Sommerdeutschkurse

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Bei Rücktritt vom Sommerdeutschkurs beachten Sie bitte die folgenden Konditionen:
Folgende Kurse nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen werden angeboten:
Kurs 1: Niveau B1 (für Teilnehmer*innen mit Vorkenntnissen auf A2-Niveau)
Kurs 2: Niveau B2 (für Teilnhemer*innen mit Vorkenntnissen auf B1-Niveau)
Der Umfang beträgt 25 Unterrichtseinheiten in der Woche.
Inhaltlich wird die Grammatik dem Niveau entsprechend eingeführt bzw. erweitert. Die Teilnehmer*innen lernen die wichtigsten Strukturen der deutschen Sprache. Der Fokus liegt aber vor allem auf dem Aufbau und Ausbau der kommunikativen Fähigkeiten. Hierzu werden Themen aus Universität und Alltag in Deutschland behandelt. Lehrbuch und Unterrichtsmaterial erhalten die Teilnehmenden vor Ort.
Kurs 3: Niveau C1: Fachsprache Jura
Kurs 4: Niveau C1: Fachsprache Wirtschaft
Kurs 5: Niveau C1: Fachsprache Mechatronik
Kurs 6: Niveau C1: Fachsprache Gesellschaft und Politik
Kurs 7: Niveau C1: Deutsche Wissenschaftssprache
Kurs 8: Niveau C1: Fachsprache Literatur
Kurs 9: Niveau C1: Fachsprache Naturwissenschaft und Technik
Der Umfang beträgt 25 Unterrichtseinheiten in der Woche. Die Kurse richten sich an Teilnehmer*innen mit sehr guten Deutschkenntnissen (mindestens B2-Niveau). Der Fokus liegt auf der Kommunikation und einem sicheren stilistischen Umgang mit der deutschen Sprache, daneben werden die grammatischen Kenntnisse dem Oberstufenniveau entsprechend erweitert. Der Projektunterricht hat einen lebensweltlichen Bezug und bezieht außerunterrichtliche Lernorte ein; so sind neben dem Unterricht auch für das jeweilige Fach relevante und interessante Exkursionen geplant. Lehrbuch und Unterrichtsmaterial erhalten die Teilnehmenden vor Ort.
Anhand von Fallbeispielen werden Grundrechte thematisiert und interkulturell verglichen. Darüber hinaus werden relevante Normen des BGB besprochen. Die eigenständige Bearbeitung von praktischen, lebensnahen Fällen rundet das Programm ab. Ziel des Projekts ist die Erweiterung der Sprachkompetenz im Bereich Jura.
Das Projekt Wirtschaft beschäftigt sich sowohl mit volkswirtschaftlichen als auch mit betriebswirtschaftlichen Themen. Im Fokus stehen Führung, Steuerung und Organisation von Unternehmen, das deutsche Steuersystem und gesellschaftsrelevante Themen wie der Fachkräftemangel. Darüber hinaus werden Prinzipien des Wirtschaftens und Berufe in der Wirtschaft thematisiert. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Verwendung von authentischen Fachtexten. Der Projektunterricht hat einen lebensweltlichen Bezug und bezieht außerunterrichtliche Lernorte ein; so finden neben dem Unterricht auch für das jeweilige Fach relevante Exkursionen statt.
Das Berufsfeld der Mechatronik umfasst alle Bereiche der Technik, in denen Komponenten der Elektronik, Mechanik und Informatik zusammenwirken. Zu den Projektinhalten gehören neben der Grammatikwiederholung anhand fachspezifischer Terminologie die Analyse von Graphiken/ Diagrammen, die Auswertung von Podcasts zu ingenieurwissenschaftlichen Themen sowie Lesetraining anhand von populärwissenschaftlichen Fachtexten und technischen Quellen.
Das Lesen und Verfassen wissenschaftlicher Texte ist im Studium eine Schlüsselkompetenz. Doch viele Fachtexte und Textsorten setzen komplexe Fähigkeiten voraus. Das Projekt richtet sich an alle Kursteilnehmer*innen, die ihre Lese- und Schreibkompetenz im Bereich deutsche Wissenschaftssprache verbessern wollen. Neben der für die Wissenschaftssprache relevanten Grammatik werden auch der typische Wortschatz sowie adäquate Formulierungen vermittelt. Durch praktische Übungen und Tipps hilft das Projekt den Studierenden, sich Lese- und Schreibstrategien kompetent anzueignen.
Der Kurs beschäftigt sich mit deutschsprachiger Gegenwartsliteratur im europäischen Zusammenhang. Wir untersuchen literarische Texte aus historischer und systematischer Sicht – als Medien mit bestimmten ästhetischen Formen, poetischen Verfahren und kulturellen Bedingungen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage nach literarischen Gattungen und dem Verhältnis von Literatur und Wirklichkeit. Dabei betrachten wir, wie literarische Texte in soziale, politische, kulturelle und historische Diskussionen eingebunden sind.
Im Mittelpunkt steht das Thema Zugehörigkeit in einer globalisierten und zugleich zersplitterten Welt. Literatur dient hier als wichtiges Archiv, um Fragen von Zugehörigkeit zu untersuchen – etwa im Hinblick auf transnationale Literatur, Weltliteratur und Mehrsprachigkeit.
Folgende Fragestellungen werden unter anderem beleuchtet:
Wie lässt sich Zugehörigkeit literarisch und ästhetisch bestimmen?
Welche Rolle spielen Imagination und Fiktion in Globalisierungsprozessen?
Welche historischen Zusammenhänge werden durch literarische Analysen sichtbar?
Wie stellt Literatur solche Prozesse nicht nur dar, sondern reflektiert, kritisiert und gestaltet sie aktiv mit?