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  • Veranstaltungen

    SFB 1288

    © Universität Bielefeld

Transatlantic Workshop in History Bielefeld & Notre Dame

21.-25. Mai 2021, Zoom

Vom 21. bis 25. Mai findet der digitale “Transatlantic Workshop in History Bielefeld & Notre Dame” statt. Seit 2009 besteht eine Kooperation zwischen dem Department of History der University of Notre Dame/Indiana, USA, der Abteilung Geschichtswissenschaft und der BGHS an der Universität Bielefeld im Bereich des doctoral trainings. Hier gibt es auch viele Anknüpfungspunkte zum SFB 1288, denn die „Young Researchers“ des SFBs 1288 sind Teil der BGHS. Ein wichtiger Baustein der Kooperation ist der fünftägige Aufenthalt an der Partneruniversität. Er ermöglicht es, die andere Universitäts- und Wissenschaftskultur atmosphärisch und sinnlich zu erfahren. Nachdem 2020 der Workshop ausfallen musste, findet er in diesem Jahr digital via Zoom statt. Das Erleben des Campus und der regionalen Einbettung der Partnerinstitution lässt sich zwar nicht Format ersetzen. Dennoch haben die Young Researchers in einem Workshop unter der Leitung von Dr. Marina Böddeker ein virtuelles Format entwickelt, das den Austausch ermöglicht: Das Transatlantic Café – Ein virtueller, interaktiver und kreativ gestalteter Raum.

Kick-Off-Konferenz für die zweite Förderphase des SFB

7.-8. Mai 2021, Zoom

Am 7. und 8. Mai findet die Kick-Off-Konferenz für die zweite Förderphase des SFB 1288 statt. Neben der Diskussion zentraler Grundlagentexte steht die Vorstellung der Teilprojekte sowie das Kennenlernen der Mitglieder des Sonderforschungsbereiches auf dem Programm. In verschiedenen Konstellationen wird an den zwei Tagen über die Ausrichtung, Chancen und Herausforderungen der neuen Förderphase diskutiert.

Auftakt der Ringvorlesung “Nothing Compares To You“

5. Mai 2021, 16-18, Zoom

Mit einem Vortrag von Angelika Epple zum Thema “Praktiken des Vergleichens – Auf dem Weg zu einer Theorie des historischen Wandels” startet die Ringvorlesung des SFB 1288, die im Sommersemester 2021 unter dem Thema “Nothing Compares To You – Praktiken des Vergleichens, ihre Ursachen und Effekte von der Antike bis zur Gegenwart” steht. Mitglieder aus allen Projektbereichen und Disziplinen des SFBs 1288 beteiligen sich an der vom 5. Mai bis 21. Juli laufenden Vorlesungsreihe.

Workshop: Klassische Akademische Geschichtsschreibung und Public History – Unterschiede, Gemeinsamkeiten, Vergleichspraktiken

28.-29. Jan. 2021, Zoom

Das Teilprojekt Ö (Öffentlichkeitsarbeit und Wissen- schaftskommunikation) des SFB 1288 lädt, mit Un- terstützung der Arbeitsgemeinschaft Angewandte Geschichte / Public History im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands, am 28. und 29. Ja- nuar zu einem Workshop ein. Der Workshop widmet sich den Unterschieden und Gemeinsamkeiten von ‚klassischer‘ akademischer Ge- schichtsschreibung und Public History und nimmt da- bei insbesondere Vergleichspraktiken zwischen den Polen der Geschichtsdarstellung in den Blick. In Vorträgen zu Themen wie Storytelling in der Ge- schichtswissenschaft, dem Aufbereiten historischer Ereignisse im Comicformat oder Reenactments, spü- ren die Teilnehmer*innen den der Vermittlung vorgela- gerten und ihr inhärenten (Vergleichs-)Praktiken nach. Damit leisten sie einen Beitrag dazu, neu über histori- sche Forschung, ihre Ergebnisse und ihre Kommunika- tion nachzudenken.

Bernadette Wegenstein: Comparing, Radical Equality and Global Feminist Filmmaking Practice

16. Dec. 2020, 16-18, Zoom

In her talk, Professor Wegenstein will engage with contemporary global feminist cinema practice to ask several questions: What is a feminist film practice?, How is it expressed differently in a global context?, and: How can a feminist film practice generally contribute to ideas of radical equality? The exemplary film scenes Wegenstein presents tell about a female experience either expressively countering male domination in the story-lines and visual strategies such as the Chilean film Princesita (2017) by Marialy Rivas which is about a dangerous religious cult, or they overtly problematize the struggle with race and its intersections with female sexuality as addressed by Wanuri Kahiu in Kenya with her film Rafiki (2018), that tells the story of a lesbian love within the context of the enslaved experience. They also show how the search for belonging is wrapped up in complex notions of motherhood, as most recently showcased in Japanese auteur Naomi Kawase's latest adoption drama, True Mothers(2020). Professor Wegenstein will also talk about her latest film The Conductor (2020) which revolves around the US-American conductor Marin Alsop.

Poster

Matthew Specter: Atlantic Realism as Project of Comparison

9. Dec. 2020, 16-18, Zoom

In this talk, Matthew Specter discusses a central finding of his book, The Atlantic Realist Century, 1880-1980. This work of transnational intellectual history focuses on the writings of six major intellectuals (Alfred Mahan, Friedrich Ratzel, Carl Schmitt, Karl Haushofer, Hans Morgenthau and Wilhelm Grewe) and a score of lesser-known figures. It argues that what is commonly known today as "realism" in Atlantic international relations theory, diplomatic practice, and public discourse on international affairs developed over the course of a century of German-American intellectual exchange. Specter provides an alternative account of the development of realism to histories that emphasize its descent from Bismarckian Realpolitik, or the liberal response to the rise of the Third Reich. Specter explains how and why he uses the term practice of comparison to illuminate the intellectual history of realism. Realism developed through a transnational practice of comparison. The categories of "great power" and "world power" were important categories that performed comparative work. In divergent political contexts, the fin de siècle, the interwar period, and in the postwar period, American and German intellectuals nonetheless found comparison of their nations an essential tool for describing the practices of empire and the prerogatives of nation-states. Specter's account of the intertwined histories of German and American discourses on international affairs challenges narratives of American exceptionalism and of the German Sonderweg and provincializes an influential tradition in Western political thought.

Angelika Epple: Globale Mikrogeschichte

24. Nov. 2020, 16-18, Zoom

Britta Hochkirchen und Helga Lutz bei der Podiumsdiskussion: Auguste Rodin – Jeff Wall. Die Denker miteinander gegenüber #1

18. Nov. 2020, 19, Zoom

In der Reihe miteinander gegenüber werden zwei Werke aus unterschiedlichen Zeiten, Gattungen und Stilen der Kunstgeschichte miteinander in Beziehung gesetzt, um so ihre Wirkung und Aussage miteinander zu vergleichen, ihre Besonderheiten ins Blickfeld des Betrachters zu rücken und zum vergleichenden Denken anzuregen. Gemeinsam mit den drei Vorträger*innen wird online über DIE DENKER und das vergleichende Sehen von Kunstwerken gesprochen. "miteinander gegenüber #1" entsteht in Kooperation mit den Teilprojekten C05 (Prof. Dr. Helga Lutz) und C01 (Dr. Britta Hochkirchen) des SFB. Eine vorherige Anmeldung unter albrecht@kunsthalle-bielefeld.de ist erforderlich.

