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  • Das Gesundheitsmanagement

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Kontakt

Universität Bielefeld

Julia Burian

Geschäftsführung Gesundheitsmanagement

Tel.: +49 521 106-67305  

Mail: gesundheitsmanagement@uni-bielefeld.de

Ziele, Konzepte, Akteur*innen

Ziele und Konzepte

Gesundheitsmanagement an der Universität Bielefeld

  • definiert die Gesundheit von Mitarbeiter*innen und Studierenden als zentralen Zielbereich der Organisationskultur
  • blickt auf 25 Jahre praktische Erfahrungen zurück
  • ist Führungsaufgabe und hat die volle Unterstützung der Universitätsleitung
  • beteiligt Mitarbeiter*innen und Studierende aktiv an Planungen und Entscheidungen
  • ist mit Expert*innen innerhalb und außerhalb der Universität vernetzt
  • achtet auf Nachhaltigkeit und systematische Überprüfung aller Programme und Prozesse

Oberstes Ziel ist der Erhalt und die Verbesserung der (psychischen) Gesundheit von Studierenden und Mitarbeitenden. Das Gesundheitsmanagement verfolgt dieses Ziel sowohl auf Organisationsebene (verhältnisorientiert) durch das Schaffen gesundheitsförderlicher Bedingungen und Kultur für Studium und Arbeit an der Uni Bielefeld, als auch auf Personenebene (verhaltensorientiert) durch Unterstützung von gesundheitsförderlichem Verhalten von Mitarbeitenden und Studierenden, insbesondere durch individuell nutzbare Kurs- und Beratungsangebote.

Psychische, soziale und körperliche Gesundheit sind Voraussetzungen für Arbeits- und Studienzufriedenheit, Motivation und Leistungsfähigkeit. Erfolgreiches Gesundheitsmanagement fördert das Arbeits- und Studienverhalten, die Qualität von Arbeits- und Forschungsergebnissen und hilft die Kosten zu senken. Somit profitieren von einem erfolgreichen Gesundheitsmanagement die Organisation und ihre Mitglieder.

Das Konzept der Universität Bielefeld beschreibt Ziele, Strategien und Voraussetzungen für ein erfolgreiches Gesundheitsmanagement auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zu Arbeit, Organisation, Führung und Gesundheit. Das ursprüngliche Konzept wurde 2005 nach zehn Jahren praktischer Erfahrung aktualisiert und durch das Rektorat verabschiedet. Für die wissenschaftliche Fundierung und konzeptionelle Weiterentwicklung sorgte die enge Kooperation insbesondere mit der AG 1 der Fakultät für Gesundheitswissenschaften.


Aktuelle Schwerpunkte
  • Psychische Gesundheit in Studium und Arbeit
  • Gesunde Führung in Wissenschaft und Verwaltung
  • Gesunde Arbeit / Studium unter hybriden Bedingungen („New Normal“)

Neue Herausforderungen für Hochschulen, neue wissenschaftliche Erkenntnisse über die Zusammenhänge von Arbeit, Organisation und Gesundheit sowie veränderte rechtliche Rahmenbedingungen führten 2005 dazu, das Gesundheitsmanagement auf eine aktualisierte überarbeitete Grundlage zu stellen.

Auf Initiative von Personalräten und Personalleitung war die Universität Bielefeld Ende 1994 die erste Universität in Deutschland, die „Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz“ zu einem zentralen Zielbereich der Organisationskultur gemacht hatte.


Erarbeitet wurde das erste Konzept 1994 von VertreterInnen der Verwaltung, der Personalräte und der Fakultät für Gesundheitswissenschaften.


