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  • 30 Jahre ­Gesundheit 1994 - 2024

    Tropfen auf Grashalm
    Tropfen auf Grashalm
    © Universität Bielefeld

30 Jahre Gesundheit – wir feiern Jubiläum!

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Kontakt

Bild von Julia Burian und Luisa Junker
Universität Bielefeld

Julia Burian (M. Sc. Psych.)

Geschäftsführung Gesundheitsmanagement

+49 521 106-67305

campusinbalance@uni-bielefeld.de


Luisa Junker (M. A.)

Projektleitung Studentisches Gesundheitsmanagement

+49 521 106-6112  

campusinbalance@uni-bielefeld.de

Am 19.06. findet der Große Gesundheitstag mit vielfältigen Aktionen und Angeboten rund um das Thema Gesundheit statt

Plakat mit Infos zum Gesundheitstag
© Universität Bielefeld

Das Highlight des gesunden Semesters wird der große Gesundheitstag am 19. Juni 2024 sein. Wir adressieren an diesem Tag mit vielfältigen Gesundheitsaktionen in der zentralen Uni-Halle, in diversen Seminarräumen und auf ausgewählten Außenflächen zwischen 09.00 und 16.00 Uhr die Ebenen der psychischen, körperlichen und sozialen Gesundheit sowie nicht zuletzt das Wohlbefinden am Campus.

Sie und Euch erwarten:

  • Zahlreiche Infokiosks und Aktionsstände von internen und externen Beratungsstellen & Expert*innen
  • Vorträge, Workshops & Aktionen zu ausgewählten Themen
  • Food-Court auf dem Außengelände zwischen den Zähnen U und V

Der Gesundheitstag richtet sich an alle Mitglieder der Universität, Studierende und Mitarbeitende sind herzlich eingeladen.

Schauen Sie vorbei, machen Sie mit und lassen Sie sich überraschen!

>>> Hier geht es zur Homepage mit Hallenplan, Übersicht und Kursbeschreibungen zu allen Angeboten <<<

 

Gesundes Semester & feierlicher Gesundheitstag:

Das 30. Jubiläum feiern wir mit einem Gesunden Semester voll besonderer Angebote und Events rund um die (psychische) Gesundheit und das Wohlbefinden am Campus: Besondere Highlights sind u.a. eine Woche zum Motto "Eat Good & Feel Good", Angebote im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche Alkohol, die Erweiterung des Massageangebots und der große feierliche Gesundheitstag am 19. Juni 2024, zu dem wir ein buntes und interaktives Programm  für alle Mitglieder der Universität zusammengestellt haben – Sie dürfen gespannt sein!  >>> Zur Programmübersicht


„Gesundheit und Wohlbefinden als zentraler Zielbereich der Organisationskultur“

… diesen wegweisenden Beschluss fasste das Rektorat der Universität Bielefeld am 6. Dezember 1994. Damit waren wir die erste Universität in Deutschland, die ein Konzept zur Gesundheitsförderung umsetzte.

Seit 30 Jahren ist das Gesundheitsmanagement eine zentrale Anlaufstelle rund um das Thema (psychische) Gesundheit Studierender und Beschäftigter. Hieraus sind im Laufe der Jahre  nachhaltige Strukturen hervorgegangen, wie die Beratungsstelle für Mitarbeitende und Führungskräfte oder der Familienservice. Regelmäßig werden innovative Maßnahmen umgesetzt, beispielsweise die Möglichkeit zur Teilnahme an Gesundheitskursen während der Arbeitszeit unter dem Motto "Ein Tag für die Gesundheit" oder die Analyse von Studienbedingungen hinsichtlich ihrer Wirkung auf die (psychische) Gesundheit Studierender im Rahmen bundesweiter Forschungsprojekte. >>> Zum Gesundheitsportal 


Campus in Balance – unsere Uni, unsere Gesundheit!