Frank Hillebrandt: Ereignis und Praxisformation. Zur Soziologie des Rock und Pop

8. Nov. 2020, 16-18, Zoom

Der Vortrag findet im Rahmen des von Carlos Spoerhase und Tobias Werron veranstalteten Seminars "Praxistheorie. Ein Dialog zwischen Soziologie und Literaturwissenschaft" statt.

Online-Konferenz: Entrechtete Körper – Vergleichen, Normieren, Urteilen, Leben, 1450-1850

15-16. Jun. 2020, online

Veranstalterinnen: Cornelia Aust, Antje Flüchter (Teilprojekt B01) in Kooperation mit Claudia Jarzebowski (FU Berlin)

Vergleiche ordnen die Welt und Weltwahrnehmung. Zu vergleichen bedeutet, Ähnlichkeiten und Differenzen festzustellen, zu behaupten, zu konstruieren. Häufig sind die vielfältigen Verknüpfungen untereinander mehrdeutig und erweisen sich als dynamisierend und elastisch, wenn es darum geht, bisher Unbekanntes in die Vergleichs- und Weltordnung zu integrieren. Die Frage, wie durch das Vergleichen historisch die Welt verstanden und geordnet wurde, leitet durch die Konferenz. Von besonderem Interesse sind Grenz- bzw. Begegnungszonen – religiöse, territoriale, kulturelle, gesellschaftliche.

Die in der Frühen Neuzeit sich verdichtenden, globalen Verflechtungen erweiterten das Feld der Vergleichspraktiken. Besonders deutlich wird das in der Wissensgeschichte. Im Fokus unserer Tagung stehen deswegen Körper, denn auch für Körper, Körperwahrnehmung sowie damit verbundene Konzepte von Ordnung und Natur bedeutete die Zunahme der zum Vergleichen verfügbaren Körper eine spannende Herausforderung. Diese Erweiterung bedeutete auch, neu und anders vergleichen zu können: Welche Kriterien wurden neu in den Vergleichskanon aufgenommen, welche veränderten, wie zum Beispiel die Hautfarbe, ihre Bedeutung und mit welchen Konsequenzen? Welche Bedeutung hatten diese Vergleiche für die naturrechtlichen Grundlagen der globalen Interaktion, für Konfliktbewältigung und Kolonialisierung, für die grundsätzliche Frage nach Zugehörigkeit und Menschlichkeit?

Menschliche, tierische, weibliche, männliche, junge, alte, dunkle, helle, muslimische, jüdische, christliche, große, kleine, gesunde, beschädigte und viele Körper mehr standen im Fokus konkurrierender Diskurse und Herrschaftsansprüche zwischen 1450 und 1850. Uns interessiert, welche Struktur die genutzten Vergleichspraktiken haben, welche Vergleichseinheiten (comparata) durch welche Vergleichskriterien (tertia) konturiert und konstruiert wurden. Davon erhoffen wir uns Aufschlüsse darüber, welche Deutungs- und Handlungsmacht über Körper behauptet (auch im Sinne des Selbstbehauptens), hergestellt oder in Frage gestellt wurde. Konkurrierende Körper- und Rechtskonzeptionen, etwa in den Americas oder in den Regionen und Kulturen Asiens, beeinflussten, so eine Hypothese, auch diejenigen Körperpraktiken, die über europäische Akteure ausgetragen und vertreten wurden.

Die Konferenz findet online statt. Wir werden gemeinsam Arbeitspapiere der Beitragenden diskutieren. 

Programm

 

Workshop: "Geschichte und Soziologie der Zukunft im 20. Jahrhundert: Die USA als 'Great Nation of Futurity'?"

14-15. May. 2020, X-B2-103

Im Jahre 1839 veröffentlichte der Publizist John L. O'Sullivan im Democratic Review einen Artikel mit dem Titel "The Great Nation of Futurity". Sullivan sagte den noch jungen Vereinigten Staaten eine leuchtende Zukunft voraus und forderte ihre weitergehende Emanzipation von der Geschichte sowie den politischen und kulturellen Errungenschaften Europas. Allein dadurch könnten die USA die ihnen zugedachte Rolle als "Nation des Fortschritts, der individuellen Freiheit und der universellen Rechte" einnehmen. Die von Sullivan entworfene Zukunft war dabei aus seiner Sicht ebenso erstrebenswert wie unausweichlich, Utopie und Prognose zugleich.

Im Vordergrund jüngster historischer und soziologischer Diskussionen um vergangene Zukunftsentwürfe stehen insbesondere deren Entstehungskontexte und -bedingungen, ihre intendierten wie tatsächlichen Umsetzungen und ihre diskursive oder institutionelle Wirkmächtigkeit. Den Forschungsdesigns solcher Untersuchungen liegen oftmals nationale Kontexte zugrunde. Dabei fällt jedoch auf, dass US-amerikanische Zukunftsentwürfe zumeist im euroatlantischen Kontext (und nicht beispielsweise in ihren Verflechtungen mit Zukunftsentwürfen aus dem Globalen Süden) und gelegentlich als Vergleichsfolie für auf europäische Nationen bezogene Fallstudien betrachtet werden.

Mit dem Nachwuchs-Workshop "Geschichte und Soziologie der Zukunft im 20. Jahrhundert" soll dieser doppelten empirischen Leerstelle konstruktiv begegnet werden. Deshalb rücken gezielt die Besonderheiten US-amerikanischer Zukunftsentwürfe sowie ihre spezifischen transatlantischen bzw. globalen Effekte im 20. Jahrhundert in den Blick. Besonderes Augenmerk gilt dabei unter anderem der Frage nach dem handlungsleitenden Potenzial zeitlich codierter Vergleiche im Zusammenhang mit angestrebten gesellschaftlichen Ziel- und Idealvorstellungen.

 

International Workshop: Concepts of Equality

29-30. Nov. 2019, X-A2-103

Today, most constitutions of the world affirm the right to equality of their 'citizens', of 'human beings' or, simply, of 'everyone'. Equality seems a universally accepted (legal) value. Yet, ideas epitomized in the term 'equality' have been and still are contested throughout history.

The workshop revisits some critical junctures throughout history where, in the field of law, concepts of equality intersected with concepts of order, ranked societies or—in modern parlance—inequality. The workshop aims to find out whether and to what extent concepts of equality and inequality (rank, order) interconnect, based on practices of comparing stressing similarities or differences, according to context.

