American Studies, German Literary Studies, Health Sciences, Sociology, Sports Science, Political Science).The two-pillared research program consisting of: the lived bodily constitution of gendered modes of existence (research pillar I) and the transformation of the gender order thereby made possible (research pillar II) allows for each individual research project to systematically interrelate the empirical givenness of gender, on the one hand, with the theoretical conditions of the category of gender, on the other. The main goals of the qualification concept are to foster the timely completion of high-quality doctoral dissertations and prepare doctoral students for (international) careers within and beyond academia. The concept is tailored to the research program, and yet can rely on existing structures and long-standing experiences in such qualification at Bielefeld University. The training program systematically allows for doctoral students to acquire disciplinary competencies vital to pursuing successful careers in academia while simultaneously picking up interdisciplinary perspectives and questions. Special working formats ensure that junior scholars can engage in innovative research and the development of socially relevant topics and projects for gender research, the scientific community, and the general public.


Das interdisziplinäre GRK untersucht Erfahrungen, die Menschen mit ihrer Geschlechtlichkeit im Horizont der Gesellschaft machen. Im Mittelpunkt des Erkenntnisinteresses stehen das körperlich-leibliche Erleben und die sozialen Erfahrungen des geschlechtlichen In-der-Welt-Seins in der Verschränkung mit anderen Dimensionen der Existenz (Klasse, Ethnizität, Staatsbürgerschaft, Sexualität, Gesundheit, Alter, Religion). Wie leben und erleben Menschen ihre gesellschaftliche Existenzweise, die immer auch vergeschlechtlicht ist, und welche Bedeutungen geben sie ihrer Existenzweise vor dem Hintergrund historisch spezifischer gelebter Erfahrungen? Wie bedingen sich das Erfahren und Erleben von Geschlecht einerseits und das vergeschlechtlichte Erfahren und Erleben andererseits?

Das Ziel des GRK ist es, die Geschlechterforschung mit dem Fokus auf leibliche und soziale Erfahrungsräume und damit verbundene Dispositionen weiterzuentwickeln. Im Anschluss an bestehende Ansätze der Geschlechterforschung wird Geschlecht als nicht still zu stellender Prozess und als unentrinnbare, historisch je spezifische Anforderung verstanden. Das GRK möchte jedoch – über entsprechend dekonstruktivistische Ansätze hinausgehend – nicht nur die Herstellung von Erfahrung durch Sprache und latente soziale und diskursive Strukturen analysieren, sondern in Anknüpfung an phänomenologische Forschungstraditionen die Struktur gelebter Erfahrung in den Mittelpunkt stellen und mit neuen Methoden untersuchen. Ein wesentlicher Ansatzpunkt, um dekonstruktivistische und phänomenologische Perspektiven miteinander zu verknüpfen, liegt in der Thematisierung von Materialität als Materialität, ohne dabei in essentialistische Annahmen einer natürlichen Bestimmtheit geschlechtlicher Körper zurück zu fallen. Das erkenntnistheoretische Interesse richtet sich deshalb auf die Verschränkung von repräsentationalen, symbolischen, konstruierten, performativen mit physischen, psychischen, verkörperten und gelebten Aspekten von Geschlecht. Das GRK geht davon aus, dass Geschlecht als erfahrbare körperliche Leiblichkeit weder empirisch unmittelbar gegeben noch bloßes Produkt binär- heteronormativer Einschreibungen ist. Vielmehr ist es die in ständiger Bewegung begriffene und für Veränderung offene Ausdrucksweise eines verkörperten und gelebten Selbst – eine gesellschaftliche Existenzweise (Maihofer 1995; Kolip 1997; König 2012).