Das Jubiläum ist außerdem Anlass für eine konzeptuelle Weiterentwicklung und Aktualisierung von unserem Gesundheitsverständnis. Das neue Motto "Campus in Balance – unsere Uni, unsere Gesundheit" referiert nicht zuletzt auf die wichtige Rolle von Partizipation und Kommunikation, um den Campus als attraktiven Arbeits- und Studienort mit einem guten Klima für die (psychische) Gesundheit zu entwickeln. >>> Zu unserem Selbstverständnis


Prof. Dr. Bernhard Badura gratuliert:

Bernhard Badura
© Universität Bielefeld

„Wenn ich 30 Jahre zurückblicke, freue ich mich, mit dem Konzept des Sozialkapitalansatzes den Grundstein für das erste universitäre Gesundheitsmanagement bundesweit gelegt zu haben. Von Anfang an lag der Fokus auf der Qualität sozialer Beziehungen, insbesondere im Kontext von Führung sowie kollegialer und studentischer Zusammenarbeit.  

Heute wird die Relevanz dieses damals innovativen Ansatzes umso deutlicher: In Zeiten permanenten Wandels und des Wettbewerbs um beste Köpfe sind gelingende soziale Beziehungen eine wertvolle Ressource - für verbesserte Kooperation, Gesundheit sowie gute Arbeits- und Studienergebnisse.

Das Gesundheitsmanagement der Universität Bielefeld hat in den letzten 30 Jahren grundlegende Impulse gegeben und kann auch heute noch als Leuchtturm in der bundesweiten Hochschullandschaft bezeichnet werden – dazu meinen herzlichen Glückwunsch!

Prof. Dr. Bernhard Badura, Emeritus und Mitbegründer der Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld und Preisträger des Corporate Health Award für sein Lebenswerk


Gesundes Semester: Aktionen & Termine 2024

Großer Gesundheitstag

Stundenlanges Stillsitzen ist ungesund – es wirkt sich negativ auf unseren Körper aus und kann beispielsweise Verspannungen im Bereich von Rücken, Nacken und Schultern verursachen. Es beeinflusst aber auch unseren mentalen Zustand, so kann es zum Beispiel müde machen und die Konzentration erschweren.

Im Sommersemester 2024 stellen wir deshalb erstmalig unsere neuen Boxen „Der gesunde Seminarraum“ zur Verfügung – das sind zwei kleine Schränkchen (gut im Unigebäude transportierbar durch Rollen und Ziehgriffe), die prall gefüllt sind mit verschiedenen Utensilien zur Unterstützung von langen Sitzveranstaltungen. Die Boxen können für den Einsatz in Arbeit und Studium ausgeliehen und z.B. von Lehrenden in Blockseminaren oder von Referent*innen in Fortbildungen genutzt werden – nehmen Sie bei Interesse einfach Kontakt auf: campusinbalance@uni-bielefeld.de

Was ist drin?

  • Materialien zur Unterstützung der Ergonomie:
    • Höhenverstellbarer Tischaufsatz zum Arbeiten im Stehen
    • Höhenverstellbare Fußstütze zum Ausgleich bei nicht verstellbaren Stühlen
    • Keilkissen zur Entlastung und besseren Druckverteilung beim Sitzen
    • Balance—Kissen zum bewegteren Sitzen
    • Akkupressur-Set (Shakti-Matte + Kissen) für verbesserte Durchblutung und Entspannung von Rücken-, Nacken- und Schultermuskulatur
    • Gymba-Board zur Anregung der Fußmuskulatur beim Arbeiten im Stehen
  • Materialien zur Unterstützung von Konzentration und mentalem Wohlbefinden:
    • Profitipps für kurze Entspannungspausen
    • „Brain Break“ – Kärtchen vom Pausenexpress
    •  Mandalavorlagen und Malutensilien zum konzentrationsförderlichen Kritzeln

Bebilderte Anleitungen zur richtigen Anwendung aller Utensilien finden sich ebenfalls in der Box!