The assumption is that endorsement of equality as well as the rejection of the concept is linked to particular practices of comparing: At some points in time, practices of comparing seem to succeed in suggesting that people are equal and of equal worth. At other points in time, practices of comparing strongly and convincingly may point to differences that then induce thinking in hierarchies and/or disrespect that legitimizes unequal treatment.

Scholars from law and history will explore the meaning of 'equality' and its shifts from the period of Enlightenment until the present during this workshop. The focus will be on practices of comparing: Do shifts in meaning correlate with shifts in practices of comparing?

Programme

Mit Geschichte denken. Unruhige Zeiten in geisteswissenschaftlicher Reflexion

16. Oct. 2019, Wissenschaftskolleg zu Berlin

Vier geisteswissenschaftliche Sonderforschungsbereiche gehen im Oktober im Wissenschaftskolleg gemeinsam der Frage nach, inwiefern die historische Forschungsperspektive relevant für das Betrachten gegenwärtiger Ereignisse und Zustände sein kann – was lernen wir aus der Geschichte?

Wissenschaftskolleg zu Berlin

Workshop: Markt und Wert

19-20. Sep. 2019, X-A2-103

Der Workshop "Markt und Wert: Praktiken der Immobilienbewertung vom 18. bis zum 21. Jahrhundert" wird von Teilprojekt B07 des SFB 1288 veranstaltet und findet vom 19.-20. September statt.

Immobilien sind von zentraler ökonomischer und gesellschaftlicher Bedeutung. Dass sie über Märkte finanziert und gehandelt werden, hat enorme, nicht zuletzt in der Finanzkrise von 2007/08 zutage getretene Konsequenzen. Die "Vermarktung" von Immobilien ist allerdings ein vergleichsweise junges, in weiten Teilen Europas erst seit dem 18. Jahrhundert zu beobachtendes Phänomen. Wie Märkte für Grund und Boden zustande kamen und welche Bedeutung sie entfalteten, ist zwar prinzipiell gut bekannt. Die spezifische Funktionsweise von Immobilienmärkten ist in historischer Perspektive bisher aber nur selten beleuchtet worden. Der Workshop will zur Behebung dieses Defizits beitragen. Er untersucht das Problem der ökonomischen Bewertung von Immobilien, ohne dessen Überwindung weder marktwirtschaftlicher Tausch noch staatliche Eingriffe wie etwa die Besteuerung von Grund und Boden denkbar sind.

Zentral ist dabei die Frage, durch welche Akteur*innen, Praktiken und Wissensbestände Immobilienwerte historisch konstituiert wurden, welche Verschiebungen sich in diesen Konstellationen zwischen dem 18. und dem 21. Jahrhundert ergaben und welche politischen, ökonomischen, gesellschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen für diese Verschiebungen von Bedeutung waren.

Programm

"Das blaue Sofa"

9-11. May. 2019, ZiF

Zum 50jährigen Universitätsjuibiläum kommt das Literaturformat "Das blaue Sofa", das gemeinsame Autorenforum von Bertelsmann, ZDF, Deutschlandfunk Kultur und 3sat, nach Bielefeld in die WissenWerkStadt. Vier Wissenschaftler*innen werden auf dem Sofa Platz nehmen, darunter vom SFB 1288 die Sprecherin Angelika Epple, der stellvertretende Sprecher Walter Erhart und die assoziierte Elena Esposito. Angelika Epple wird zum Beispiel über ihre Forschung zu Humboldt, Rassismus und dem Vergleichen sprechen.

Annual Seminar (BGHS): The Making of Mankind: Tracing Race & Racism

4-6. Jul. 2019, X-B2-103

Whether in natural sciences, social and human sciences or humanities, race as a concept or central category has been widely contested and criticized. But the construction of race is a crucial part in the processes of making mankind. As an analytical category it is intertwined with the emergence of disciplines in their respective epistemological contexts (e.g."scientific racism"). The interdisciplinary conference will discuss connections to related discourses such as law, medicine, and health as well as philosophy. Furthermore,consequences such as structural racism, e.g. in education, will be examined.

The Annual Seminar is a renowned conference format of the Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS). In cooperation with the Collaborative Research Center (SFB) 1288 "Practices of Comparing" international researchers at an early point in their careers will present their work on the construction of race and racism in an interdisciplinary framework.

A special part of the conference will be the artistic confrontation with race and racism by Diana Ejaita and Ojudun Taiwo Jacob on Friday evening.

Programme

Galin Tihanov: Scales of Comparison: The Paths of Comparative Literature and the Return of 'World Literature'

3. Jul. 2019, 16-18, X-E0-001

Galin Tihanov will trace the early flourishing, subsequent languishing, and, eventually, rapid rehabilitation of 'world literature' as a particular discourse on literature. The continuous history of 'world literature' as a discourse is interrupted by the long domination of 'comparative literature' which operates a different scale of comparison. To understand why 'world literature' fails to gain prominence until the early 21st century, despite its early visibility from the 1770s to the mid-nineteenth century, there is a need to explain the factors that facilitate the rise of 'comparative literature' as a competing prism. At the end of the talk, Tihanov will talk about the return of 'world literature' as a discourse responding more adequately (though far from unproblematically) to a transnationally organised world.

SFB-Studientag

21. Jun. 2019, X-A2-103

Martina Klaric: Harun Farocki: Bildmontagen und Bildvergleiche aus medienhistorischer Perspektive

13. Jun. 2019, 18-20, X-A2-103

Martina Klaric, Doktorandin im Teilprojekt C05 des SFB 1288, stellt im Kolloquium der Bild-, Kunst- und Kulturgeschichte ihr Dissertationsprojekt vor.

Vortrag INFØthek: Tobias Hodel: READ & Transkribus: Die machine learning Revolution zur Aufbereitung von Dokumenten

12. Jun. 2019, 16-18, X-A2-103

Workshop: Rankings: An Interdisciplinary Dialogue

11-12. Jun. 2019, , X-C3-107

Der Workshop wird veranstaltet von Tobias Werron und Leopold Ringel, die an der Universität Bielefeld das DFG-geförderte und SFB-assoziierte Projekt "Zur Institutionalisierung des Rankings: Diskurskarrieren tabellarischer Leistungsvergleiche zwischen 1850 und 1980" leiten.

INFØthek

29. May. 2019, 16-18, X-A2-103

Stephan Fasold: Auktionen als Praktiken der Immobilienbewertung in GB und den deutschen Territorien, 1750-1870

21. May. 2019, 18-20, X-E0-228

Stephan Fasold, Doktorand im Teilprojekt B07 des SFB 1288, stellt im Kolloquium der Wirtschaftsgeschichte sein Dissertationsprojekt vor.

 

Torben Möbius: Von der wirtschaftlichen Konkurrenz zum politischen Konflikt. Transnationale Vergleichspraktiken in der deutschen und amerikanischen Eisen- und Stahlindustrie, 1870-1940

17. May. 2019, 16-19, X-E0-222

Torben Möbius, Doktorand im Teilprojekt A02 des SFB 1288, stellt im Kolloquium der Sozialgeschichte sein Dissertationsprojekt vor.