Das GRK erachtet die Frage nach der körperlichen Leiblichkeit und Erfahrbarkeit von Geschlecht keineswegs als eine Frage bestimmter, darauf spezialisierter Wissenschaften. Diese Thematik setzt im Gegenteil einen Dialog zwischen Disziplinen voraus, da nur so sichergestellt werden kann, dass der Raum der Erfahrungen in seiner Komplexität erfasst wird. Im GRK kooperieren Disziplinen, die mit international renommierten Wissenschaftler*innen an der Universität Bielefeld seit vielen Jahren Geschlechterforschung betreiben. Soziologie, Politikwissenschaft, Gesundheitswissenschaften/Public Health, Sport­wissenschaft, Literatur- und Kulturwissenschaften fokussieren im GRK anhand fachspezifischer empirischer Materialien verschiedene Aspekte der körperlichen Leiblichkeit und Erfahrbarkeit von Geschlecht und ergänzen sich gegenseitig sowohl in den Gegenstandsfeldern als auch in den theoretischen Perspektiven.

Zwei aufgrund der in der Geschlechterforschung seit Jahrzehnten etablierten Dichotomisierung von Dekonstruktivismus und Essentialismus bislang wenig erforschten Themen stehen im Mittelpunkt der Forschungsprojekte: Die körperlich-leibliche Konstitution gesellschaftlicher Existenzweisen (Forschungssäule I) und die dadurch immer zugleich auch ermöglichte Transformation der Geschlechterordnung (Forschungssäule II). Zentrale Forschungsfragen sind: Wie konstituiert sich Geschlecht in der körperlich-leiblichen Erfahrung und Wahrnehmung der sozialen Akteur*innen? Was konstituiert Wandel und Persistenz der Geschlechterordnung aus dieser Perspektive? Inwiefern stellt gerade die leibliche Dimension der sich dadurch selbst als Geschlechtskörper und Geschlechtswesen erlebenden Subjekte eine Voraussetzung dar für die Möglichkeit von Widerstand innerhalb der Geschlechterverhältnisse und Transformation von Geschlechterordnungen?

Wissenschaftlich-inhaltliche Rahmung

Die kultur-, sozial- und geschichtswissenschaftliche Geschlechterforschung hat die Konstruktion sowie die empirische Vielfalt und Wandelbarkeit von Geschlecht und Geschlechterverhältnissen umfassend  untersucht.  Dabei  wurde  zwar  deutlich,  dass  die  Gegenüberstellung einer ‚Gegebenheit‘ (Essentialismus) von Geschlecht einerseits und dessen ‚Konstruiertheit‘ andererseits der Komplexität der Geschlechter und ihrer Erforschung nicht gerecht zu werden vermag. Dennoch blieb die Entgegensetzung zweier plakativ als entweder ‚essentialistisch‘ oder ‚(de)konstruktivistisch‘ etikettierten Richtungen der Geschlechterforschung bestehen, ohne dass gerade dieses Spannungsfeld eine notwendige Grundlagenforschung initiiert hätte. Die Widersprüche der Theorie-Entwicklung spiegeln sich in den gesellschaftstheoretisch noch kaum geklärten Paradoxien gegenwärtiger Geschlechterverhältnisse: der Gleichzeitigkeit von Persistenz und Wandel (Maihofer 2007; König 2012) sowie dem soziologisch erfassten Tatbestand, dass Geschlechterdifferenzen in manchen Gesellschaftsbereichen unsichtbar, in anderen dagegen sichtbar geblieben oder auf neue Art sichtbar geworden sind (Hirschauer 2001; Weinbach 2013; Kastrup 2011 und 2016). Die durch solche Paradoxien evozierten und notwendigen Fragestellungen wurden bislang eher verhindert, die Zweiteilung und die disziplinären Grenzen der Geschlechterforschung haben den Blick auf die geschlechtliche Subjektivierung und die Erfahrung von Geschlecht sogar zunehmend verstellt.

Das GRK konzentriert sich demgegenüber auf eine den Paradoxien, den Trennungen und Arbeitsteilungen noch vorausliegende Grundlage des geschlechtlichen In-der-Welt-Seins. Damit schließen wir an die bislang eher vereinzelt gebliebenen Versuche an, Geschlecht als Existenzweise (Maihofer 1995) konzeptuell zu fassen: als ein Ensemble von Körperpraxen, Denk- und Gefühlsweisen und Routinen, die Geschlecht stets performativ hervorbringen und wiederholen, gegebenenfalls aber auch verändern und transformieren (Kolip 2012; Kolip/Hurrelmann 2016). Die im Kolleg verfolgten Forschungsprojekte initiieren eine entsprechende Grundlagenforschung über die Dimension leiblich gebundener Erfahrung von Geschlecht im gesellschaftlichen Zusammenhang und in Transformationsprozessen.