 

Massage für Alle!

Um die typischerweise langen Sitzzeiten bei Arbeit oder Studium und dadurch entstandene Verspannungen oder Blockaden auszugleichen, sind Massagen eine gute Möglichkeit. Aber auch, um in stressigen Phasen mit vielen Terminen oder Deadlines einfach einmal kurz abzuschalten und zu entspannen, kann eine kurze Massage sehr wohltuend sein und dabei helfen, den eigenen Akku wieder aufzuladen.

Mitarbeitenden der Uni Bielefeld stehen im Gesundheitsprogramm schon lange zwei verschiedene Optionen zur Verfügung, die nun anlässlich unseres Gesunden Semesters ausgeweitet und auch für die Gruppe der Studierenden geöffnet werden:

  • Mobile Massage: Jeden Mittwoch schickt das Bielefelder Massagestudio „Kunst der Berührung“ eine*n Masseur*in vorbei, der*die zum vergünstigten Preis professionelle Massagen von 20-60 Minuten durchführt.
  • Massagesessel „BrainLight©“: Der hochwertige Shiatsu-Massagesessel kann kostenfrei genutzt werden. Es steht eine Vielzahl von Programmen, teils mit visueller und auditiver Begleitung über Kopfhörer und Brille, zur Verfügung – von ganzheitlicher Körpermassage über Power-Napping-Situationen kann hier nach einer Einführung das Passende ausgewählt werden.

Beide Angebote finden im Gesundheitsraum D2-100 (Hauptgebäude) statt und erfordern eine vorherige Anmeldung, alle weiteren Infos finden Sie unter den obigen Links!

09.04. – 11.07.2024: Die Humboldtuniversität Berlin bietet eine digitale Ringvorlesung mit dem Titel „Auswirkungen des Klimawandels auf die physische und die mentale Gesundheit“ an, die für alle Master-Studierenden aus NRW geöffnet ist. Es werden Perspektiven u.a. aus der Psychologie, Politikwissenschaft und Medizin vorgestellt und diskutiert. Die online-Vorlesungen richten sich an Master-Studierende der Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften aus Nordrhein-Westfalen. Alle weiteren Infos finden sich hier (Keine Anmeldung erforderlich).


01.05. – 30.09.2024: Die Universität Bielefeld beteiligt sich auch diesmal wieder am Stadtradeln und trägt damit zu Bewegung und Klimaschutz bei. Die Teilnahme wird diesmal gemeinsam mit der HSBI als Team „Campus-Bielefeld-Radler*innen“ von den Gesundheitswissenschaften organisiert, nähere Infos folgen.


08.05. – 30.05.2024: Das Referat für Studierende mit Beeinträchtigung und anderen Stärken (RSB) veranstaltet eine Seminarreihe zum Thema „Mentale Gesundheit“. Im Sommersemester 2024 startet das nächste Seminar unter dem Titel „Wir bringen Farbe in den Alltag: Selbstfindung und Achtsamkeit mit dem RSB. Entdecke neue Perspektiven, Strategien, Übungen und Tipps“. Das Seminar findet 8 Terminen zu 4 Themenkomplexen statt:

Starterpaket: Selbstpflege für Einsteiger. Wir wissen alle um die Bedeutung von Ernährung, Bewegung und Licht. Oft fehlen jedoch realisierbare Ansätze, insbesondere für Anfänger. Gemeinsam erkunden wir einfache Möglichkeiten zur aktiven Selbstpflege und besprechen Strategien zur Stressbewältigung.
Datum/ Ort: 08.05.2024 H2 /09.05.2024 X-E0-002, 16-18 Uhr

Selbstreflexion Wer bin? - Was ist mir wichtig? Die Basis für authentisches Handeln ist Selbstkenntnis. Gemeinsam erkunden wir Übungen und Tests zur Werteidentifikation und Selbststärkung.
Datum/ Ort: 15.05.2024 H2/16.05.2024 X-E0-002, 16-18 Uhr