Malika Mansouri und Ulrike Davy: Rassistische Diskriminierung im Kontext Schule und Bildung - was sagt der "UN-Antirassismus-Ausschuss" dazu?

16. May. 2019, 12-14, UHG U2-217

Malika Mansouri und Prof. Dr. Ulrike Davy (Teilprojekt B06 des SFB 1288), geben im Kolloquium der Bielefeld School of Education (BiSEd) Einblick in die Anti-Rassismus-Konvention und berichten, welche Formen rassischer Diskriminierung in und durch Deutschland der UN-Antirassismus-Ausschuss vor allem im Kontext Schule und Bildung rägt und welche Empfehlungen er ausspricht.

C01-Konferenz: Vor dem Blick. Materiale, mediale und diskursive Zurichtungen des Bildersehens

9-11. May. 2019, ZiF

Der Blick auf ein Bild ist nie voraussetzungslos, sondern aufs engste mit Praktiken verbunden, die dessen Wahrnehmbarkeit konstituieren, zurichten und gegebenenfalls manipulieren. Der Sehvorgang ist zudem mit Handlungen gekoppelt, die spezifische Funktionen und Bedeutungen von Bildern aktivieren und steuern. Derartige Zurichtungen können vielfältiger Natur sein: Rahmen, benachbarte Objekte und räumliche Kontexte prägen den Blick ebenso wie institutionelle Strukturen, Konventionen und Routinen oder aber diskursive Einhegungen. All diese Zurichtungen verdanken sich bestimmten Praktiken; sie lassen sich nicht allein auf intentionale Setzungen zurüückführen, sondern resultieren oftmals aus situativen Kontingenzen oder aber pragmatischen Anordnungsnotwendigkeiten.

In drei Sektionen widmet sich die Tagung anhand theoretisch perspektivierter, historischer und zeitgenössischer Fallbeispiele der Differenzierung von (im-)materiellen, medialen/räumlichen und diskursiven Zurichtungen des Bildersehens. Die Tagungssprachen sind Englisch und Deutsch.

Programm
Programme

Vittorio Hösle: Was sind und zu welchem Ende betreibt man Geisteswissenschaften?

6. May. 2019, 18-20, X-E0-001

Der Vortrag wird erstens eine telegraphische Geschichte der Geisteswissenschaften skizzieren, die diese nicht einfach als Kompensationsgeschehen deutet, sondern in ihrem Eigenrecht zu verstehen sucht. Er wird zweitens der Sachfrage nachgehen, was das eigentliche Unterscheidungsmerkmal der Geisteswissenschaften ist, wie sie sich seit dem späten 19. Jahrhundert innerhalb des Wissenschafssystems herausgebildet haben. Drittens wird er zeigen, was die so verstandenen Geisteswissenschaften leisten können – und ihre wissenschaftliche Leistung sowohl auf ihre positiven als auch auf ihre negativen gesellschaftlichen Konsequenzen hin ausloten. Schließlich wird er untersuchen, was die Geisteswissenschaften nicht erbringen können, und in diesem Zusammenhang einige Irrwege in den derzeitigen Geisteswissenschaften kritisieren. Auch wenn dies zunächst einer Zurückweisung einer bestimmten Form geisteswissenschaftlicher Selbstüberschätzung gleichkommt, wird jedoch angedeutet, wie die Zusammenarbeit mit Disziplinen, die ihrem Wesen nach nicht geisteswissenschaftlich ausgerichtet sind, die Geisteswissenschaften aus ihrer derzeitigen Begrenzung herausführen könnte.

Gemeinsames Kolloquium des Zentrums für Theorien in der historischen Forschung (ZThF) und des SFB 1288.

Plakat zum Vortrag

SFB 1288-Konferenz: Vergleichen – interdisziplinär

20-22. Mar. 2019, ZiF

Inwieweit handelt es sich beim Vergleichen um eine Praxis, die auch von anderen, insbesondere empirisch arbeitenden Wissenschaften untersucht wird? Bei der interdisziplinären Tagung des SFB 1288 wird nach den kognitiven, biologischen und anthropologischen Grundlagen des Vergleichens gefragt.

Kann die Evolutionsbiologie darüber Auskunft geben, ob das Vergleichen eine spezifisch anthropologische – oder aber eine biologisch begründete – Tätigkeit darstellt? Gibt es individuelle Unterschiede des Verhaltens bei Tieren, die mit der Fähigkeit des Vergleichens, des Umgangs mit Unterschieden und Ähnlichkeiten, in Verbindung gebracht werden können? Ist das Vergleichen eine biologisch-anthropologische Fähigkeit, die auf genetische und evolutionsbiologische Entstehungszusammenhänge schließen lässt? Welche Ergebnisse kann die Psychologie vorlegen, wenn sie die Praxis des Vergleichens in experimentelle Settings einbezieht? Bei der Tagung geht es auch um wissenschaftshistorische Fragen: Auf welcher Grundlage verbinden und trennen sich etwa die vergleichenden Wissenschaften im frühen 18. Jahrhundert?

Programm

Malika Mansouri: 50 Jahre UN-Anti-Rassismus-Konvention

19. Mar. 2019, 18-20, VHS Bielefeld

Teilprojekt B06-Doktorandin Malika Mansouri eröffnet am 19. März die "Linie 4"-Vortragsreihe der Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS). Mit der Vortragsreihe Linie 4 wird Nachwuchsforschung einem breiten Publikum zugänglich und in konkreten Beispielen anschaulich gemacht. "Linie 4" als Name der Vortragsreihe steht symbolisch für die Überbrückung der Entfernung zwischen der Universität Bielefeld und der Stadt Bielefeld durch die Linie 4 der Bielefelder Stadtbahn. In Malika Mansouris Vortrag geht es um die 1965 verabschiedete sogenannte Anti-Rassismus-Konvention, die 1969 völkerrechtlich in Kraft trat. Deutschland ist der Konvention noch im selben Jahr beigetraten. Der Vortrag wird Einblick in die Konvention geben und es wird gefragt, welche Formen rassischer Diskriminierung die Vereinten Nationen in und durch Deutschland rügen und welche Empfehlungen sie aussprechen.

Conference: Traveling, Narrating, Comparing. Travel Narratives of the Americas from the 18th to the 20th Century

31-1. Jan-Feb. 2019, X-B2-103

Comparing plays an important role in the dynamic processes of knowledge-production and circulation in travel narratives. The conference focuses on the relation between traveling and comparing regarding travel accounts in and from the Americas between the 18th to the 20th century, and wants to initiate a transdisciplinary dialogue between scholars who do research on narratives and genres of travel literature in various languages.