Zwar haben Körper und Materialität in den letzten beiden Jahrzehnten eine weitaus größere Aufmerksamkeit in der Geschlechterforschung gefunden (z.B. Akashe-Böhme 1995; Young 2005; Alaimo/Hekman 2008; Abraham 2017), zuletzt auch in einer durch postkoloniale Studien und Theorien der Intersektionalität geprägten Forschung (vgl. Roth 2013a; Roth 2016a; Junker/Roth 2018; Roth 2019). Körperpraktiken, Embodiment und Embodying sind in der Geschlechtersoziologie mittlerweile zu einem Schwerpunkt der Forschung geworden (vgl. Degele u.a. 2010; Mangelsdorf/Palm/Schmitz 2013). Zumeist jedoch haben die entsprechenden Ansätze – so die Ausgangshypothese des GRKs – weder thematisch und theoretisch noch methodisch einen Zugang zur Materialität leiblicher Erfahrung von Geschlecht gefunden. Vereinzelte Überlegungen zur Rolle des ‚leiblichen Empfindens‘, des ‚Spürens‘ und der Erfahrbarkeit von ‚Geschlechtskörpern‘, die zumeist an eine von Maurice Merleau-Ponty, Helmuth Plessner und Hermann Schmitz inspirierte phänomenologische Forschung anknüpften (Lindemann 1993; Stoller/Vetter 1997; Villa 2000 und 2011; Giuliani 2001; Gahlings 2006; Reuter 2011; Landweer/Marcinski 2016; Gugutzer 2017), sind marginal geblieben. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass Perspektiven und Zugänge zur Konzeptualisierung einer sowohl historisch als auch systematisch zu erfassenden, kultur- und gesellschaftstheoretisch fundierten Dimension der leiblichen Erfahrung von Geschlecht nicht auf der Untersuchungsebene selbst entwickelt worden sind: „Die Erfindung neuer, spezifisch körpersoziologischer und leibfundierter Methoden steht noch aus.“ (Duttweiler 2013: 177). Statt der Fokussierung auf jeweils diskursiv und gesellschaftlich hergestellte ‚Geschlechterkörper‘ möchte das GRK deshalb die Frage nach den jeweils gelebten und inkorporierten Realitäten und Erfahrungen vergeschlechtlichter Existenzformen aufnehmen und dabei insbesondere die Vielfalt interdisziplinärer Zugangsweisen erproben. Nötig ist zu diesem Zweck eine neue, sowohl interdisziplinär-theoretische wie empirische Aufmerksamkeit auf bisher kaum thematisierte Formen des geschlechtlichen In-der-Welt-Seins: auf die gelebten Erfahrungen vergeschlechtlichter Körper (Kolip 1997; Abraham/Müller 2010; Stoller 2010; Lindemann 2011; Gugutzer 2012; Kolip 2012; Jäger 2004/2014; König/Wojahn 2017), auf die leiblichen Praktiken und Narrative eines nicht zwischen Innen und Außen differenzierten, geschlechtsspezifisch agierenden ‚Selbst‘ (Woodward 2015) sowie auf die sich im Laufe des Lebens und im Kontext sozialer Räume verändernden „embodied narratives“ und „embodied selves“ (Robinson 2018). Dabei sind auch die jüngeren, geschlechtersoziologisch noch nicht rezipierten Forschungen über enaktivistische und zwischenleibliche Formen von Sozialität zu berücksichtigen (vgl. Eberlein 2016; Meyer u.a. 2017; Gallagher 2017; Schützeichel 2018a). Das GRK nimmt vereinzelte ältere, nicht weitergeführte geschlechtertheoretische Untersuchungen über den Begriff der „Erfahrung“ auf (Scott 1991; Stoller 2005), entwickelt das Konzept jedoch auf entscheidende Weise weiter: mit Blick auf aktuelle (neo-)phänomenologische Perspektiven der Leiblichkeit und der Existenzweisen sowie in neuen disziplinären Kontexten.