Selbstliebe: In der heutigen Leistungsgesellschaft sind Druck und Selbstkritik allgegenwärtig. Doch wahre Selbstliebe und klare Grenzen sind entscheidend für unser Wohlbefinden. Gemeinsam erkunden wir konstruktive Kritik und die Bedeutung gesunder Grenzen in Beziehungen.
Datum/Ort: 22.05.2024 H2/23.05.2024 X-E0-002, 16-18 Uhr

Vision und persönliches Wachstum In einer Welt des Wandels ist Selbstverständnis der Schlüssel zum Erfolg. Entdecke mit uns praktische Übungen zur Selbstakzeptanz und Zielsetzung für ein erfülltes Leben.
Datum/ Ort: 29.05.2024 H2/30.05.2024 X-E0-002, 16-18 Uhr

Die Themen sind in sich abgeschlossen. Es ist selbstverständlich kostenlos und jede*r Interessent*in ist herzlich willkommen. Weitere Informationen zum Seminar des RSB finden Sie hier.


18.06.2024: Die Zentrale Anlaufstelle Barrierefrei veranstaltet ein abendliches ZAB-Forum zum Thema „Vielfalt auf Augenhöhe – Über die Bedeutung der Menschenwürde für unser Verständnis von Inklusion, Diversität und Teilhabe“. 

Ort: X-E0-001 und im Livestream
Referent: Prof. Dr. Ralf Stoecker
Spätestens seit 2008, als die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft trat, sollte klar sein, dass jeder Mensch ein Recht darauf hat, in einer inklusiven und diversen Gesellschaft zu leben, an der er aktiv teilhaben kann. Was das aber konkret bedeutet, hängt auch davon ab, wie sich dieses Recht begründen lässt. Warum sind Inklusion, Diversität und Teilhabe Menschenrechte? Die Antwort findet sich im Begriff der Menschenwürde. Nur wer diese Rechte achtet, respektiert die menschliche Würde. In dem Vortrag erläutert der Bielefelder Philosoph Ralf Stoecker diesen Zusammenhang und zieht daraus Konsequenzen für verschiedene Themenbereiche.
 
Ralf Stoecker ist Seniorprofessor für Philosophie an der Universität Bielefeld. Seine Arbeitsbereiche liegen in der Praktischen Philosophie, insbesondere in der Philosophie der Person, Menschenwürde, Handlungsfähigkeit und Verantwortung sowie in verschiedenen Themenbereichen der Medizinischen Ethik. In den letzten Jahren sind zwei Sammelbände mit Aufsätzen Stoeckers erschienen („Theorie und Praxis der Menschenwürde“ (2019), „Handelnde Personen“ (2024)) und außerdem die Neuauflage des von ihm mit herausgegebenen „Handbuchs Angewandte Ethik“ (2023). Bis 2022 war Stoecker Mitglied im Vorstand der Akademie für Ethik in der Medizin.

Gesunde Ernährung ist divers!

Wann ist Ernährung eigentlich „gesund“? Hierauf gibt es keine einfache und allgemeingültige Antwort. Vielmehr sind individuelle (gesundheitliche) Voraussetzungen und persönliche Ziele ausschlaggebend und was dem Einen gut tut, verträgt die Andere vielleicht gar nicht oder lehnt es beispielsweise aus ethischen oder religiösen Gründen ab. Dennoch ist die Ernährung unbestritten ein wichtiger Baustein, sowohl für die körperliche Gesundheit als auch für unser mentales Wohlbefinden.