Programme
Poster

Workshop mit Jörg Sonntag

31. Jan. 2019, 9-13, X-A2-107

Jörg Sonntag: Hybride Imitationen. Verheiligungstechniken in hochmittelalterlichen Klöstern

30. Jan. 2019, 16-18, UHG H14

Im Kolloquium des SFB 1288 ist am 30. Januar Jörg Sonntag zu Gast, einer der Sprecher des DFG-Netzwerkes "Imitation. Mechanismen eines kulturellen Prinzips im Mittelalter". Seine Forschungsinteressen sind Rituale im Kloster und mittelalterliche Symboltheorie, Unterhaltungsspiele im Mittelalter, Bibelrezeption und die Theologie des Augustinus.

Plakat zum Vortrag

Marian Füssel: Praktiken historisieren! Praxeologie und Geschichtswissenschaft in der Diskussion

23. Jan. 2019, 16-18, X-E0-001

Im Kolloquium des SFB 1288 ist am 23. Januar Marian Füssel zu Gast. Er ist Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit unter besonderer Berücksichtigung der Wissenschaftsgeschichte an der Georg-August-Universität Göttingen. Seine Forschungsinteressen sind etwa die Globalgeschichte des Siebenjährigen Krieges und die Militärgeschichte des 17. und 18. Jahrhunderts.

Plakat zum Vortrag

Gregor Horstkemper: Fachinformationsdienst Geschichtswissenschaft: Literatur und digitale Dienste für Historikerinnen und Historiker

23. Jan. 2019, 14-16, X-A2-103

Gregor Horstkemper wird auf Einladung des Teilprojekts INF im SFB sprechen. Er ist in München an der Bayerischen Staatsbibliothek tätig und verantwortet dort den Fachinformationsdienst Geschichtswissenschaft.

Plakat zum Vortrag

Emmanuel Lozerand: Vergleichen, um zu verwandeln. Zwei Beispiele aus der Geschichte Japans

16. Jan. 2019, 18-20, X-E0-002

Im Kolloquium des SFB 1288 ist am 16. Januar Emmanuel Lozerand zu Gast. Er ist Professor für Sprachen und Literatur Japans am Institut national des langues et civilisations orientales in Paris. Seine Forschungsinteressen sind vor allem das "moderne" Japan, die Ära von Meiji und Taishō sowie bekannte Autoren dieser Zeit, wie etwa Fukuzawa Yukichi oder Masaoka Shiki.

Plakat zum Vortrag

Workshop: Doing Connoisseurship: Yesterday, Today, Tomorrow

11. Jan. 2019, 9-16.30, X-B2-103

It has become a historiographical commonplace to describe connoisseurship as the natural forerunner of the academic history of art and the visual cultures. However, connoisseurship did not just end at a certain point, but is part of scientific practices even today.

This workshop, organized by Joris C. Heyder (subproject C01) is dedicated to the impact—past, present, and future—which connoisseurship has on our understanding of artistic artifacts. The hypothesis is that distinctive modes of visual and practical comparative experiences, the negotiation of norms, and the learning of a "language" of resemblance and difference shaped a professional way of viewing until today.

Programme

SFB 1288-Weihnachtsfeier

19. Dez. 2018

Teresa Koloma Beck: Festung als Lebensform. Praktiken der Sicherheitsproduktion in der afghanischen Hauptstadt Kabul

12. Dec. 2018, 16-18, X-E1-201

Teresa Koloma Beck ist Professorin für Soziologie der Globalisierung an der Universität der Bundeswehr München und befasst sich vor allem mit Konflikt-, Gewalt- und Globalisierungsforschung. Ihr Schwerpunkt ist die alltagssoziologische Erforschung von Gewaltkonflikten und Globalisierungsdynamiken.

Seit einigen Jahren wächst in der interdisziplinären Gewaltforschung das Interesse an raumtheoretisch gerahmten Analysen. Dabei ist "Gewaltraum" zu einem Referenzbegriff geworden, der suggeriert, soziales Leben im Krieg sei durch die Ausübung von und Furcht vor Gewalt bestimmt. Anhand einer ethnographischen Forschung in Kabul zeigt der Vortrag, dass die Raumdimension in den Dynamiken der Gewalt tatsächlich eine wichtige Rolle spielt, der Begriff Gewaltraum jedoch in die Irre führt. Er erläutert, wie Sicherheit sozial produziert wird und die Herstellung sicherer Orte zu einer zentralen Logik des Alltags wird.

Der Vortrag findet in Kooperation mit der Forschungsgruppe ORDEX statt und ist Teil der Vortragsreihe "Violence - Change - Transition", organisiert vom Institut für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) und dem SFB 1288. Die Reihe möchte Einblicke in unterschiedliche Forschungsansätze geben, theoretisch, methodologisch und phänomenologisch. Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen und mit anderen Schwerpunkten werden ihre Überlegungen vorstellen, mithilfe derer man sich der Herausbildung von Gewalt mit einem Fokus auf dem Vergleichen über disziplinäre und regionale Grenzen hinweg nähern kann. Die übergreifende Frage der Vortragsreihe ist die nach dem Verhältnis von Gewalt, Übergang und Wandel auf der Mikro-, Meso- und Makroebene.

Workshop: Temporal Comparisons as Valuation Tools: Historical Semantics and Beyond

05-06. Dec. 2018, X-A2-103

From time immemorial, past events and forecasts served as templates for constructing and judging upon present and future. Whereas pessimists stressed human decline since the Golden Age, optimists praised progress bound to bring about salvation, communism, or market equilibrium. The comparisons between 'then' and 'now', or 'now' and 'later' not only marked perceived differences in history, but also stressed the politically and culturally relevant similarities. While the abundance of such and similar comparative evaluations is evident, few attempts have been made to track down their vocabularies/syntactic structures, and, most importantly, link these constructions to specific languages, periods, political disputes, or literary genres.

Featuring a small number of experts across relevant disciplines (conceptual history, history of ideas, intellectual history, discourse analysis), the workshop is aimed at laying the foundations for a large-scale interdisicplinary study of temporal comparisons. The workshop is organized by subproject C03 "Terms denoting comparison: The semantics of comparing from the sixteenth to the twentieth century".

Programme

James Manor: Changing Inter-Caste Dynamics in Rural India: 'Lower' Castes' Rejection of Caste Hierarchies, Increases in Tensions and Violence, and Accommodations that Prevent Violence

05. Dec. 2018, 18-20, X-E0-001

James Manor is an Emeritus Professor for Commonwealth Studies at the School for Advanced Study, University of London. His focus areas of research are Contemporary History, Globalization and Development, Human Rights, Local Government, Modern History, Political Institutions.

The talk is part of the lecture series "Violence - Change - Transition", organized by the Institute for Interdisciplinary Conflict and Violence Research (IKG), and the SFB 1288. It seeks to provide an insight into the diverse research approaches, theoretically, methodologically as well as phenomenologically. Scholars from different disciplines and with different focus areas will present their research and provide an understanding of the emergence of violence beyond disciplinary and regional boundaries with a focus on comparing. The common scope of the lecture series will be the question of how violence, transition, and change relate. The diversity of the talks is meant to offer new perspectives on the emergence of violence at the micro, meso, and macro level.