Das Forschungsprogramm des GRK ist in zwei Bereiche unterteilt: die Konstitution von Geschlecht als Erfahrung einerseits, die mögliche Transformation der Geschlechterordnung durch das körperlich-leibliche Erleben und die gelebten Erfahrungen der sozialen Akteur*innen andererseits.

In der ersten Forschungssäule wird die Konstitution gesellschaftlicher Existenzweisen im Spannungsfeld von Körper/Leib, Sprache/Sprechen und Umwelt anhand spezifischer empirischer Felder und Kontexte (Familie, Schule, Erwerbsarbeit, Care/Sorge, transkulturelle Räume, Religion, Musik, Kunst, Literatur, Medizin, Sport) untersucht. Das zentrale Anliegen dieser Forschungssäule ist es, Prozesse der Subjektivierung erlebensbezogen zu erforschen und auf diese Weise die Nuancenvielfalt der Logik von Selbst- und Weltverhältnissen zu erfassen.

Während in der Geschlechterforschung bislang vor allem gefragt wurde, wie und wo sich symbolische Geschlechterordnungen in den Prozessen der Subjektivierung auf der Ebene der Individuen und ihrer Körperpraxen einschreiben (vgl. Butler 1991; Maihofer 2002; Bourdieu 2005; Lengersdorf 2011; Villa 2013; Bublitz 2018), soll vor allem auch die konstitutive Bedeutung des sinnlichen und körperlich-leiblichen Erlebens für die Vergeschlechtlichung untersucht werden. Es geht dabei um den körperlichen Leib als Mittel des Zur-Welt-Seins (Merleau-Ponty), zugleich um die mit ihm verbundenen, in Sprache, sozialer Praxis, Sexualität, Erinnerung, Selbstthematisierung sowie in symbolischen Formen der Kunst und Literatur zum Vorschein kommenden Erfahrungen geschlechtlicher Existenz. Eine zentrale Annahme ist, dass das, was es für soziale Akteur*innen in einer bestimmten Situation oder historischen Phase bedeutet, vergeschlechtlicht in der Welt zu sein, stets komplexer und vielschichtiger ist als die sprachlichen Kategorien, die im Alltag zur Verfügung stehen, um dieses Erleben auszudrücken (Patch/König 2018). Das „verkörperte“ Mehr an Bedeutung, so die These des Forschungsprogramms, ist im Erleben der Person zugänglich, wenn auch nie als Ganzes zu versprachlichen (Jäger/König 2019). Die Bedeutungsgebung des spürenden und wahrnehmenden Leibes ist von den soziokulturellen und symbolischen Ordnungen geprägt, nicht jedoch gänzlich mit ihnen und den dabei zur Verfügung stehenden Begriffen, Konzepten und Sprachen zu verrechnen. Literatur, Dichtung, Musik, Tanz und Kunst spielen aus diesem Grund eine zentrale Rolle, sie verdeutlichen – ebenso wie der Sport (Gugutzer 2012; Hunger 2015; Degele 2018), die Erfahrung von Krankheit und Gesundheit, Alter und Lebenszyklen (Bublitz 2012) oder Diskriminierung und Demütigung (Schützeichel 2018b, 2018c) – nicht nur die leib- und erfahrungsgebundenen Dimensionen geschlechtlicher Existenzweisen, sondern bringen sie auch zum Ausdruck, lassen sie in einer Weise real und materiell werden, die sie wiederum als Gegenstände des verfolgten Forschungsprogramms ausweisen.