Rezepte und Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.:

Daher möchten wir auf die neuen lebensmittelbezogenen Ernährungsempfehlungen und den Ernährungskreis der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) hinweisen, die unter dem Motto Bunt und gesund essen und dabei die Umwelt schonen Empfehlungen zusammengestellt hat, die sowohl der eigenen Gesundheit, als auch dem Klima unseres Planeten dienlich sind. Ein wichtiger Baustein liegt hierbei auf dem vermehrten Verzehr pflanzlicher Lebensmittel, insbesondere zum Verbrauch „ (…) von Obst und Gemüse, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten sowie Nüssen und pflanzlichen Ölen (…)“ wird geraten. Auf ihrer Webseite hält die DGE neben den detaillierten Ernährungsempfehlungen auch gesunde, leckere und zugleich nachhaltige Rezepte sowie Wissenschaftliche Grundlagen und FAQs bereit.

Aktionswoche an der Uni Bielefeld mit gesunder Aktionstheke und buntem Rahmenprogramm:

An der Uni Bielefeld legen wir vom 3.-7. Juni 2024 einen besonderen Fokus auf das Thema Ernährung und die vielfältigen Gesundheitsaspekte, die damit verbunden sind – dazu zählt auch das psychische Wohlbefinden (Stichwort „Soulfood“). Wir freuen uns sehr, dass das Studierendenwerk diese Themenwoche mit täglich wechselnden besonders gesunden Aktionsmenüs in der Mensa bereichert. 

Hier Informationen und zur Anmeldung: 

Brainfood fürs Büro! - Mealpreap-Workshop für Mitarbeitende 

Haltbarmachen & Fermentieren - Workshop mit Restlos e.V.  (Der Workshop ist leider bereits ausgebucht)

Live-Kochkurs - Gesund und lecker kochen mit dem Studierendenwerk (Der Kochkurs ist leider bereits ausgebucht)

Hier Informationen und direkt zur Anmeldung: 

Einstündige individuelle Beratungssessions zum Thema Essen & Mental Health mit Sabine Schulz im Raum P1-209 (UHG) | Bitte im Vorfeld hier anmelden (Die Sessions sind leider bereits alle ausgebucht. Wir bemühen uns bereits um Nachschub - schreiben Sie uns gern eine E-Mail, wenn Sie direkt über neue Terminoptionen informiert werden möchten. Am 05.06.2024 zwischen 11:00 und 14:00 wird Sabine Schulz zusätzlich in der UHG-Haupthalle für "kleine" Beratungen zur Verfügung stehen.)

„Wieviel Alkohol ist eigentlich „normal“?

Typischerweise wird der Alkoholkonsum anderer im Vergleich zum eigenen Alkoholkonsum eher unterschätzt. Ebenso steht die gesellschaftliche Akzeptanz des Alkoholkonsums in keinem Verhältnis zu den gesundheitlichen Folgen, die schon bei vermeintlich geringen Alkoholmengen zu verzeichnen sind. So hat die Weltgesundheitsorganisation zu diesem Thema eine aktuelle Erklärung veröffentlicht, in der sie ein eindeutiges Fazit zieht: Beim Alkoholkonsum gibt es keine gesundheitlich unbedenkliche Menge.

Verschiedene hilfreiche Infomaterialien (Broschüren, Flyer, Selbsttests) rund um das Thema Alkoholkonsum stellt außerdem die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. in Kooperation mit diversen Akteur*innen auf ihrer Webseite zur Verfügung, wie bspw. den Flyer „Alkohol und Gesundheit“, die Broschüre „Nein  sagen zu Alkohol“ oder auch ein humorvolles Quiz zum Wissen über Alkohol.

 

Aktionstag Alkohol mit Betroffenenperspektiven, Filmvorführung und Rausch-Parcours:

Am Mittwoch, den 12. Juni 2024, beteiligen wir uns mit verschiedenen Veranstaltungen an der bundesweiten Präventionswoche Alkohol, die unter dem Motto „Alkohol? Weniger ist besser!“ stattfindet. Im Fokus steht dabei die realistische Einschätzung des eigenen Alkoholkonsums und dessen gesundheitliche Folgen, sowie die Sensibilisierung für Alkoholkonsum im sozialen Umfeld. Die Aktionen richten sich an alle Mitglieder der Universität, Studierende und Mitarbeitende sind herzlich eingeladen.