Poster

Conference: Behaving like Heathens? Polemical Comparisons and Discourses of Religious Diversity across the Cultures

29-01. Nov-Dec. 2018, X-A2-103

Everyday experience demonstrates that offenses, swearing, and abusive language tend to involve explicit or implicit comparisons. Within the history of religion, the phenome­non is similarly familiar: Bad Chris­tians were accused of being like–or worse than–Turks or Jews, Jews were admonished not to fall so low as to behave like Christians and so on.

Studying such compari­sons, the conference is set out to explore the rela­tionship between polemics, orders of knowledge, and concepts of reli­gion. Bringing together scholars of different religious traditions and periods, the conference proposes to take an interdisciplinary and sys­tematic view on religious diversity and polemical comparison. The papers trace polemical comparisons from Late Antiquity to modern times and across Christian, Jewish, Muslim, and Buddhist discourses. The conference is organized by Christina Brauner (SFB 1288, TP B01; HU Berlin) and Sita Steckel (Münster University).

Programme

Workshop: Comparing Militaries in the Long 19th Century

29-30. Nov. 2018, X-B2-103

The history of military development in modern times is one of mutual observation and comparison. During the nineteenth and early twentieth centuries, political and military leaders continuously evaluated the power of their friends and foes. Members of the military, politicians and activists looked to foreign forces for models to avoid or emulate, using comparisons to justify their own military and defense policies.

The workshop "Comparing Militaries in the Long 19th Century" explores the means and methods by which experts and decision-makers observed and compared foreign armies and navies from the era of the Napoleonic Wars to the inter-war period. The workshop aims to launch a discussion on transnational military comparison. Organizers: Kerrin Langer, Johannes Nagel, Niko Rohé.

Programme
Poster

Helmut Kuzmics: War, Emotions, and the European Civilizing Process. The Development of War-Related Affects from Feudal to Industrial Warfare in an Eliasian Perspective

28. Nov. 2018, 18-20, X-E0-001

Helmut Kuzmics was a professor for Sociology at the University of Graz until his retirement in 2013. His focus areas of research are Historical Sociology, Figurational Sociology, Modernity, State-Formation and National Character in Austria and England.

The talk is part of the lecture series "Violence - Change - Transition", organized by the Institute for Interdisciplinary Conflict and Violence Research (IKG), and the SFB 1288. It seeks to provide an insight into the diverse research approaches, theoretically, methodologically as well as phenomenologically. Scholars from different disciplines and with different focus areas will present their research and provide an understanding of the emergence of violence beyond disciplinary and regional boundaries with a focus on comparing. The common scope of the lecture series will be the question of how violence, transition, and change relate. The diversity of the talks is meant to offer new perspectives on the emergence of violence at the micro, meso, and macro level.

Plakat zum Vortrag

Katharina Inhetveen: Feindkörper und Körperwissen. Überlegungen zur Folter aus einer laufenden vergleichenden Forschung

21. Nov. 2018, 16-18, UHG H14

Katharina Inhetveen ist Professorin für Allgemeine Soziologie an der Universität Siegen. Einer ihrer Schwerpunkte ist die Gewaltsoziologie (Gewalt und Körper, Gewalt und Popkultur, Folter). Der öffentliche Vortrag ist Teil einer Vortragsreihe zu Gewalt, Wandel und Übergängen, mit einem Schwerpunkt auf dem Vergleichen. Die Reihe wird gemeinsam vom Institut für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) und dem SFB 1288 veranstaltet.

Plakat zum Vortrag

Tagung: Kuratorische Praktiken des Vergleichens

15-17. Nov. 2018, A2-103

Das vergleichende Sehen prägt die Rezeption vieler Ausstellungen. Auch die kuratorische Praxis selbst besteht in der Regie einer Vielzahl von Vergleichen. Was sind Formen, Voraussetzungen und Grenzen des Vergleichens, die in Ausstellungen wirksam werden, etwa durch die Auswahl der Exponate, deren räumliche Anordnung, den Einsatz von Zeigemedien und Paratexten?

Mit dem Fokus auf Praktiken des Vergleichens werden auch die Materialität und der situative Kontext der Ausstellung in ihrer Wirkmacht deutlich – Faktoren, welche das vergleichende Sehen beeinflussen. Im Zentrum der Tagung stehen die Varianz und der Wandel der Praktiken des Vergleichens in Hinblick auf die Historizität von Ausstellungen, die verschiedenen Objekte und die Zuordnung zu Disziplinen und Institutionen.

Neben Vorträgen und Diskussionen werden innerhalb der ‚Ortsbegehungen‘ von Ausstellungen in verschiedenen Bielefelder Institutionen kuratorische Mikrosituationen und die damit verbundenen Praktiken des Vergleichens vorgestellt.

Programm
Plakat

Claus Melter: Wandel und Kontinuitäten rassischer Diskriminierung in und durch Deutschland

07. Nov. 2018, 18-20, X-A2-103

Der Vortrag findet im Rahmen der Reihe "Rassismus und Recht" statt. Die Vortragsreihe wird vom Teilprojekt B06 des SFB 1288 organisiert. Claus Melter ist Professor im Fachbereich Sozialwesen an der Fachhochschule Bielefeld. Sein Schwerpunkt ist die diskriminierungs- und rassismuskritisch ambitionierte Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft.

Plakat zum Vortrag

Ausstellungseröffnung "Ver//Gleichen"

26. Oct. 2018, Historisches Museum Bielefeld

Iman Attia: Rassistische Sprache in Wissenschaft und Hochschule

24. Oct. 2018, X-A2-103

Der Vortrag findet im Rahmen der Reihe "Rassismus und Recht" statt. Die Vortragsreihe wird vom Teilprojekt B06 des SFB 1288 organisiert. Iman Attia ist Professorin für Critical Diversity Studies / Rassismus und Migration an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Ihre Schwerpunkte sind das Verhältnis von Diskurs, Wissen, Kultur und Macht im Kontext von Anti-/Rassismus und Post-/De-/Kolonialität.

Plakat zum Vortrag

International Conference: Contact - Conquest - Colonization

11-13. Oct. 2018, ZiF Bielefeld

Practices of comparing play an important role in situations of cultural contact, conquest, and colonization in different parts of the world, throughout all historical epochs, from Antiquity to Present. The international conference aims to create a conversation between historical epochs as well as between different disciplines studying cultural contact, conquest, and colonization under the overarching theme of practices of comparing. The conference may open up new perspectives for future research beyond traditional boundaries.

Programme
Poster

SFB 1288-Retreat

4-5. Oct. 2018, Kloster Damme

Ethan Kleinberg: The Temporal Anarchy of Historical Comparison

18. Jul. 2018, 18-20, X-E0-001

Hans Christian Hönes: Klassizismus, Weltkunst und die Verführungen des Bildvergleichs

17. Jul. 2018, 18-20, X-E0-214

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Vortragsreihe "BlickWechsel. Vergleichendes Sehen in Kunst und Bildkulturen" statt. Die Vortragsreihe wird vom kunsthistorischen Teilprojekt C01 veranstaltet.