Die entsprechenden Forschungsprojekte werden den Blick der einzelnen Disziplinen auf die ihnen eigenen Forschungs- und Gegenstandsfelder lenken, bei denen leibgebundene Erfahrungen von Geschlecht zum Vorschein kommen und eine zentrale Rolle spielen. In sozialwissenschaftlichen und sozialtheoretischen Studien rückt dabei die Erfahrungs- und Erlebnisdimension von Geschlecht empirisch und theoretisch in den Vordergrund (vgl. Landweer 2014; Landweer/Marcinski 2016). Ethnisierte Konflikte ebenso wie gesellschaftspolitische Phänomene der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit und Rassismus sind zum Beispiel nicht nur als eine spezifische Wahrnehmung und Diskursivierung von Praktiken (auch körperlicher Art) lesbar, sondern erschließen sich auch und besonders im Hinblick auf das damit verbundene und noch kaum in den Blick genommene leibliche und geschlechtsbezogene Erleben der Akteur*innen. So sind die signifikant auf Geschlechterdifferenz bezogenen medizinischen und sozialen Krankheitsbilder (Essstörungen, Suchtverhalten) zwar das Ergebnis familiärer, psychischer und diskursiver (Umwelt-)Faktoren, in ihrem Ursprung ebenso wie in ihrer Medikalisierung und Bewältigung lassen sie sich jedoch nur als ein primärer Zustand des subjektiven leiblichen In-der-Welt-Sein, als geschlechtliche, gleichwohl veränderbare Existenzweise erfassen. Die Literaturwissenschaft kann sich zu diesem Zweck auf neuere, (neo-)phänomenologisch geprägte Ansätze beziehen, die Existenzweisen („modes of being“, vgl. Macé 2013), erlebnisbezogene Rezeptionsformen sowie die historischen Erfahrungskontexte literarischer Werke neu zu konzeptualisieren versuchen (vgl. etwa Felski 2008; Felski 2015; Citton 2016; Moi 2017). Literarisch-ästhetische Formen kommen auf diese Weise als Variationen und Optionen von Erfahrungsspielräumen auch für die Konstitution von Geschlecht in den Blick: in der Lyrik, die sich in letzter Zeit bezeichnenderweise auf die in der Theorie lange Zeit vernachlässigten körperlichen Dimensionen lyrischer Sprache besinnt (Snediker 2009; Erhart 2019), in narrativen Texten, in denen die Gemeinsamkeiten und Differenzen der Geschlechter als ein jeweils eigener Erfahrungsspielraum erprobt, imaginiert und erweitert werden kann (Horlacher 2018), in ästhetisch-literarischen Formen, die es erlauben, kaum versprachlichte und artikulierte Erfahrungsdimensionen von Sexualität, Begehren und Körperlichkeit erfahrbar und sichtbar werden zu lassen (Wolf 2018). Die neuere Autobiographie-Forschung verweist gerade in dieser Hinsicht auf eine vielfältige lebensweltliche (Schreib-)Form, die der spezifischen Erfahrung der eigenen Existenz Ausdruck verleiht und gleichzeitig – als eine Form der „heterophenomenology“ – andere daran teilhaben lässt (Schmitt 2017). Dies eröffnet – über die autobiographische Thematisierung von Geschlecht hinaus (vgl. Fleig 2019) – eine bislang kaum genutzte Perspektive zur Erforschung von leiblich geprägten Geschlechtererfahrungen. Künstlerische Formen und literarisch-rhetorische Mittel sind im Kontext des Forschungsprogramms keine sekundären Ausdrucksmittel oder bloße Inszenierungseffekte, sondern geben den unmittelbar nicht zugänglichen Momenten des geschlechtlichen Erlebens einen in der Forschung erst noch zu entdeckenden Artikulationsraum; gleiches gilt für ästhetisch-musikalische Formen von Erfahrung (Patch/König 2018; Roth 2016b). Die geplanten Einzelstudien nehmen das disziplinär unterschiedlich erfasste Material (Interviews, Fallstudien, Beobachtungen, symbolische Formen, literarische Texte) zum Anlass, die entsprechenden Erfahrungskontexte und Leibkonzepte zu rekonstruieren, zu vergleichen und miteinander in Beziehung zu setzen, um daraus ein neues Bild der historischen und gegenwärtigen Konstitution von Geschlechter-Erfahrungen zu entwerfen.