Das Programm umfasst folgendes:
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Ausstellung - Campus in Balance, Beratungsstelle für Mitarbeitende und Führungskräfte, Polizei Bielefeld & Der Paritätische Bielefeld, vor dem X-Gebäude (wetterabhängig im Westend) von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Verschiedene Akteur*innen präsentieren ab 10:00 Uhr ihre Stände vor dem X-Gebäude - alternativ bei schlechtem Wetter warm und trocken im Westend - und bieten dort eine Vielzahl von Informationen und interaktiven Möglichkeiten rund um das Thema Alkohol an.

Campus in Balance & Beratungsstelle für Mitarbeitende und Führungskräfte: Infokiosk und Empfehlungen
Campus in Balance bietet einen Infokiosk mit umfangreichen Materialien, Selbsttests und Kommunikationshilfen zum Thema Alkohol. Besucher*innen können sich hier über die gesundheitlichen Risiken von Alkoholkonsum informieren und Anregungen für einen bewussten Umgang mit Alkohol erhalten. Der Infokiosk ist eine hervorragende Gelegenheit, um mehr über Prävention und die Unterstützungsmöglichkeiten an der Universität zu erfahren.

Polizei Bielefeld: Alkohol im Straßenverkehr
Die Polizei Bielefeld wird mit einem Aktionsstand vertreten sein, der sich speziell mit dem Thema Alkohol im Straßenverkehr befasst. Es werden Informationen insbesondere zu den Gefahren und rechtlichen Konsequenzen von Alkohol am Steuer von Fahrrädern, E-Scootern und PKWs bereitgestellt. Ein interaktiver Rauschbrillen-Parcours ermöglicht es den Besucher*innen, die Auswirkungen von Alkohol auf die Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit selbst zu erleben. Dies bietet eine eindrückliche und präventive Lernerfahrung.

Der Paritätische Bielefeld: Selbsthilfe-Kontaktstelle
Die Selbsthilfe-Kontaktstelle von der Paritätischen Bielefeld stellt ihre Plattform und Ressourcen für Menschen vor, die auf der Suche nach einer Selbsthilfegruppe sind oder eine solche Gruppe gründen möchte. Am Infostand können sich Interessierte über Selbsthilfegruppen und das Prozedere dazu informieren. Nutzen Sie die Gelegenheit, um sich über die vielfältigen Angebote zur Selbsthilfe zu informieren und ins Gespräch zu kommen.

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Online-Vortrag - „Wieso ‚Nein-Sagen‘ dein Leben retten kann“ 15:30 - 17:00 Uhr, online

Über Suchterkrankung zu sprechen ist nicht einfach. Unser*e Speaker*in teilt dennoch Erfahrungen aus der Betroffenenperspektive.
 
In diesem von der BARMER organisierten Speaker*innen-Vortrag erhalten Sie und ihr wertvolle Einblicke in die Perspektive einer von Sucht betroffenen Person. Ergänzend steht ein*e Psycholog*in für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Sie und ihr erfahrt, wie Sucht wirkt und entsteht, was die ersten Anzeichen sind und wie zu handeln ist, wenn wir selbst oder nahestehende Menschen betroffen sind. Außerdem stellen sich die uniinternen Anlaufstellen Zentrale Studienberatung und Beratungsstelle für Mitarbeitende und Führungskräfte vor. Der Vortrag ist für alle Studierenden und Mitarbeitenden der Universität Bielefeld geöffnet.
 