Plakat zum Vortrag

SFB Summer School: Summer of Theory

16-21. Jul. 2018

Wesleyan University, Middletown, Connecticut, and Bielefeld University's SFB 1288 "Practices of Comparing" organized a summer school on historical theory for historical research. The six-day summer school will provide an introduction to theories of history in general and four approaches in greater detail. It will start with a general reflection on the "Theory of History", and then focus on Practice Theory, Actor-Network-Theory, Systems Theory and Discourse Analysis. The master classes will be led by Achim Landwehr (Düsseldorf University), Ethan Kleinberg, Gary Shaw (both Wesleyan University), Angelika Epple, and Franz-Josef Arlinghaus (both Bielefeld University).

Plakat

Dorothee Kimmich: Ähnlichkeit – ein neues kulturtheoretisches Paradigma?

11. Jul. 2018, 18-20, X-E0-001

Im Kolloquium des SFB 1288 ist am 11. Juli Prof. Dr. Dorothee Kimmich zu Gast. In ihrer und Anil Bhattis Herausgeberschaft Similarity – A Paradigm for Culture Theory wird das Konzept der ‚Ähnlichkeit‘ als neue Alternative zum bisher dominanten Paradigma der ‚Differenz‘ in der kulturwissenschaftlichen Forschung diskutiert. Wie verhalten sich Ähnlichkeit und das Vergleichen zueinander?

Plakat zum Vortrag

Johannes Rößler: Dispositive der Bildkritik. Anmerkungen zu Vergleich und Vergleichsverweigerung in der vordiaprojektiven Kunstgeschichte

04. Jul. 2018, 18-20, X-E0-214

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Vortragsreihe "BlickWechsel. Vergleichendes Sehen in Kunst und Bildkulturen" statt. Die Vortragsreihe wird vom kunsthistorischen Teilprojekt C01 veranstaltet.

Plakat zum Vortrag

María do Mar Castro Varela: Rassismus bestimmen – Praktiken in Rechts- und Sozialwissenschaften

28. Jun. 2018, 18-20, X-E0-002

In der Reihe "Rassismus und Recht" des rechtswissenschaftlichen Teilprojekts B06 ist María do Mar Castro Varela von der Alice Salomon Hochschule Berlin zu Gast.

Plakat zum Vortrag

INFØthek

20. Jun. 2018, 16-18, X-A2-103

ZiF-Arbeitsgemeinschaft: Die Überwindung von Raum und Zeit – Fremde Meere und Neue Welten in Antike und Früher Neuzeit

7-8. Jun. 2018, ZiF Bielefeld

Im Format der ZiF-Arbeitsgemeinschaft diskutieren am 7. und 8. Juni 2018 unter der Leitung von Prof. Dr. Raimund Schulz, Leiter des Teilprojekts B04, externe Gäste und SFB-Mitglieder aus dem Projektbereich B über die "Überwindung von Raum und Zeit". Die Vortragsthemen reichen von der Formierung der neuzeitlichen atlantischen Welt über kartographische Praktiken der Exploration bis hin zu "neuen" Ethnien am Süd- und Nordmeer aus Sicht des Agatharchides und Poseidonios.

Programm
Plakat

Gary Shaw: Standards of Comparison in England. National Policies and Legal Precedents before 1600

6. Jun. 2018, 16-18, UHG H3

Gary Shaw, Professor of History and Medieval Studies at Wesleyan University, is currently visiting the SFB 1288 as mercator fellow during summer term in 2018. The SFB‘s mercator fellow programme allows for especially intensive collaboration with international researchers from across the globe who get invited to Bielefeld for longer stays.

Plakat zum Vortrag

BGHS Art&Science-Tage: Wissenschaft–Kunst–Gestaltung

5-6. Jun. 2018, X-B2-103

Die Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS) organisiert am 5. und 6. Juni 2018 Veranstaltungen um das Thema "Art&Science: Wissenschaft–Kunst–Gestaltung" herum. Am 5. Juni beginnen die Art&Science-Tage um 13.30 Uhr mit dem gemeinsamen Besuch der Ausstellung "Reinhart Koselleck und das Bild". Ab 18 Uhr findet eine von Thomas Abel (BGHS) moderierte Podiumsdiskussion zum Thema "Wissenschaft–Kunst–Gestaltung. Warum es sich lohnt, Wissenschaft künstlerisch-gestalterisch zu reflektieren und auszustellen" statt. Dabei sind Lee Chichester (HU Berlin), Gesa Fischer (Wissenschaftsbüro, Bielefeld Marketing), Nils Hoff (FH Bielefeld), Christin Müller (Leipzig) und das KuratorInnen-Team der Koselleck-Ausstellung.

Am 6. Juni findet ein Art&Science-Forum zum künstlerischen Gestalten von Wissenschaft statt. Bei den verschiedenen Inputs und Projektvorstellungen sind auch Britta Hochkirchen aus dem Teilprojekt C01 und Jürgen Büschenfeld und Rebecca Moltmann aus dem Teilprojekt Ö "Making of: Humanities" dabei.

Programm

INFØthek

30. May. 2018, 16-18, X-A2-103

A03 Workshop: Hopes for Change and Fear of the Future: Practices of Comparing in a Period of Global Revolutions in the USA and in Europe

24. Mai. 2018, 12.30-18, X-A2-103

The workshop is part of the international three-day conference "A Period of Global Revolutions (Mid-1900s until mid-1920s). Foreshadowing the 20th century or ending a long revolutionary tradition?" held in Bielefeld and Bochum. International speakers will discuss the role of long term social and cultural changes, definitions and narratives of revolutions (including related fears of and hopes for revolutions), the spectre of competing social movements and practices of comparing in all these settings. The talks focus on Europe, Russia, South Africa, Mexico, Australia, the USA, and also include translocal and transnational transfers between these entities.

Programme

Andreas Reckwitz: Singularisierungsprozesse und Vergleichspraktiken

16. Mai. 2018, 16-18, UHG U2-233

Im Kolloquium des SFB 1288 ist am 16. Mai Prof. Dr. Andreas Reckwitz zu Gast. Seine zuletzt erschienene Monografie Die Gesellschaft der Singularitäten verhandelt das ‘Besondere’ als das "neue Maß der Dinge". Im SFB-Kolloquium wird Andreas Reckwitz das SFB-Thema des Vergleichens mit diesen Beobachtungen verknüpfen.