Die zweite Forschungssäule nimmt die Bedeutung des Erlebens und Erfahrens von Materialität und körperlicher Leiblichkeit für die Transformation der Geschlechterordnung in den Blick und verbindet Veränderungen der Erfahrungsweisen von Geschlecht mit gesellschaftlichen Brüchen, Antinomien sowie Macht- und Herrschaftskonstellationen. Bislang wird in der Geschlechterforschung vor allem die Strukturgebundenheit und Historizität des leiblichen Erlebens und der mit Erfahrungen verbundenen Affekte und Gefühle aufgezeigt. Eine Möglichkeit, die Resistenz der binär- heteronormativen Geschlechterordnung gegenüber Veränderungen zu erklären, ist die Bezugnahme auf deren materielle Verankerung auf der Ebene des Leibes (Bourdieu 1976, 1987). Gegenüber diesem Fokus auf Persistenz interessiert sich das Forschungsprogramm des GRK für körperlich-leibliches Erleben als Ausgangspunkt von Kritik, Widerstand und Protest. Grundlegend für die in der zweiten Forschungssäule zusammengefassten interdisziplinären Studien ist der Versuch, materielle und insbesondere körperliche Dimensionen der Erfahrung von Geschlecht als Indikator und Ausgangspunkt eines Phänomens zu begreifen, das in der geschichtstheoretischen Forschung als „Erfahrungswandel“ (Koselleck 2000) bezeichnet und in dieser Hinsicht für die Geschlechterforschung noch kaum produktiv rezipiert geworden ist. Weiter gehen wir davon aus, dass Körpern durch ihre Präsenz im sozialen und politischen Raum eine eigene Form der Widerständigkeit eignet und sie durch Formen des Auftretens im öffentlichen Raum Geschlecht wie auch Geschlechterordnung transformieren können.

Zahlreiche, global und medial wirksame feministische Bewegungen haben Körperlichkeit und leibliche Erfahrungen jüngst in unterschiedlichen Formen der Performance und des Protests als Elemente widerständiger Praxis sichtbar werden lassen (#NiUnaMenos/Vivas Nos Queremos 2017; The Women’s March Organizers and Condé Nast 2018). Ebenso sind die Transformationen gegenwärtiger Geschlechterverhältnisse, etwa im Kontext neuer Männlichkeiten und Väterlichkeiten (Oechsle/Müller/Hess 2012; Erhart 2012; König 2012; Lengersdorf/Meuser 2016), mit primären Veränderungen des ‚Erlebens‘ von Geschlecht verbunden. Häufig sind diese Veränderungen zunächst weder kognitiv noch emotional erfassbar, sondern in einer der Erfassung noch vorgelagerten leiblichen Sphäre zu lokalisieren und aufzuspüren (Robinson/Hockey 2011). Die im Sport, in der Medizin und im Gesundheitswesen sichtbar werdenden Transformationen der Geschlechterverhältnisse kommen häufig in einer ihnen zugrundeliegenden Schicht leiblicher Körper-Zustände, in gespürten ‚inneren‘ Widerständen, Regungen und Resonanzen zum Vorschein, in denen Selbst-Wahrnehmung, Körper-Bewusstsein und leibliche Erfahrung jeweils untrennbar miteinander verbunden sind. Literatur und Kunst vermitteln ein spezifisches Körper-Wissen durch ästhetische Erfahrung: Die Vielzahl von unterschiedlichen, die alltägliche Praxis fiktional überschreitenden Körperbildern und Weiblichkeits- und Männlichkeitsentwürfen in Kunst und Literatur dienen der Vergleichbarkeit von Geschlechter-Erfahrungen auf Seiten der Leser*innen (Erhart/Horlacher 2018); sie stellen plurale Körper- und Geschlechter-Erfahrungen nicht nur dar, sondern produzieren sie in Lektüre- und Rezeptionsprozessen.