Hier der Link zur Registrierung: Wieso Nein-Sagen dein Leben retten kann - Universität Bielefeld“ 
 

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UniKino Special - „Der Rausch“, H12 ab 17:00 Uhr, Filmstart um 18:00 Uhr

Nach dem vielfältigen Tagesprogramm findet ab 17:00 Uhr mit dem UniKino Special zu „Der Rausch“ eine Filmvorführung mit anschließender Diskussion unter Beteiligung der fS freiwillige Suchthilfe Bielefeld e.V., Caritas Bielefeld und dem Sozialpsychiatrischen Dienst der Stadt Bielefeld statt. Außerdem bietet die Cocktailbar „Mobile Mixmasters“ eine Variation leckerer alkoholfreier Cocktailkreationen an, die nicht nur während des Films, sondern auch als Inspiration für eigene Feierlichkeiten genutzt und genossen werden dürfen – dafür liegen alle Rezepte zum Mitnehmen bereit.

Der Filmabend kann gerne spontan besucht werden, da die Anzahl der Plätze jedoch begrenzt ist, empfehlen wir zur Sicherheit eine vorherige Anmeldung: 

https://ekvv.uni-bielefeld.de/kvv_publ/publ/Lehrende_Terminvereinbarungen.jsp?login=x&personId=470001898

Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme, viele angeregte Gespräche und einen lehrreichen Tag für uns alle!

Neues Motto: "Campus in Balance – unsere Uni, unsere Gesundheit"

Das neue Motto „Campus in Balance – unsere Uni, unsere Gesundheit“ spiegelt das aktuelle Verständnis von Gesundheit an der Universität:

Die Arbeits- und Studienbedingungen förderlich für die körperliche, mentale und soziale Gesundheit zu gestalten, wurde an der Universität Bielefeld in deutschlandweiter Vorreiterrolle bereits 1994 zu einem zentralen Zielbereich erklärt. Gesundheit wird hier als Leitungsaufgabe verstanden und in einem von der Hochschulleitungsebene eingesetzten universitätsweiten Steuerkreis erörtert und vorangetrieben.

Das Gesundheitsmanagement bietet im Sinne einer „Wegweiserfunktion“ Beratung und Informationen rund um das Themenfeld (psychische) Gesundheit für alle Mitglieder der Universität an. Wir unterstützen auf individueller Ebene mit vielfältigen Aktionen, Kurs- und Beratungsangeboten sowie im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM). Auf struktureller Ebene sorgen wir im Kontext eines kontinuierlichen Kultur- und Bewusstseinswandels für die Entwicklung möglichst gesundheitsförderlicher Bedingungen. Dazu gehören sowohl die Reduktion von Belastungen, als auch die Stärkung von Ressourcen und die Erfassung von Bedarfen, u.a. in Form regelmäßiger Mitarbeitendenbefragungen zu Arbeitsbedingungen und Gesundheit. Wir legen besonderen Wert auf den Einbezug aktueller Erkenntnisse, treiben eigene bundesweite Forschungsprojekte voran und stehen in engem Austausch mit einschlägigen Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis.

Was heute den Gütekriterien der Gesundheitsfördernden Hochschulen entspricht, hat an der Universität Bielefeld langjährige Tradition: Wir verfolgen einen ganzheitlichen Setting-Ansatz und haben als übergreifendes Universitäres Gesundheitsmanagement (UGM) mit den Bereichen Betriebliches (BGM) sowie Studentisches (SGM) Gesundheitsmanagement die Partizipation aller Zielgruppen im Blick. Dabei verstehen wir Gesundheit als Querschnittsthema, welches als Organisationsentwicklungsaspekt in relevanten Prozessen mitgedacht wird und dabei eng mit benachbarten Kulturthemen wie Familie, Diversität, Gleichstellung, Inklusion und Nachhaltigkeit kooperiert. So steht der Slogan „Campus in Balance“ nicht nur für die Balance zwischen Arbeit bzw. Studium und Privatleben, sondern auch für die Balance vielfältiger Kulturthemen, die alle gemeinsam die Basis für einen attraktiven und modernen Arbeits- und Studienort schaffen.

Aktuelle Informationen, Angebote und Ansprechpersonen: www.uni-bielefeld.de/gesundheit

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