Plakat zum Vortrag

Workshop mit Axel Malik: "Vergleichend geschrieben - vergleichend gesehen"

3. Mai. 2018, X-A2-103

Der Workshop mit dem Künstler Axel Malik aus Berlin findet im Rahmen des bildwissenschaftlichen Teilprojekts C01 statt. Während des Workshops wird in das künstlerische Werk von Axel Malik eingeführt, das in Bezug auf die darin implizierten Vergleichspraktiken untersucht wird. Die wissenschaftlichen Vorträge widmen sich Maliks Schaffen vom Gestischen der Linie sowie der Schrift ausgehend. Axel Malik selbst wird eine Schreibperformance aufführen und im beschließenden Künstlergespräch über seine Kunst sprechen.

Programm
Plakat zum Workshop

SFB-Studientag

20. Apr. 2018, 9-18, X-A2-103

C04 Workshop: "Practices of Comparing and Narrating in Sciences"

5-7. Apr. 2018, , ZiF, Long Table

Subproject C04 organizes an international workshop to open up a debate on the functions of comparison for a closer look at narratives and narrative insights into the history of science. To illustrate the great variety of their functions, the case studies during the workshop will explore epistemic strategies and narrating structures in comparative arrangements.

Programm
Poster zum Workshop

Lena Bader: Unter einem Bild kann sich stets ein weiteres verbergen. Vergleichendes Sehen von Kunst- und Bildgeschichte

23. Jan. 2018, 18 s.t.-20, X-A2-103

Das bildwissenschaftliche Teilprojekt C01 veranstaltet eine Vortragsreihe zum vergleichenden Sehen. Den dritten Vortrag in der Reihe "BlickWechsel hält Lena Bader.

Plakat zum Vortrag

Sophia Prinz: Formen des Vergleichs. Die Ordnung der Dinge und die Praxis des Sehens

17. Jan. 2018, 18 s.t.-20, X-E0-001

Das bildwissenschaftliche Teilprojekt C01 veranstaltet eine Vortragsreihe zum vergleichenden Sehen. Den zweiten Vortrag in der Reihe "BlickWechsel hält Sophia Prinz.

Plakat zum Vortrag

SFB-Studientag "Praxistheorie"

20. Dez. 2017, 9-15, X-A2-103

Farid Hafez: Vergleichende Perspektiven auf den antimuslimischen Rassismus

18. Dez. 2017, 18-20, X-A2-103

Das rechtswissenschaftliche Teilprojekt B06 veranstaltet eine Vortragsreihe zu "Rassismus und Recht". Die Reihe wird mit einem Vortrag vom Politikwissenschaftler Farid Hafez eröffnet.

Flyer zum Vortrag
Plakat zum Vortrag

Arjun Appadurai: Comparison and Connectivity in the Era of Globalization

13. Dez. 2017, 18-20, X-E0-001

Arjun Appadurai, Professor an der New York University und kritischer Intellektueller unserer Zeit, ist zu Gast im SFB 1288 und der Abteilung Geschichtswissenschaft. Im Rahmen des SFB-Kolloquiums spricht er über die vermeintliche Spannung zwischen Vergleich und Vernetzung in Debatten über etwa Globalgeschichte oder Vergleichende Politikwissenschaft. In seinem Vortrag argumentiert Appadurai, dies sei eine falsche Opposition und plädiert für einen vergleichenden Ansatz, um Konnektivität in unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten vergleichen zu können.

Plakat zum Vortrag
uni.aktuell

Felix Thürlemann: Bilder vergleichen – im Bild vergleichen

05. Dez. 2017, 18-20, X-A2-103

Das bildwissenschaftliche Teilprojekt C01 veranstaltet eine Vortragsreihe zum vergleichenden Sehen. Die Reihe "BlickWechsel wird mit einem Vortrag von Felix Thürlemann eröffnet.

Plakat zum Vortrag
 

 

Andrea Frisch: Comparison as a Mode of Reconciliation after the French Wars of Religion

22. Nov. 2017, 18-20, X-E0-001

Andrea Frisch hält im Rahmen ihres Gastaufenthalts als Mercator Fellow den ersten Vortrag im Kolloquium des SFB 1288. Das Modell der Mercator Fellows im SFB trägt dazu bei, inhaltlich besonders intensive Vernetzungen auf dem Forschungsfeld des Vergleichens zu ermöglichen.

Plakat zum Vortrag

INFØthek

18. Okt. 2017, 16-18, X-A2-103

SFB-Auftaktkonferenz „Practices of Comparing“

5-7. Okt. 2017, ab 13.00, CITEC

Das Vergleichen ist international in den Fokus der Wissenschaft gerückt, da Vergleichen sich auf allen Ebenen gesellschaftlichen Lebens entscheidend auswirkt - ob hinsichtlich komparativ begründeter Weltordnungen, der literarischen Bearbeitung von Kulturkontakten oder in juristischen Diskussionen um interkulturelle Rechtsnormen. Vor allem in der literaturwissenschaftlichen Komparatistik diskutieren Forscherinnen und Forscher intensiv über das Vergleichen, in Deutschland hingegen noch sehr wenig. Darauf reagiert der SFB 1288 „Praktiken des Vergleichens“ und gibt den international diskutierten Ansätzen eine eigene Ausrichtung, indem er das Vergleichen als Praktik untersucht.

Gemeinsam mit internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wird vom 5. bis 7. Oktober das Vergleichen bei der Auftaktkonferenz „Practices of Comparing“ in sechs Sektionen fächerübergreifend betrachtet: von kunsthistorischen Auseinandersetzungen mit dem vergleichenden Sehen, über das Vergleichen im digitalen Zeitalter, bis hin zu transnationalem Vergleichen und Kulturkontakten.

Programm
Pressemitteilung Informationsdienst Wissenschaft
uni.aktuell

B01-Workshop „Recht, Ordnung, Diversität: Konzepte und Fallstudien“

28-30. Sep. 2017, ab 16.30, X-A2-103

Das Teilprojekt B01, geleitet von Dr. Christina Brauner und Prof. Dr. Antje Flüchter, veranstaltet einen Workshop zum Thema „Recht, Ordnung, Diversität: Konzepte und Fallstudien“, der vom 28. bis zum 30. September an der Universität Bielefeld stattfindet, und sich mit Fragen von Rechtsvielfalt und gesellschaftlicher Ordnung beschäftigt.

Programm

Nina Dethloff: Vielfalt des Rechts im Globalisierungsprozess

28. Sep. 2017, 18.00, X-E1-200

Recht und Rechtsprechung spielen eine zentrale Rolle bei der Herstellung gesellschaftlicher Ordnung und Organisation. Dabei kann es in einigen Fällen zu einem Nebeneinander von verschiedenen Rechtsordnungen kommen. Bei einer solchen Vielfalt muss zunächst geklärt werden, welches Recht für wen gilt. Der Vortrag bildet den Auftakt zum Workshop „Recht, Ordnung, Diversität: Konzepte und Fallstudien“, der vom 28. bis zum 30. September an der Universität Bielefeld stattfindet, und sich mit Fragen von Rechtsvielfalt und gesellschaftlicher Ordnung beschäftigt.

Plakat zum Vortrag


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