Akteur*innen

Gute Ideen und Initiativen alleine reichen nicht aus, damit sich das Gesundheitsmanagement produktiv entfalten kann. Entscheidende Erfolgsfaktoren sind vielmehr das von der Leitungsebene getragene Konzept, engagierte Akteur*innen, die miteinander kooperieren und eine koordinierte Steuerung der gemeinsamen Prozesse.
Die Struktur des Gesundheitsmanagements an der Universität Bielefeld ist formal gekennzeichnet durch den vom Rektorat eingesetzten Steuerkreis Gesundheit, in dem alle relevanten Gruppen vertreten sind. Zur Umsetzung von Zielen und Maßnahmen für die Mitarbeitenden sowie die Studierenden der Universität Bielefeld arbeiten unterschiedliche Akteur*innen in den vom Steuerkreis eingesetzten Themen bezogenen oder Projekt begleitenden Arbeitsgruppen zusammen. Die Aktivitäten und Projekte werden von der Geschäftsführung des Gesundheitsmanagements koordiniert. Von hier aus werden auch vielfältige Kooperationen mit Partner*innen außerhalb der Hochschule gestaltet.

Der vom Rektorat eingesetzte Steuerkreis Gesundheit bietet ein Forum für Beratung und Zusammenarbeit. Der Steuerkreis Gesundheit tagt durchschnittlich 4 x pro Jahr.

Aufgabe des Steuerkreises Gesundheit ist neben Austausch, Diskussion und Kooperation, die Formulierung von Zielen im Bereich von Gesundheit an der Hochschule. Außerdem werden Empfehlungen zu gesundheitsrelevanten Themen an das Rektorat erarbeitet und Entscheidungen der Hochschulleitung zu diesen Themen vorbereitet. Die Vorbereitung und Umsetzung der Ziele und Maßnahmenfür Mitarbeitende und Studierende der Universität Bielefeld findet auf der Ebene von Arbeitsgruppen statt. Strategien, Ziele und Maßnahmen werden zudem in einem Expertengremium bestehend aus Geschäftsführung BGM, Beratung für Mitarbeitende und Führungskräfte sowie wissenschaftlichen Expertinnen und Experten beraten und begleitet.

Mitglieder im Steuerkreis Gesundheit

  • Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz
  • AStA
  • Beratungsstelle für Mitarbeitende und Führungskräfte
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement / Inklusionsbeauftragter
  • Betriebsärztlicher Dienst
  • Fakultät für Gesundheitswissenschaften
  • Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft
  • Familienservice
  • Gesundheitsmanagement
  • Gleichstellungsbeauftragte
  • Hochschulambulanz
  • Hochschulsport
  • Kanzler / Hochschulleitung
  • LiliGoesMental (studentische Hochschulgruppe)
  • Personalentwicklung
  • Personaldezernentin
  • Personalrat Technik und Verwaltung
  • Schwerbehindertenvertretung
  • Studierendenwerk
  • Unfallkasse NRW
  • Wissenschaftlicher Personalrat
  • Zentrale Studienberatung (ZSB)

Aktivitäten und Projekte des Gesundheitsmanagements (BGM und SGM) werden im Personaldezernat in Abteilung P / O.6 Personalentwicklung Wissenschaft, Gesundheitsmanagement und Familienservice koordiniert. Die dauerhafte Einrichtung der Geschäftsführung war eine grundlegende Voraussetzung für die Koordination und Steuerung von Projekten, die Bearbeitung von Informationen und die Herstellung und Pflege von Kontakten (extern und intern) sowie für die inhaltliche Weiterentwicklung von Handlungskonzepten.

Im Sinne eines ganzheitlichen Organisationsverständnisses werden Gesundheitsmanagement, Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz sowie Personal- und Organisationsentwicklung als zusammenhängende Gestaltungsfelder betrachtet. Hier und in anderen Bereichen bestehen tragfähige Netzwerkstrukturen des Gesundheitsmanagements mit anderen Querschnittsaufgaben oder Führungsinstrumenten in der Organisation. So werden Ressourcen und mögliche Synergieeffekte genutzt und unnötige Doppelstrukturen vermieden

Außerhalb der Hochschule engagiert sich die Universität Bielefeld in bestehenden Netzwerken (z.B. im bundesweiten Arbeitskreis Gesundheitsfördernder Hochschulen und im Hochschulnetzwerk SuchtGesundheit) sowie auf Tagungen, Fortbildungs- und anderen Veranstaltungen im Kontext von Gesundheitsmanagement.


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