Für eine konzeptionell vor allem um die Dimension der körperlichen Leiblichkeit erweiterte Erforschung der Transformation von Geschlechterverhältnissen greift das Forschungsprogramm des GRK auf eine ganze Reihe produktiver Anknüpfungspunkte zurück. Zunächst hat Michel Foucault im Laufe der 1970er Jahre selbst materielle Dimensionen über den sein Diskursdenken erweiternden Begriff des Dispositivs in seine Machttheorie integriert (Foucault 2000; Agamben 2008) und sich dabei auch zunehmend für die Bedeutung von Körpern für die Subjektkonstitution, aber auch für die Widerstands­möglichkeiten interessiert (vgl. Flügel-Martinsen 2013; 2014; 2017). Ein weiterer Ansatzpunkt besteht im Bereich der politischen Theorie und der Gesellschaftstheorien in der Diskurstheorie von Laclau und Mouffe, die selbst a limine materielle Dimensionen in den Diskursbegriff einschreiben (Laclau/Mouffe 2012; s.a. Nonhoff 2007; Marchart 2010; u.a. für Männlichkeiten Lengersdorf 2014). Die wichtigsten jüngeren, an den gemeinsamen Grenzen von Geschlechterforschung, politischer Theorie und Gesellschaftstheorie verfassten Arbeiten zum Zusammenhang von Kritik, Widerstand, Protest auf der einen und Körper auf der anderen Seite hat Judith Butler vorgelegt (vgl. Butler 2016). Mit Butler verstehen wir Körper in dem Sinne als prekär, dass sie eine grundlegende Vulnerabilität aufweisen, also deformiert, verletzt oder gar getötet werden können.

An diese theoretischen Kerngedanken schließen sich in der zweiten Forschungssäule verschiedene Forschungsdimensionen an. Da die grundsätzliche Vulnerabilität von Körpern sozial unterschiedlich verteilt ist, stellen sich Fragen der sozialen Gerechtigkeit (aus feministischer Perspektive: Kurz-Scherf/Lepperhoff/Scheele 2009; vgl. auch die Gerechtigkeitstheorie von Iris Marion Young 1990; 2007; Flügel-Martinsen/Martinsen 2013; 2014; 2016). Zugleich ist in Rechnung zu stellen, dass es sich niemals nur um einen Körper, sondern um eine Pluralität von Körpern handelt, jeweils gebrochen und vervielfältigt durch die intersektionalen Kategorien von Klasse, Ethnizität, Staatsbürgerschaft, Sexualität, Gesundheit, Alter. Zum Beispiel zeigen sozialwissenschaftliche und kulturwissenschaftliche Untersuchungen zu Migration und Flucht, wie und auf welche Weise transkulturelle Erfahrungen von geschlechts­spezifischen Erfahrungen begleitet sind, wie diese zugleich ihren Ausgang nehmen von leiblich gebundenen Erfahrungen, die der kognitiven Selbstwahrnehmung und der Artikulation vorausliegen (Boatcă/Roth 2016a; 2016b; 2019). Die Pluralität von Körpern in einer sinnlich wahrnehmbaren sozialen Welt bringt zudem anerkennungstheoretische Fragen des Verhältnisses von Körpern zueinander, ihrer Sichtbarkeit, Unsichtbarkeit und des Wie-gesehen-Werdens ins Spiel. Während sich die anerkennungstheoretischen Überlegungen bislang vielfach auf kulturelle und soziale Dimensionen konzentriert haben (vgl. Taylor 1993; Honneth 1994; 2018; Schützeichel 2018b), werden gerade in jüngerer Zeit die bislang weitgehend ausgeblendeten körperlichen und geschlechter­theoretischen Dimensionen von Anerkennung adressiert (Butler 2016). Daran lässt sich wiederum die für das Forschungsprogramm zentrale Fragestellung ableiten, wie sich Anerkennungsprozesse im Kontext von leiblich basierten Erfahrungen von Geschlechtlichkeit – etwa auch in literarischen Texten (Erhart 2017) – vollziehen.

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